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Lesermeinungen
Der Reichstag als Entspannungsort: Deutschland im Frühherbst 2009
Deutschland im Jahr 2009
Aus einem versöhnten Land

Über diesem Wahlkampf lag ein Zauber der Zurückhaltung. Es ist, wenn man die deutsche Geschichte länger als eine Legislaturperiode überblickt, fast ein Wunder gewesen. War das wirklich Deutschland? 

Aussichtslose Wahlkämpfer: Helden der Demokratie
Bundestagswahl: Union und SPD wollen bis zur letzten Sekunde kämpfen
 
Afghanischer Alltag: unterwegs in Masar-i-Sharif
Afghanistan
Die Stimmen der Soldaten

Die Bundesregierung weigert sich weiterhin, von einem Krieg in Afghanistan zu sprechen. Doch mit den Erfahrungen der Bundeswehr haben diese semantischen Tricks nichts zu tun. 

 
Er würde gerne bleiben: Christian Thielemann dirigiert die Münchner Philharmoniker
Dirigent Christian Thielemann
Brautschau mit Bruckner

Dumm-grobianisch und vogelstraußschlau hat München den Dirigenten Christian Thielemann abgeschossen. Seither laufen die Musikfreunde Sturm. Warum der Maestro bleiben muss. 

Thielemann schwärmt von der Dresdner Staatskapelle
 Für Thielemann: 35 Künstler und Intendanten unterzeichnen eine Petition
 
Petition für Christian Thielemann
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister

35 Komponisten, Interpreten und Intendanten haben eine Petition unterzeichnet, in welcher der Münchner Oberbürgermeister Ude gebeten wird, die Verhandlungen mit Christian Thielemann wieder aufzunehmen. 

 
Vom Eros der Kritik: der Schriftsteller und Kritiker Kurt Tucholsky
Fragen Sie Reich-Ranicki
Der Flirt des Kritikers mit der Literatur

Kurt Tucholsky war einer der größten Literaturkritiker des vergangenen Jahrhunderts und doch keine typische Kritikerfigur. Seine Kritiken sind nicht das kühle Urteil eines Sachverständigen, sondern Bekenntnisse und Geständnisse eines Betroffenen. Ein Porträt von Marcel Reich-Ranicki. 

 
Kerry Fox in "Sturm"
„Sturm“ im Kino
Heiß und kalt

Die Mörder sind unter uns: Hans-Christian Schmids „Sturm“ erzählt vom Bosnienkrieg und seiner Aufarbeitung vorm UN-Kriegsverbrechertribunal in Den Haag. Der Film nimmt die Wahrheit ernst und spart sich die Effekte. 

 
Coolness, Sexyness, Verletzung der Präsidentenwürde? Obama am 7. Juni in Paris
Ikonographie eines Präsidenten
Obama sitzt

Ein sitzliegender Obama, Jazz auf klassizistischen Fundamenten, scheinbar anstrengungslose Alleskönnerei: Wären wir glücklicher, wenn auch wir solche Bilder hätten? Eine kleine Ikonographie des amerikanischen Präsidenten. 

 
Der Tatort: Karlsruhe, 7. April 1977
Zurückgehaltenes Wissen
Die Einsamkeit des Michael Buback

Die Ermittlungen im Fall Siegfried Buback sind ein Musterbeispiel dafür, wie die Recherchen des geschlossenen Systems von Polizei und Justiz in die Sackgasse laufen. Erst der Sohn des Mordopfers brachte mit seinem Buch die Ermittlungen wieder in Bewegung, wenn auch auf ungewöhnliche Weise. 

 
Literatur
Das Schwimmbad-Archiv

Zürich. Er konnte sein Glück nicht fassen: "Es erscheint mir als ein dermassen voluminöses Schwein, dass ich es in der Wohnung meines Alltags kaum unterbringe", schreibt Max Frisch am 15. August 1943 an seinen Freund Werner Coninx. 

 
Dicke Dichterfreunde: Goethe und Schiller
Goethe und Schiller
Die einzige Freiheit ist die Liebe

Rüdiger Safranski hat ein Buch über das Glück des gemeinsamen Arbeitens geschrieben, über das Ende des Neides und die Freude, den Stern des anderen leuchten zu lassen: Ein Buch über die Freundschaft von Goethe und Schiller. 

 
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