
damit alle Anderen weiter machen können. Das funktionierte immer schon. Wenn einmal etwas nach Außen dringt, hoffen sie in kollaterallukrativen Ämtern und Pöstchen, daß ein anderer geopfert werden möge, auf daß selbst weiter abgeschöpft werden kann. Das ist allzu menschlich, hat es immer schon gegeben und wird es auch weiterhin geben. Jedenfalls so lange, wie das, was man offiziell verdient, mit fiskalisch-gierigem Griff sofort, auf verschiedensten Ebenen nachher, später noch einmal und wieder einmal, erneut und wiederholt und ganz am Ende auch noch einmal und dann bei Kindern und Kindeskindern schon wieder und nicht nur einmal, mit kleinlichster Akribie entwendet wird. Längst sind wir auf dem (moralischen) Niveau eines Entwicklungslandes angelangt, in dem man nimmt, was und wie man es bekommen kann - vor allem der Fikus. Dort erhält man nichts, hier bleibt einem nichts. Hier wie dort mag es ein paar Ausnahmen geben und das Mitleid hält sich so lange in Grenzen, bis man selber drunter leiden muß und Zeit hat, es zu bemerken.