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Karrieresprung

Neustart in Singapur

Wie lebt es sich in der globalisierten Arbeitswelt, als weibliche Führungskraft mit Kleinkind? In Singapur geht das gut zusammen - dank einer Familien- und Sozialpolitik, die Mütter gar nicht auf die Idee kommen läßt, beruflich kürzer zu treten. Dritter Teil unserer Serie über berufliche Neuanfänge im Ausland.

Lesermeinungen zum Beitrag

29. Dezember 2007 10:19

Hoffentlich macht Geld glücklich

Peter Schmidt (P-Schmidt)

Singapur ist wohl Deutschlands Zukunftsmodell. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist "endlich" umgesetzt, Fremderziehung der Kinder, wie schön.
Beide Eltern arbeiten Vollzeit (vorausgesetzt, diese haben sich nicht längst getrennt, weil sie sich und den Nachwuchs sowieso kaum sehen...).
Ich werde die Mütter nie verstehen, die (hier in Deutschland) nach wenigen Monaten ihre Kinder in die Krippe abschieben um selbst so kreative und selbstverwirklichende Karrieren, wie z.B. Supermarktkassiererin, zu verfolgen.
Wahrscheinlich haben diese Mütter schon selbst nicht erleben können, dass ihre Mutter ihnen ein Zuhause bot. - Wie sollen sie ohne solches Vorbild dann zu ihren eigenen Kindern eine Beziehung pflegen wollen.
Dank der neuen Familienpolitik der Bundesregierung bewegen wir uns auf dieser Spirale weiter abwärts.
Sinnvolle Massnahmen wären:
- Erziehungsgehalt für Eltern die zuhause ihre Kinder erziehen.
- Familienwahlrecht um Familieninteressen wieder wahrnehmbar zu machen.
Aber ausser Fensterreden haben Familien von der Politik wohl nichts zu erwarten...
Also wieder Singapur: unsere "goldene" Zukunft???

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28. Dezember 2007 08:55

Schöne Neue Arbeitswelt.

Rudolf Ortwein (rudi.rotwein)

Schöne neue Arbeitswelt. Beide Eltern arbeiten rund um die Uhr, um ihr Leben zu finanzieren. Soziale Absicherung gibt es fast keine. Die Kinder werden von "Maids" erzogen, die billige Haushälterin kommt aus dem hungernden Umland. Da immer mehr Vollautomaten und Computer eingesetzt werden, wird ein Großteil der weltweiten Bevölkerung arbeitslos, und die wenigen "Spitzenkräfte" haben dafür keine Zeit mehr für ihre Kinder. In den Chefetagen ist die Gleichberechtigung eingezogen, dafür müssen immer mehr arme arbeitslose Frauen sich den reichen Spitzenverdienern in "allen" Bereichen andienen. Brave New World.

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