
antizyklisches Anlegeverhalten? :-) So neu ist das nun auch nicht. Warum ist das so selten? Naja, Gott sei Dank ist das so selten - aus Sicht des "Antizyklers". :-)

Da hebt sich der erfahrene Anleger von der Masse ab, wenn er antizyklisch handelt und gut streut. Jede Krise gerät in Vergessenheit, aber die langfristige Rendite nicht. Am besten sein Geld in Fonds investieren und sich selbst beraten.

Deswegen ist es nicht falsch, sondern prinzipiell richtig. Das Minoritätsproblem ist nicht quantitativer, sondern qualitativer Natur. M.a.W.: Es kommt auf den richtigen Zeitpunkt an. Wer den findet - und es hat ihn noch nie die Masse gefunden - liegt richtig und darf sich zur berufenen Minorität zählen.

Herr Kübel hat grundsätzlich recht. Aber seine Vorstellung funktioniert in einer medialen Welt nicht mehr. Man muss sich nur den Werbungsunsinn in den Untertiteln auf n-tv-Text Seite 201 ansehen. Ich hoffe nur, dass der hier kommentierte Artikel nicht interessengeleitet lanciert wurde, um Aktien-Investmentfonds neues Kapital zufliesen zu lassen. Die Masse kauft an der Börse nicht direkt. Bezüglich Herrn Hahn: Geschichte wiederholt sich (sagt man), aber nicht immer gleich.

und dies wird eines Tages nach einer sinnvollen Anlage suchen. Und dann werden reale Werte teuer. Ich kann jedem nur empfehlen, auch in Hinblick auf die Abgeltungssteuer, nur empfehlen sein Geld zum Teil in Immbolien, Rohstoffe und Aktien solider Unternehmen anzulegen. Dabei empfehlen sich ETFs.

die Geldmenge ist es doch nicht alleine sondern auch die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes und die ist wohl momentan verhältnismässige gering.

dass diese Erkenntnis in der Zeitung steht, denn "... Börsenprognosen nur zu Gewinnen führen können, wenn sie Minoritätsprognosen darstellen." Falls die FAZ recht hat, woran keiner zweifeln sollte und keiner zweifeln wird, werden diese veröffentlichten Erkenntnisse "... über künftige Entwicklungen und die Wirkung dieser Entwicklungen auf das Verhalten der Börseninteressierten allgemein als richtig betrachtet ... (und in den) den Preisen eskomptiert“. Schade, eigentlich.