Unverständlich das ganze Verfahren. Wer einem anderen ein Messer in den Bauch sticht, versucht immer, ihn umzubringen, denn jeder weiß, dass man daran sterben kann, wenn einem ein Messer in den Bauch gerammt wird. Ob man dann zurücktritt, ist nach dem Strafgesetzbuch eigentlich egal, weil man schon alles getan hat, um den Tötungserfolg herbeizuführen.
Ich stimme den drei vorherigen Leserbriefschreibern zu. Es ist inakzeptabel daß ich mich rechtfertgen muß daß ich Antidepressiva genommen habe. Schlimm daß es in dem Bericht so hingedreht wird, daß aus einem Opfer ein Täter wird.
Cannabis ja oder nein, Medikamente ja oder nein, was soll das? Wenn mich einer mit dem Messer angreift, muss ich annehmen, dass er mich umbringen will. Ob ich vorher Medikamente genommen habe, spielt dabei keine Rolle. Ein Drogenkonsum des Täters darf sich nur dann urteilsmildernd auswirken, wenn ihm die Drogen gegen seinen Willen verabreicht wurden (!!!) Die gewalttätige, deutschenfeindliche Vorgeschichte muss im Strafmass zu erkennen sein! Also: hart abstrafen, dann Flugticket nach Kabul....
Mal davon abgesehen, daß Antidepressiva Medikamente sind und nicht Drogen, was soll dieser Artikel und vor allem die Überschrift bewirken? Wird jetzt der Rabbiner zum Täter, weil er Medikamente einnahm und der Messerstecher ist nur das Opfer? Der Sinn und Zweck dieses Artikels erschließt sich mir nicht.
Wird hier ein offensichtlich depressiver Mensch, der auf Medikamente angewiesen ist mit einem Drogenkonsumenten gleichgesetzt? Die Artikelüberschrift suggeriert fast eine Mitschuld des Rabbi... Intention?
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