Es gibt sie doch: die wohlwollenden Stimmen zum Beitrag der No Angels beim Grand Prix. Eine Abstimmung unter den FAZ.NET-Usern vor dem Finale am Samstag hat folgende Plazierung ergeben.
Neben dem ernüchternden Ergebnis der No Angels konnten auch die Einschaltquoten des Grand Prix wenig überzeugen. Wer ist Schuld an dem Debakel von Belgrad? Der NDR, die No Angels, der Rest Europas? Und welche Erkenntnis bleibt nach Belgrad? Von Peter-Philipp Schmitt, Belgrad
Bildergalerie Ist es ein Trost? Alle großen Geberländer des Grand Prix sind im Wettbewerb auf den hinteren Plätzen gelandet, die deutschen No Angels auf dem letzten. Der Russe Dima Bilan bekam für seinen Song Believe die meisten Punkte und siegte überlegen. Der Grand Prix findet wohl demnach im kommenden Jahr in Moskau statt. Von Peter-Philipp Schmitt, Belgrad
Das diesjährige Grand-Prix-Finale ist das bestbesetzte seit vielen Jahren. Doch leider fallen die vier großen Länder, die sich nicht extra fürs Finale qualifizieren müssen, wieder stark ab. Weder Deutschland, noch Frankreich, Großbritannien und Spanien scheinen in der Lage, konkurrenzfähige Beiträge zu entsenden. Von Peter-Philipp Schmitt, Belgrad
Bildergalerie Haben die 25 Finalisten des Eurovision Song Contest wirklich ein Publikum von 100 Millionen Fernsehzuschauern verdient? Dürfen wir uns am Samstag freuen oder müssen wir uns fürchten? Peter-Philipp Schmitt stellt die Teilnehmer vor.
Bildergalerie Die 25 Finalisten des diesjährigen Eurovision Song Contest stehen fest: Im zweiten Halbfinale des Wettbewerbs qualifizierten sich zehn weitere Teilnehmer. Erfolgreich waren sämtliche nordischen Länder, die Schweiz schied aus. Von Peter-Philipp Schmitt, Belgrad
Tapferkeit ist Teil des Showgeschäfts. Und so ist es den No Angels hoch anzurechnen, dass sie in dieser Grand-Prix-Woche trotz aller Widrigkeiten ihre Auftritte zu dritt, am Donnerstag aber wieder zu viert hinter sich brachten. Von Peter-Philipp Schmitt, Belgrad
Zum Eurovision Song Contest sind 15.000 ausländische Touristen nach Belgrad gereist. Die Stadt gibt sich normal, die Menschen sind freundlich, die Straßen sicher. Und doch ist Belgrad keine angenehme Grand-Prix-Metropole. Die Touristen fühlen sich nicht willkommen. Von Peter-Philipp Schmitt, Belgrad
Die Zeit vor dem Grand-Prix-Finale verbringen die No Angels vor allem damit, sich den Journalisten als die Zuversicht in Person zu präsentieren. Ob es Spaß macht, stundenlang die immergleichen Fragen zu beantworten? Die finnischen Rocker Teräsbetoni jedenfalls trinken derweil lieber gemütlich ein Bier. Von Peter-Philipp Schmitt, Belgrad
Damit sind wir groß geworden: Allemagne, deux points. Vielleicht auch mal 10, oder gar 0 Punkte. Die deutschen Teilnehmer am Grand Prix Eurovision hatten in den vergangenen Jahrzehnten einiges auszuhalten. Erinnern Sie sich? Unser Quiz zum größten Musikereignis Europas.
Bildergalerie Im ersten von zwei Halbfinals des Eurovision Song Contest hätte es auch 10:0 ausgehen können - für den Osten. Denn zehn Teilnehmer aus dem ehemaligen Ostblock standen neun aus dem Westen gegenüber. Letztlich hieß es 4:6. Grund war wohl die Regeländerung bei der Abstimmung. Von Peter-Philipp Schmitt, Belgrad
Findet der Eurovision Song Contest überhaupt in Belgrad statt? Selbst in diesen Tagen weist kaum ein Wimpel, kaum eine Fahne, kaum ein Plakat auf das große Ereingnis hin. Teil drei des Eurovisons-Tagebuch. Von Peter-Philipp Schmitt, Belgrad
Die Punkteschieberei in Osteuropa hält er für ein Gerücht: Svante Stockelius, Grand Prix-Generalsekretär, glaubt aber, dass die osteuropäischen Länder den Wettbewerb ernster nehmen. Doch der Sieg kommt das Gewinnerland teuer zu stehen.
Der Protest im Westen und vor allem in Deutschland war ungerechtfertigt: Die Zuschauer in Nord-, West- und Südeuropa hatten beim Grand-Prix-Finale 2007 fast genauso gestimmt wie das Fernsehpublikum im Osten. Dennoch wurden die Regeln gründlich überarbeitet. Von Peter-Philipp Schmitt