
Museums-Praktikantin Meike Büchner hilft beim Aufbau der Ausstellung "Ma Lakota!" im Museum der Weltkulturen
07. Februar 2006 Das Museum der Weltkulturen biete etwa zwölf Praktikumsplätze im Jahr, verteilt auf die Abteilungen Öffentlichkeitsarbeit, Museumspädagogik/Interkulturelles Atelier, Sammlungen und Restauration, sagt Pressesprecherin Julia Rajkovic-Kamara.
Die Praktikanten seien in der Regel Studierende der Kultur- und Sozialwissenschaften, besonders der Ethnologie, mit abgeschlossenem Grundstudium und hervorragenden Deutschkenntnissen. Ein Praktikum dauere in der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit mindestens sechs, in der Abteilung Museumspädagogik mindestens acht Wochen und sei stets unbezahlt.
Frischer Wind
In der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit helfen die Praktikanten beispielsweise bei der Organisation von Veranstaltungen und Pressekonferenzen und bereiten Pressemappen vor. In der museumspädagogischen Abteilung betreuen sie unter anderem Kursangebote mit Kindern und Jugendlichen und erarbeiten selbständig pädagogische Projekte zu den Ausstellungen, wie Rajkovic-Kamara berichtet.
Motivierte und fähige Praktikanten erleichterten den Mitarbeitern des Museums die Arbeit. Außerdem tut es einem Betrieb gut, wenn ab und zu ein frischer Wind reinkommt und man durch die Fragen und Beobachtungen der Praktikanten gezwungen ist, eigene Arbeitsabläufe zu reflektieren. Eine spätere Anstellung sei allerdings nahezu ausgeschlossen.
Bewerbungen per E-Mail an: museum.weltkulturen@stadt-frankfurt.de.
Text: F.A.Z., 08.02.2006
Bildmaterial: F.A.Z. - Foto Michael Löwa