Strategie

Die „Aristokraten“ unter den Dividendenaktien

Von Beth Piskora

25. Januar 2008 Dividenden sind in jüngster Zeit verstärkt in den Schlagzeilen, allerdings aus weniger erfreulichem Grund.

Denn amerikanische Finanzkonzerne wie Citigroup, Washington Mutual und Ambac Financial mussten die Ausschüttungen an ihre Aktionäre kürzen, um ihre unlängst arg strapazierten Bilanzen zu schonen. Besorgte Anleger fragen sich angesichts dieser Negativmeldungen, wer als nächstes an der Reihe ist.

Wir können zwar nicht vorhersagen, wer als nächstes eine Dividendenkürzung vornehmen wird, doch wir können Ihnen die Namen von Unternehmen nennen, die ihre jährlichen Ausschüttungen in den vergangenen 25 Jahren oder länger kontinuierlich erhöht haben. Im Aktienindex S&P 500 Dividend Aristocrats sind diese „Aristokraten“ unter den Dividendenwerten zusammengefasst.

Dividenden als wichtiger Teil der Gesamtrendite

Nach Ansicht von Standard & Poor's lohnt es sich, Aktien von Unternehmen zu kaufen, die ihre Dividenden regelmäßig anheben. Während Sie die Aktien halten, erhöhen sich Erträge und Rendite Ihrer Investments.

Dividenden sind eine bewährte Komponente beim Vermögensaufbau. Nach Angaben von S&P-Chefstratege Sam Stovall geht seit 1935 mehr als 40% der Gesamtrendite des Aktienindex S&P-500 auf die Wiederanlage von Dividenden zurück.

S&P-Indexanalyst Howard Silverblatt stellt den Index S&P 500 Dividend Aristocrats Jahr für Jahr zusammen.

Für die Aktienauswahl dieser Woche zogen wir zusätzlich das von S&P entwickelte qualitative Aktienbewertungssystem (STARS) heran, um die Crème de la crème dieser „Dividendenaristokraten“ zu ermitteln. Wir suchten nach Titeln, die von S&P-Aktienanalysten zudem mit vier Sternen (Kaufempfehlung) oder fünf Sternen (unbedingte Kaufempfehlung) bewertet wurden. Analysten gehen demnach davon aus, dass die Gesamtrendite dieser Aktien in den kommenden zwölf Monaten über jener des S&P-500 liegen wird, wobei auf absoluter Basis mit einem Anstieg der Aktienkurse gerechnet wird.

Die Autorin arbeitet für Standard & Poor's



Text: www.businessweek.com
Bildmaterial: FAZ.NET

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