Stadtentwicklung

Mäckler: Alte Brücke nicht verbreitern

Die Alte Brücke soll so bleiben wie sie ist. Das meint zumindest der Architekt Christoph Mäckler. Eine Verbreiterung sei Geldverschwendung. Stattdessen sollten die Brückenköpfe bebaut werden.

Lesermeinungen zum Beitrag

18. Mai 2008 00:59

Geschichtsbewusstsein

Marc Arnold (Francofortino)

Ich kann der Kritik meines Vorredners in keinster Weise zustimmen. Für zeitgemäße architektonische Statements gibt es genügend Platz in dieser Stadt. Frankfurt kann durch eine Betonung und Wiederherstellung historisierender Architektur im Altstadtbereich nur gewinnen. Gerade der Kontrast zwischen historischem Zentrum und moderner Skyline macht Frankfurt zu etwas Einzigartigem in der Welt. Im übrigen liegen historische Rekonstruktionen im Trend, sind also sehr wohl zeitgemäß, worüber auch die Polemik von Kleinbürgertum und Las Vegas nicht hinwegtäuschen kann. Herrn Mäckler gelingt es im Gegensatz zu vielen seiner Kollegen, eine Architektur zu entwerfen, die sich ästhetisch in das Umfeld einzufügen vermag. Ich hoffe, dass seine Argumente bezüglich der Alten Brücke gehört werden.

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16. Mai 2008 00:42

Ges(ch)ichtsfälschung

Andreas Breuer (IUSTINUS)

Ob Literaturhaus, Altstadtbebauung oder Alte Brücke. Das Büro Mäckler erfüllt jeden nostalgischen kleinbürgerlichen Traum und macht ihn salonfähig. Hat eine Stadt, die so von der Gegenwart profitiert diese Architektur nötig? Wir brauchen kein Las Vegas am Main und müssen gute zeitgemäße architektonische Statements setzen statt Sandsteinimitationen aus Betonguss!

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