
Uni-Präsident Müller-Esterl über Studiengebühren: „Wir werden sicher von uns aus keine Initiative starten.”
29. Januar 2009 Mit einer Dialog-Offensive und Investitionen in die Lehre will der neue Präsident der Frankfurter Goethe-Universität, Werner Müller-Esterl, um die Studenten werben. Das Gespräch mit den Studierenden müsse intensiviert werden. Dafür gebe es gute Gründe, sagte der Biochemiker bei der Vorstellung seines 100-Tage-Programms am Donnerstag in Frankfurt.
Vor allem der Streit um Studiengebühren hatte in der Vergangenheit das Verhältnis von Studentenvertretern und Uni-Leitung zerrüttet. Der 60-Jährige kündigte einen monatlichen Jour fixe mit Studentenvertretern und einen runden Tisch mit Studierenden verschiedener Fachbereiche an. Eine Wiedereinführung von Studiengebühren sei vom Tisch: Wir werden sicher von uns aus keine Initiative starten.
Text: FAZ.NET mit lhe
Bildmaterial: Agata Skowronek