Deutsche Bundesbank

800 Euro Lohn plus Appartement

Katharina Stock, Praktikantin bei der Deutschen Bundesbank

Katharina Stock, Praktikantin bei der Deutschen Bundesbank

07. Februar 2006 „Wenn es in unseren Fachbereichen Projekte gibt, die von Praktikanten betreut werden können, schreiben wir auf unserer Homepage Praktikumsstellen mit einem klaren Anforderungsprofil aus“, sagt Daniela Gotta, zuständig für Grundsatzfragen des Personalmanagements und des Personalmarketings bei der Bundesbank.

Dadurch bekomme man Bewerber, die genau die Qualifikationen mitbrächten, die für das jeweilige Projekt erforderlich seien. „Unsere Praktikanten müssen deshalb auch nicht lange eingearbeitet werden und können sich gleich voll einbringen.“

„Praktikantenpool“

Mehr als Geldschreddern: ein Praktikum bei der Bundesbank

Mehr als Geldschreddern: ein Praktikum bei der Bundesbank

Etwa 75 Stellen sind jährlich in der Frankfurter Zentrale zu vergeben. Ein Praktikum bei der Bundesbank dauert in der Regel sechs bis acht Wochen, jedoch maximal sechs Monate. „Bei uns bewerben sich vor allem Studenten der Wirtschaftswissenschaften und der Mathematik, teilweise auch angehende Informatiker. Sie sollten im Hauptstudium sein und überdurchschnittliche Studienleistungen erbringen“, so Gotta weiter.

Die Bundesbank profitiere von der Arbeitskraft ihrer Praktikanten, doch diese erhielten umgekehrt nicht nur berufliche Praxis, sondern auch einen monatlichen Lohn von bis zu 831 Euro. Außerdem könnten sie in Appartements der Bundesbank kostengünstig untergebracht werden. Die Bundesbank habe auch einen „Praktikantenpool“ eingerichtet, der es ermögliche,

Text: F.A.Z., 08.02.2006
Bildmaterial: F.A.Z. - Foto Rainer Wohlfahrt, picture-alliance/ dpa/dpaweb

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