Allianz
Trotz besserer Zahlen keine Prognose
Die Allianz hat im dritten Quartal 2009 einen Überschuss von 1,32 Milliarden Euro erzielt. Analysten hatten im Durchschnitt nur mit 1,2 Milliarden Euro gerechnet. Vor Jahresfrist hatte die mittlerweile an die Commerzbank verkaufte Tochter Dresdner Bank das Ergebnis noch massiv belastet. Dies hatte zu einem Verlust von gut 2 Milliarden Euro geführt.
Das Betriebsergebnis stieg um 23 Prozent auf 1,93 Milliarden Euro. Das ist der höchste Wert seit dem zweiten Quartal 2008. Analysten hatten im Durchschnitt mit 1,81 Milliarden Euro gerechnet. Der Umsatz stieg auf 22 von 21,1 Milliarden Euro und lag damit ebenfalls über den im Mittel erwarteten 21,875 Milliarden Euro.
Europas größter Versicherer wagt dennoch keine Gewinnprognose für das Gesamtjahr. Der neue Finanzchef Oliver Bäte erklärte lediglich, der Konzern könne auch in Zeiten mit niedrigen Zinsen und schwierigen Börsen solide Ergebnisse erzielen.