Karrieresprung - Serie bei FAZ.NET

Karrieresprung

Chefin in Teilzeit

Ganz oder gar nicht: Vor diese Wahl werden Frauen in Führungspositionen oft gestellt, wenn sie nach der Elternzeit wieder zurück in den Job wollen. Es geht aber auch anders, beweisen Unternehmen.

Lesermeinungen zum Beitrag

15. Juli 2007 01:41

Das Problem der Elternzeit

A. Malliki (a.malliki)


Manchem Ehrgeizigen fallen schon zwei Wochen Urlaub schwer. Es könnte ja auffallen, dass er gar nicht so wichtig ist, wie er immer Glauben machen will.

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14. Juli 2007 22:19

Angestelt vs. Selbständig

Tom Urban (tomwu)

Ich würde es eher so interpretieren, das angestellte weiblich Führungskräfte fürchten oder real erfahren berufliche Nachteile einstecken zu müssen. Selbständige Frauen werden sich schwerlich selber feuern, sondern einfach Beruf und Familie koordinieren. Was zeigt das Deutschland ein Kinderentwöntes Land ist.

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14. Juli 2007 18:42

Uuups, da hat Prof. Bischoff

Torsten Klier (TorstenKlier)

mal nicht aufgepasst:
„Unternehmerinnen haben häufiger und mehr Kinder als leitende angestellte Frauen - obwohl sie länger arbeiten.“

Hätte nie gedacht, dass Bischoff so leichtfertig sein könnte, einfach die Wahrheit rauszulassen. Bestimmt tut ihr das schon leid. Aber nun ist sie im Netz und lässt sich nicht mehr zurückholen.

Es liegt also nicht an „den gesellschaftlichen Verhältnissen“, oder angeblich zuwenig Frauenförderung oder dem Patriarchat oder den traditionellen Rollenbildern oder anderen Sündenböcken.
Es liegt einzig und allein an den Menschen selbst.
Die selbstständig durch die Welt gehen wollen tun das einfach, auch wenn’s schwer fällt.
Und die nicht gehen wollen, fordern erst dass ihnen der rote Teppich ausgerollt wird und finden dann immer noch Gründe, warum sie selbst den nicht betreten.

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14. Juli 2007 15:31

Keine Teilzeitlösung

Matthias S. (Schoemann)

Also meine Erfarhungen mit Teilzeitchefs sind eher schlecht. Was aber auch daran gelegen hat, dass beide Teilzeitkräfte fast immer gleichzeitig an esend waren und die Aufgaben nicht aufteilten. Für die Mitarbeiter war es ein erheblicher Nachteil, dass ab 15 Uhr keiner der beiden mehr da war.....allerdings muss ich einschränkend sagen,dass dieses modell auch im öffentlichen dienst statt fand, wo effizienzgesichtspunkte ohnhin nur eine untergeordnete rolle spielen.

Grundsätzlich sind aber solche Schritte seitens der Arbeitgber zu begrüßen und können bei richtiger Umsetzung auch funktionieren.

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