Karrieresprung

Grüße aus Absurdistan

Kurz, knapp, korrekt, lauten die Schlüsselwörter beim Umgang mit dem Gleichbehandlungsgesetz. Es gilt: Bloß kein Wörtchen zuviel sagen. Große Arbeitgeber haben sich längst auf die neue Situation eingestellt; bei kleinen und mittleren Betrieben sieht es anders aus.

Lesermeinungen zum Beitrag

22. April 2007 13:41

Offenbar durchaus die Mehrheit

Daniel Schleef (Suppenelse)

@ Frank Boettger:
> Wessen Deutschland eigentlich noch?

Offenbar das mehrheitliche Deutschland, so schade das ist. Über das Antidiskrimierungsgesetz wurde nun wirklich lange gestritten, und soweit ich mich erinnere, wurden von seinen Gegnern teilweise exakt die im Artikel beschriebenen Folgen vorhergesagt: Ganz und gar kein Schutz vor Diskrimierung von Minderheiten, idiotischer Bürokratie-Aufwand, juristische Unsicherheiten. Trotzdem wurde das Gesetz von der damaligen rot-grünen Regierung, gewissermaßen in letzter Minute, durchgedrückt - und diese Regierung war demokratisch gewählt und vertrat offenbar die Meinung der Mehrheit.

Insofern bin ich versucht zu sagen: Zu spät, liebe Leute...

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22. April 2007 13:12

Bessere Praktiken im Ausland

Werner Richter (WR71277)

Wieso macht man es nicht wie teilweise bei unseren europäischen Nachbarn: kein Photo, kein Geburtsdatum, keine Religionszugehörigkeit, etc., sondern nur Lebenslauf mit detaillierterer Tätigkeitskurzbeschreibung. Im Vorstellungsgespräch kann man gezielt nachfassen, sich entsprechende Originalzeugnisse mitbringen lassen und Tests sind ja ohnehin eine praktizierte Möglichkeit.
Damit wäre man objektiver geblieben, als mit der Anwendung des AGG, das für Bewerber/innen keine entscheidenden Vorteile bringt und für die Firmen nur mehr Bürokratie.

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22. April 2007 09:56

Altersdiskriminierung anders herum...

Marco Vogt (MarcoVogt)

Wenn ich lese, dass ein Unternehmen Mitarbeiter 50+ suche ist das auch eine Diskriminierung!

übrigens: Wenn ich junge Mitarbeiter wünsche, schreibe ich Stellen aus mit Qualifikationen, die es erst seit wenigen jahren gibt. Z.B. Bachelor. Das Diplom akzeptiere ich dann nicht!

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21. April 2007 18:35

verfassungsbeschwerde einreichen

Eva Rosenberg (exessix)

ich finde es klasse wer und was nun alles geschützt wird. das gesetz diskriminiert jedoch diejenigen unter uns, welche nicht schutzbedürftig sind. man sollte verfassungsbeschwerde einreichen.

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20. April 2007 23:03

Absurdistan

frank boettger (gerhardrolf)

Es ist und bleibt Schwachsinn!!
Was hat das alles noch mit Vernunft und normalem menschlichem Verhalten zu tun???
Diese Gesellschaft erzieht zu Heuchelei, Boshaftigkeit, Falschheit und zur Denunziation.
Die Moralisten einer falschen und unechten Moral stehen Tür und Tor offen!
Da geifert alles über die verflossene DDR. Was hier und jetzt geschieht spottet jeder Beschreibung.
Sage niemanden deine ehrliche Meinung, gib sie nicht preis und sei niemals aufrichtig, es könnte eine Anzeige von wem auch immer über Volksverhetzung, Rassismus, Antisemitismus, Verunglimpfung Toter...
Armes Deustchland, wessen Deustchland eigentlich noch???

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