18. September 2007 Auch an der Frankfurter Goethe-Universität ist der Boykott der Studiengebühren gescheitert. Bei einem Stand von 1021 Teilnehmern sei die Aktion eingestellt worden, teilte der Allgemeinen Studierenden-Ausschuss (AStA) mit. 6000 Teilnehmer hatten sich die Organisatoren selbst zum Ziel gesetzt. Die auf das Treuhandkonto eingezahlten 510.500 Euro werden an die Universität überwiesen. Auch an der Fachhochschule Gießen-Friedberg und an der Universität Kassel war der Boykott wegen mangelnder Teilnahme gescheitert (siehe: Boykott der Studiengebühren wohl gescheitert).
Auch wenn das Quorum nicht erreicht worden sei, gehe der Protest gegen die Studiengebühren weiter, teilte der Frankfurter AStA mit. Es sei schließlich nicht geklärt, ob das entsprechende Gesetz verfassungsgemäß sei. Für unser Grundrecht auf Bildung zahlen zu müssen, ist absurd. Wir fordern die Landesregierung auf, die Studiengebühren wieder abzuschaffen, sagte die AStA-Vorsitzende Anja Engelhorn.
An der Fachhochschule Gießen-Friedberg beteiligten sich statt der benötigten 2200 Studenten nur knapp 300. Dies führt der AStA auf die Angst der Studenten vor einer drohenden Exmatrikulation zurück. In Kassel überwiesen 790 Studenten ihre Studiengebühren auf ein Treuhandkonto, erforderlich wären 3500 Teilnehmer gewesen.
Text: FAZ.NET mit lhe
Bildmaterial: dpa