Karrieresprung

Als Wissenschaftler topp, als Chef ein Flop

Überforderte Chefs gibt es überall - das Zeug zur Führungskraft hat nun einmal nicht jeder. Im Wissenschaftsbetrieb allerdings ist es besonders schlimm. Dort mangelt es vielen Chefs eklatant an Führungsqualitäten, denn bislang kommt es darauf auch nicht an. Von Herta Paulus

Lesermeinungen zum Beitrag

03. März 2008 18:12

Gruppe muss gut gewählt werden!

Thomas Gottschalk (thgott)

Es kommt wohl vor, in der Wissenschaft, dass man an einen sehr schlechten Chef gerät. Allerdings ist der Vorteil, dass die Community meist hinreichend überschaubar und transparent ist, um die Führungsqualitäten eines Professors im Vorfeld einschätzen zu können, d.h. bevor man sich einer Gruppe anschliesst.
Es gibt genug erstklassige Wissenschaftler (weltweit), die auch über eine hohe soziale Kompetenz verfügen. Man muss eben diesen Faktor mit einbeziehen, wenn man sich überlegt wo man promoviert/postdoct.

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02. März 2008 18:45

Ganz ähnlich ist es im sogenannten Mittelstand.

Karl-Heinz Andresen (khaproperty)


Je familien- oder persönlichkeitsgeprägter das Unternehmen, um so schlimmer in der Regel die Mitarbeiterführung. Ausnahmen bestätigen diese Regel. Mangelnde Motivation, schlechte Arbeitsergebnisse und Ineffizienz werden nicht fehlenden Führungsqualitäten zugewiesen, sondern regelmäßig "unfähigen" Mitarbeitern, die kaum als solche eingestellt wurden. Entweder landen diese anschließend in der inneren Emigration oder bei der Konkurrenz.

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