Forbes-Liste

Sein kontroverser Film macht Mel Gibson populär

18. Juni 2004 Mel Gibson hat mit seinem Jesus-Film den Spitzenplatz der Prominenten-Liste des amerikanischen Magazins „Forbes“ erobert. Als Regisseur und Produzent des umstrittenen Streifens über die „Passion Christi“ erntete der Oscar-Preisträger laut „Forbes“ nicht nur den größten Medienrummel der vergangenen 12 Monate, sondern verdiente auch 210 Millionen Dollar (175 Millionen Euro). Nummer zwei auf der am Freitag veröffentlichten Liste der „Top 100 Celebrities“ wurde der Golfspieler Tiger Woods. Er brachte 80 Millionen Dollar auf sein Konto.

Die Talk-Show-Gastgeberin Oprah Winfrey nahm zwar genauso viel Geld ein wie Gibson, schlug aber weitaus weniger Wellen und landete darum nur auf Platz drei. Hollywood-Star Tom Cruise (45 Millionen Dollar) rangiert auf dem vierten Rang, gefolgt von den Rolling Stones (51 Millionen) und der britischen „Harry Potter“-Autorin J.K. Rowling (47 Millionen).

Prominentester Deutscher: Michael Schumacher

Formel-1-Star Michael Schumacher aus Deutschland verbesserte sich von Platz 19 im Vorjahr auf Nummer 16. Die deutschen Dompteure Siegfried & Roy schafften es mit dem Verdienst aus ihrer Las-Vegas- Show und den Schlagzeilen um die schlimme Tigerattacke auf den 58. Platz. Das deutschstämmige Model Heidi Klum hat mit 8 Millionen Jahresumsatz, diversen Magazincovern und ihrer folgenreichen Affäre mit Flavio Briatore immerhin Platz 87 erreicht.

Keine Skandale, ein wenig Ehrenamt, und viele viele Einnahmen rund ums erfolg... Hierzulande ist die Fernsehmoderatorin und  Autorin Oprah Winfrey wenig bekan... Tom Cruise ist auch gut verdienender Schauspieler (45 Mio Dollar), aber Penel... Die “Mutter“ von Harry Potter kennt wirklich jeder: J.K. Rowling liegt auch b... Hollywoods Dreamteam verliert an Status: Jennifer Aniston fiel von Rang 1 auf... Das deutsche Darling Heidi Klum erreicht Platz 87 bei den amerikanischen Promis

Die Film- und Fernsehschauspielerin Jennifer Aniston fiel vom Spitzenplatz des vergangenen Jahres auf Rang 17. Verlierer ist auch Hollywoods ehemaliges Traumpaar „Benifer“: Weder Latina-Sängerin Jennifer Lopez, 2003 noch die Nummer fünf, noch ihr Ex-Verlobter Ben Affleck (Nr. 7 in 2003) schafften es in diesem Jahr auf die Liste. Ebenso erging es den beiden Rappern Eminem und Dr. Dre, die sich im vergangenen Jahr noch den zweiten Platz geteilt hatten, und den Osbournes mit ihrer Fernsehfamilienshow.

Die Zeitschrift erstellt die Liste nach einem Schlüssel aus Verdienst und Medienaufmerksamkeit in mehreren Unterhaltungssparten. Dazu läßt Forbes nicht nur die Einkünfte addieren sondern läßt auch Pressespiegel auswerten, zählt Suchergebnisse bei Google und Fernsehauftritte der Promis.



Bildmaterial: AP, dpa

 
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