19. Dezember 2009

Darmstadt: Einleben

Typen der Stadt: Ulrike Plapp

Von Aline Schracke, David Selbach




31. Januar 2005 
Ulrike Plapp ist gebürtige Darmstädterin und studiert in ihrer Heimatstadt Architektur. Sie ist Mit-Autorin des „Kultur- und Stadtführers Darmstadt". Das Buch ist das Projekt ihres Freundeskreises und wurde in Eigenregie verlegt. Die erste Auflage war nach drei Wochen verkauft, auch die zweite Auflage ist schon fast weg. Ulrike Plapp hat sich im Buch besonders um die Baugeschichte und den Jugendstil gekümmert.

? Wie sind Sie auf die Idee gekommen, einen Stadtführer über Darmstadt zu machen?
:
Wir haben festgestellt, daß sich viele Darmstädter einen Kulturführer wünschen. Zusammen mit meiner Freundin Imke Haase und zwei anderen Freunden haben wir ein Jahr an dem Buch gearbeitet und unsere Heimatstadt erkundet.

? Haben Sie Darmstadt während der Recherche neu kennengelernt?
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Ich kenne eigentlich schon sehr viel von Darmstadt. Aber ich habe viele neue Ecken entdeckt. Es ist doch oft so, daß man in der Stadt, wo man wohnt, fast nie Ausflüge macht und die Viertel besichtigt.

? Was ist Ihnen dabei besonders in Erinnerung geblieben?
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Mir ist die geschichtliche Bedeutung von Darmstadt vor dem zweiten Weltkrieg im Gedächtnis geblieben. Früher war die Stadt ja auch die hessische Landeshauptstadt. Ich finde es schade, daß so wenig übriggeblieben ist.

? Wo sind Sie in Darmstadt am liebsten?
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Das Paulus-Viertel und die Villen sind toll. Darmstadt hat viele Parks und Gärten, besonders gut gefällt mir auch der Prinz-Georgs-Garten. Sonst bin ich auch oft in Bessungen und im Martinsviertel.

Text: Hochschulanzeiger Nr. 76, 2005
Bildmaterial: Privat