Geldautomaten-Betrug

Der Kunde tippt, der Betrüger liest mit

„Skimming“ ist eine neue Art von Betrug am Geldautomaten. Kundendaten werden ausgespäht, indem die Täter eigene Karteneinzüge und Tastaturen an den Automaten anbringen. In Frankfurt sind schon mehr als 500 Fälle bekannt geworden.

Lesermeinungen zum Beitrag

11. Juni 2007 15:27

Noch mehr Tips zum Schutz vor Betrug am Automaten

gisbert heimes (gisbert4)

Nicht nur Geldautomaten, sondern auch Türöffner und Kontoauszugdrucker in Augenschein nehmen.

Wenn z. B. der Türöffner die PIN verlangt, ist Gefahr im Verzuge...

Manche Banken und Sparkassen haben gegen das Skimming via Minikamera inzwischen schlichte Sichtblenden über der Tastatur nachgerüstet. Die andere Hand des Kunden könnte denselben Dienst tun. Könnte.

Der Hinweis der Deutschen Bank auf Schadenersatz ist billig. Die kriminelle Handlung wird beim Skimming sozusagen in den Büchern der Bank dokumentiert. Und dagegen haben sich die Banken und Sparkassen in Form eines Haftungsfonds versichert. Prämie zahlt der Kunde mit der Kartengebühr.

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11. Juni 2007 14:30

@Frau Roberts

Markus Leibold (MSL)

Was erwarten Sie? 24/7 bemannte Kameras und womöglich Aufpasser, die durch Lautsprecher brüllen wie in England?
Als der Betrug herauskam, konnten die Täter ermittelt werden. So wurde ein Maß an Sicherheit erreicht und die Privatsphäre der Menschen geachtet, weil eben _nicht_ jemand alles sieht.

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11. Juni 2007 14:17

Alternativ muss man nicht draußen sein Geld holen

Thomas Wenzel (Coloneltw)

rein gehen wo Kameras sind. Wie der Bericht ausführlich beschrieb wurden Automaten an Außenfassaden bearbeitet nicht in einer Filiale. Dort nämlich kommen die Täter nur mit Gültiger Karte rein (wird geloggt) und sie werden mittels Kamera überwacht. Eine Ausstattung der Karten mit Fingerabdruck würde die Täter auch auffliegen lassen. Zentrales System wo die Kunden ihre Fingerabdrücke eingeben. Beim Geldabheben wird dann der Fingerabdruck gescannt. Man muss nur den Scanner danach verwischen (damit keiner einen Abdruck nehmen kann und das kann jeder selbst). Und des Weiteren muss die Datenbank der Fingerabdrücke vor den Behörden gesperrt werden, damit wir nicht das Urteil des BGHs entgegentreten - wegen der Massenspeicherung von Biometrischen Daten.

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11. Juni 2007 11:51

relativ einfach lösbar

Maximilian Haeussler (maximilianh)

die banken werden nicht darum herum kommen, in den nächsten jahren chips in kreditkarten einzubauen. Kreditkarten mit chips sind nur mit WESENTLICH mehr aufwand kopierbar. Dafür sind sie teurer. Die französische Carte Bancaire und der neue internationale Standard für Visakarten machen es vor, bereits seit mehr als zehn Jahren. Es reicht carte bancaire in wikipedia einzutippen und zu sehen, wie man diese problem recht einfach lösen könnte

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11. Juni 2007 11:33

Überwachungskameras Konstablerwache

angela roberts (angero)

Klasse! Da gibt es an der Konstablerwache Überwachungskameras und es ist möglich, gerade dort unter den Augen der Überwachungskameras Bankkonten abzuräumen.

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