Frankfurter Zoo

Neues Quartier für die Orang-Utans

Von Katharina Iskandar

13. Mai 2008 Großer Umzug im Frankfurter Zoo: Als erste Menschenaffenart haben die Orang-Utans erstmals den neuen Borgori-Wald betreten und schwangen sich bei tropischen Temperaturen von 35 Grad und einer Luftfeuchtigkeit von etwa 70 Prozent zugleich durch das Geäst. 10 000 Quadratmeter groß ist das neue Menschenaffengehege, in das außer den Orang-Utans in den nächsten Tagen noch die Gorillas und die Bonobos einziehen werden.

Erstmals seit der Geschichte des Zoos sind die Tiere somit in einer annähernd natürlichen Umgebung untergebracht, denn außer der Temperatur ist das gesamte Haus mit seiner üppigen Bepflanzung einem Urwald nachempfunden, den Besucher aber erst in etwa vier Wochen besichtigen können, sobald sich alle Tiere eingelebt haben. Der Direktor des Zoos, Manfred Niekisch, zeigte sich zufrieden mit dem Umzug. Es sei nicht vorhersehbar gewesen, wie sich die Tiere in der neuen Umgebung verhalten würden, sagte er. Die Pfleger hätten den Umzug zwar etwa vier Wochen lang vorbereitet, aber vor Überraschungen gefeit sei man nie.

Und so zierte sich Orang-Utan-Weibchen Rosa bis zum Schluss, ihr altes Gehege zu verlassen. Sie wird nun in den nächsten Tagen umziehen – wie die Pfleger dies bewerkstelligen wollen, blieb zunächst unklar.



Text: F.A.Z.
Bildmaterial: ddp

 
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