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| Maximilian Lechtenberg |
06. April 2008
So sehen Studierende Mannheim und Ludwigshafen
Marius Müller, 22, studiert Diplom-Wirtschaftspädagogik im 3. Semester:
In Mannheim fühle ich mich sehr wohl. Ich komme aus der Gegend, fürs Studium wegzuziehen war eigentlich nie ein Thema. Demnächst besuche ich für einige Wochen eine Berufsschule, und diesmal stehe ich auf der anderen Seite. Ich werde mir den Unterricht einiger Lehrer anschauen und am Ende auch selber unterrichten, natürlich unter Anleitung. Bin mal gespannt, wie das wird. Große Sorgen mache ich mir aber nicht. Denn mit dem Abschluss als Diplom-Handelslehrer halte ich mir die Option offen, ob ich später Lehrer werde oder doch lieber in die Wirtschaft gehe.
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| Maximiliane Haut |
Maximiliane Haut, 25, studiert im 10. Semester BWL und Psychologie:
Mannheim ist keine Massen-Uni, an der man sich verliert. Außerdem lernen wir im Schloss und damit dem schönsten Bauwerk der Stadt. Wir haben eine echte Campus-Uni, fast alle Institute und Veranstaltungsräume sind hier angesiedelt. Entsprechend kurz sind die Wege. Einziger Nachteil ist die Umstellung auf die neuen Semesterzeiten, weil meine Freunde an anderen Unis alle zu anderen Zeiten Ferien haben als ich.
David Gilow, 21, und Jan Schneider, 19, studieren Volkswirtschaftslehre im 2. Semester:
Wir wohnen noch in Wohnheimen in Almenhof und in Neckarstadt. Die sind aber relativ weit weg von der Uni, entsprechend lang sind die Fahrzeiten. Wir würden gerne eine Wohngemeinschaft in der Schwetzinger Vorstadt oder in den Quadraten gründen. Die Suche nach einer WG-tauglichen Wohnung gestaltet sich allerdings schwierig. Im Jungbusch schauen wir uns auch um, obwohl das Image nicht besonders ist. Dort gibt es aber schicke Altbauten zu bezahlbaren Preisen.
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| David Gilow und Jan Schneider |
Carla Alina Külby, 20, studiert BWL im 1. Semester:
Ich war vor Beginn meines Studiums für einige Zeit in Dublin. Deshalb kommt mir Mannheim gerade eher wie eine Kleinstadt vor. Aber das ist Gewöhnungssache. Ich komme aus Lörrach nahe der schweizerischen und französischen Grenze, also auch nicht gerade eine Metropole. Außerdem habe ich mich hier schon eingelebt, wohne in einer netten WG in der Innenstadt.
Maximilian Lechtenberg, 20, studiert Diplom-Wirtschaftspädagogik im 3. Semester:
Nach Mannheim bin ich eigentlich nur gekommen, weil ich hier sofort die Zulassung für mein Studium bekommen habe. Mittlerweile bin ich aber Mannheim-Fan: viel Party, wenig Lernen. Vor allem die Schneckenhof-Partys hier im Schloss sind klasse, als Student muss man da einfach hin. An Mannheim gefällt mir am besten, dass es viele kleine Clubs gibt und kaum Großraumdiskos. Manchmal stört es mich aber schon, dass sich hier alles nur um Wirtschaft dreht. Die Leute sind hier eben oft nicht so locker.
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| Carla Aline Külby |
Richard Benfield, 20, studiert BWL im 1. Semester:
Ich bin wegen des guten Rufs der BWL-Fakultät hierher gekommen. Außerdem hat die Uni gute Kontakte zu Hochschulen in Japan, wo ich gerne ein Auslandssemester verbringen würde. Ich war in der Schule schon ein Jahr dort, und es hat mit sehr gut gefallen. Um meine Sprachkenntnisse aufzufrischen und zu vertiefen, kann ich außerdem entsprechende Sprachkurse besuchen.
Dominique Scharping, 24, studiert Diplom-Romanistik im 10. Semester:
Der Diplom-Studiengang ist relativ selten, deshalb fiel die Wahl leicht. Zu den großen Vorteilen zählt die Campus-Uni im Schloss. Leider kann man sich im Sommer nie auf den Rasen in die Sonne legen, weil ständig die Beregnungsanlage läuft. Das Nachtleben ist gar nicht so übel, außerdem ist Heidelberg ganz in der Nähe, wenn man etwas anderes sehen möchte. Dafür habe ich im Moment allerdings nur wenig Zeit, weil ich mich auf mein Examen vorbereiten muss.