Strategie

Dollareffekt begünstigt amerikanische Firmen

Der schwache Dollar bringt amerikanischen Unternehmen mit starkem Auslandsgeschäft Vorteile. Sie profitieren von der verbesserten Wettbewerbsfähigkeit und von Umrechnungsgewinnen. Das kann ihre Aktien interessant machen.

Lesermeinungen zum Beitrag

13. März 2008 08:24

Der USD fällt, aber die Preise für US-Produkte bleiben hoch.

Fionn Huber (fionn)

"Typische Produkte aus Amerika sind kaum billiger geworden" so hat eine Schweizer Zeitung am 9. März berichtet. In der Schweiz zahlt man für identische Waren von US-Herstellern einen Aufschlag von 30 bis 220!!! Prozent.

Ein Jogging-Schuh wurde als Beispiel genannt: Der USD ist viel billiger geworden, warum spüren die Konsumenten in der Schweiz nichts davon? Eine Nachfrage am Hauptsitz in den USA blieb ergebnislos "Wir geben keine Details zu unserer Preispolitik bekannt" sagte ein Firmensprecher. In der o.g. Reportage wurden Produkte von u.a. Nike, Apple, Jeep, Levi's, Timberland, Ralph-Lauren, Clinique aufgelistet.

Re Finanzwerte. Sind sie jetzt wirklich kaufenswert? Als Folge der massiven Kapitalvernichtung im Finanzsektor sind m.M.n. Dividendekürzungen sowie Bezugsrechtsemissionen (Rights Issues) in den nächsten Monaten nicht auszuschliessen. Zudem läuft das Geschäft in der Finanzbranche nur langsam in Sektoren wie IPOs, Mergers and Acquisitions etc.

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12. März 2008 23:59

Caterpillar

Simon Pein (shampaign)

Caterpillar ist ein JoinVenture mit Claas, ein Deutsches Unternehmen welches weltweit führend beim Mähdrescherverkauf und anderem landwirtschaftlichen Maschinen. In den USA gibt es konkurrenz, John Deer zum Beispiel, aber weltweit ist Claas führend.
Nur ein Beispiel: Claas produziert und exportiert Mähdrescher nach Amerika, Caterpillar packt das Caterpillar Logo drauf und verkauft. In einigen Fällen hält Caterpillar lizenzen von Claas und produziert natürlich auch selber. Die kasse im Hintergrund klingelt in Deutschland.
Die usa ist nicht der markt wo Claas am meisten geld macht, Claas ist mit eigenen Fabriken in indien vertreten, der Blick geht an den usa vorbei in andere länder und wirtschaftsregionen. Naja, bin gespannt was passiert.

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12. März 2008 18:44

Augen auf und aufgepasst!

Andreas Feurer (fire666)

Das ist doch der absolute Hammer!
Die USA reist sich die Ölquellen in einem Völkerrechtswidrigen Krieg unter den Nagel (über die Notwendigkeit kann man streiten). Verschuldet sich damit bis über alle drei Ohren.
Der Dollarkurs fällt. Das Land wird wieder atraktiv für Arbeitsplätze und Aufträge
Internationaler Konzerne.
Da selbst Europäische Firmen überlegen ihre Produktionsstätten in die USA zu verlegen, aufgrund des Dollarkurses, (VW usw) stellt sich die Frage nach der Moral von der Geschichte.

Die USA führt wieder einmal die Welt und insbesondere die Europäer an der Nase herum. Zumindest die Elite in den USA wird sich die Taschen bis zum Anschlag füllen. In wie weit der Amerikanische Bürger hiervon profitieren wird ist fraglich. Vielleicht kurzfristig.
Das extrem hohe Haushaltsdefizit wird sich erst in den nächsten Jahren
auf die Wirtschaftliche Lage nachhaltig auswirken. Bezahlen muß dies dann der normale Bürger. Denn irgend jemand muß die Zeche zum Schluß bezahlen. Die Reichen werden es wieder einmal nicht tun

Es bleibt spannend!





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