Ein Demonstrationsverbot wird wahrscheinlich scheitern

Rechtsextremismus

Fragwürdige Verbote statt wirksamer Verachtung

Parteiübergreifend möchten die Frankfurter CDU, SPD, Grünen und FDP eine NPD-Demonstration am 7. Juli in der Stadt verhindern. Doch damit machen die Parteien ungewollt PR für die Rechten - statt sie rechts liegen zu lassen.

Lesermeinungen zum Beitrag

12. Februar 2007 17:53

Verharmlosendes zur NPD

Hans Christoph Stoodt (HCStoodt)

Hans Riebsamens Beitrag kann nur auf Unkenntnis der aktuellen NPD-Ideologie beruhen. Diese Partei bekennt sich heute völlig offen zum Nazibegriff der "Volksgemeinschaft" und des nur aus Opportunismus derzeit so genannten "Nationalen Sozialismus", mit dem in Wahrheit der historischen Nationalsozialismus gemeint ist. Dazu heißt es zum Beispiel hierzu: " An die Spitze der sich anbahnenden Wiedergeburt traten der Altparteigenosse Dr. Duris und vor allem jener General Remer, der am. 20. Juli 1944 den Putschversuch reaktionärer Offiziere niederschlug und damit vor der Geschichte die Ehre der deutschen Wehrmacht rettete". (http://www.infoportal24.org/weltanschauliches_artikel10.php). Mit der "Wiedergeburt" ist das Wiederaufleben des "Nationalen Sozialismus" in der zu Recht als Fortsetzungsorganisation der NSDAP verbotenen "Sozialistischen Reichspartei" gemeint, mit dem "Altparteigenossen" ein NSDAP-Funktionär und der spätere General Remer leitete persönlich die Erschießung der Aufständischen des 20. Juli 1944 im Bendlerblock. Deutlicher kann man die Kontinuitätslinie NSDAP - SRP - NPD nicht buchstabieren, die Hans Riebsamen uns zu ignorieren empfiehlt. Wem nutzt das?
Pfarrer Dr. Hans Christoph Stoodt
Anti-Nazi-Koordination Frankfurt

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