FAZ.NET-Spezial: Berlinale 2008

Drei unvergessliche Frauen, von denen keine Madonna war

Die 58. Berlinale ist zu Ende. Und wie schon in den Jahren zuvor, sinkt der Vorhang auch in diesem Jahr zu derselben Begleitmusik aus Unkenrufen, Gemaule und Besserwisserei. Doch drei Auftritte von drei Frauen haben das Festival unvergesslich gemacht. Von Andreas Kilb

Lesermeinungen zum Beitrag

17. Februar 2008 21:01

Die Berlinale ist die BBC Deutschlands!

Sascha-André Liehr (lear1)

Es ist Zeit die Einzigartigkeit dieses Festivals zu betonen und nicht fortwährend über die Versäumnisse zu lamentieren.

Berlins mythologische Landschaft und Anziehungskraft ist einzigartig und bildet den Hintergrund der Berlinale. Zusammen mit den weiteren Top-Ereignissen wie dem European Film Market, Berlinale Talent Campus, Charity Events, etc. hat sich das Festival den Platz um globale Aufmerksamkeit gesichert und ausgebaut. Mit Gesten, wie Merkels Anwesenheit bei Wajdas - Katyn, etabliert die Berlinale bundespolitische, diplomatische Relevanz. Die Berlinale ist künstlerisch nicht zu vergleichen mit dem Oscar oder mit Cannes, sondern bildet eher das Pendant zur britischen BBC (World News). Es ist der deutsche Ausdruck dafür, die Themen des Globus auf den Tisch zu bringen und sie unmissverständlich zu kommunizieren.

Die Filmpartys bleiben selbstverständlich auch weiterhin die besten der Welt...

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