Karrieresprung - wöchentlich bei FAZ.NET

Karrieresprung

Talentkrieg 2.0: Neue Generation der klugen Köpfe

Wer im sogenannten „War for Talents“ als Gewinner hervorgehen und die besten Talente rekrutieren möchte, muss die „Second Life“- Generation von Arbeitskräften erfolgreich ansprechen und an sich binden. Unser Gastautor von der Beratungsfirma Hewitt Associates hält einen Kulturwandel für nötig. Von Charles Donkor

Lesermeinungen zum Beitrag

14. Juli 2008 11:13

Um wieviel Promille handelt es sich denn ?

Paul Rabe (heidelpaul)

...wieviel Promille eines Akademiker-Jahrgangs spielen denn regelmäßig 'WOW' ?? 100% der jungen und sehr talentierten Frauen die in unserem Unternehmen im letzten Jahr angefangen schonmal nicht. Daraus, daß man heute oft nicht mehr zum Telefon sondern zum 'Messenger' greift um zu kommunizieren läßt sich auch kaum ein grundlegender Wandel im menschlichen Miteinander ableiten. Asynchrone Kommunikation ist einfach bequem, ich benutze die auch sehr oft und kann mich leider nun wirklich nicht mehr zu GenerationY (oder wie auch immer man die nennen mag) zählen. Der Rest ist auch nichts Neues: Respekt, Interesse am Individuum, schnelle und ehrliche Rückmeldung, Motivation durch positive Anerkennung, "Führung" die sich durch Taten rechtfertigt etc. etc. etc. das alles wussten auch schon römische Heerführer als Führungsinstrumente und haben es auch niedergeschrieben (und damit Generationen von deutschen Latein-Schülern gequält). Die menschliche Psyche hat sich seit der Steinzeit nicht mehr grundlegend geändert, es macht also keinen besonderen Sinn alle paar Jahre eine 'neue Generation' ausrufen zu wollen.

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12. Juli 2008 19:29

falsche tatsachen

Michael Stoll (flashofmyflesh)

Hallo Faz.net, wenn ihr einen solchen Artikel online stellt, dann informiert euch doch bitte vorher über fakten. die berichte über wow sind fehlerhaft. so ist die aktuelle höchststufe nicht level 60 sondern level 70, der gildenmeister ist keine hohe position im spiel. weiterhin bleibt die abkürzung GM dem "game master" vorbehalten. einer seitens blizzard gestellten autorität. in hoffnung auf besserung flash

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11. Juli 2008 13:23

Real Money?

Dirk Uwe Kern (DUK)

Naja, solange die Kohle für die Stake Holder noch im Wahren Leben verdient wird(ist aber eigentlich nur das Spiegelbild von SL und heißt RL haben wir aus dem Artikel gelernt), sollten Menschen vor allem dort ihre Talente unter Beweis stellen. Meine echten Brötchen (RB) kann ich heute leider noch nicht mit virtueller Knete (VK) bezahlen. Wohl eher wieder einer dieser heißluftigen Berater-Hypes...

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11. Juli 2008 12:28

Gute Idee, aber wo geht die Reise hin?

Isabell Prophet (I.z.y)

Die Idee des Artikels - dass sich Unternehmen wandeln müssen um der jungen Elite ein passendes Umfeld zu bieten - gefällt mir wirklich sehr gut. Insbesondere bietet sie die Möglichkeit, gesellschaftliche Krusten aufzubrechen und endlich mehr Offenheit gegenüber "Äußerlichkeiten" (im weiteren Sinne) zu entwickeln. Aber World of Warcraft als Schmiede für Führungskräfte? Da überwiegen die negativ-Beispiele für meinen Geschmack einfach zu stark. Zudem zeigt meine eigene Erfahrung - wenn auch nicht mit WoW selbst - dass sich Schule/Universität und Onlinespiele sehr stark abstoßen. Eben insbesondere, wenn man diese "Führungspositionen" im Spiel erreichen möchte. Andererseits muss man vielleicht auch einfach übertreiben, um die Leute wachzuklingeln. Ich habe mich jedenfalls über den Artikel sehr gefreut, hat mich ins Grübeln gebracht. Ich hoffe nur, dass sich jetzt nicht zu viele Jugendliche bestätigt fühlen und tiefer in die Onlinewelt einsteigen. "Online leben" ist zwar modern, wird die echte Welt aber zumindest nicht in den aktuellen Generationen ersetzen.

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