Ich weiß es auch nicht.
Aber z.B. ist der Sparbuchzins in Deutschland auch unter der Inflationsrate (2,4%) also entwertend, obwohl man vor 10 Jahren anfing den Leuten zu raten ihr Geld vom Sparbuch zu holen und professionel anzulegen. Heute kriegt man bei einem Jahr fest mal gerade 4,25%. Bleiben also ca. 1,9. Wie man gerade an der Börse sieht gibt es hier wohl auch eine Blase. Man hat den Leuten auch erzählt sie sollten sich professionel beraten lassen, nur sind die Berater ihr Geld auch nicht wert, wenn rauskommt, dass die aktiv gemanagten Fonds nicht besser sind.
Leider werden auch die Chinesen nicht bereit sein aus den Erfahrungen der Vergangenheit und woanders auf der Welt zu lernen. Deshalb werden die meisten Chinesen noch ziemlich lange und viele auch vergeblich auf den versprochenen Wohhlstand warten.
Und immer wieder kann man dann nur Binsenweisheiten verkünden:
z.B. Geld kann man nicht essen.
China hat ein Luxusproblem oder macht ein eherne Wahrheit der westlichen VWL laecherlich: es ist zuviel Liquididaet vorhanden und doch gibt es nur eine moderate, 4,5% Inflation. Dabei gaebe es viel zu investieren: Bildung, Gesundheitswesen, Umweltschutz, nur fehlt dazu das menschliche Kapital. eher sorgen macht man sich hier, was man mit den 800 Mrd. $ an US-Schuldverschreibungen machen soll. Wenn man die in W-DC vorlegt, muss GWB, wie man in FFM sagt, einen "Offenbacher" machen. Also hat man zum ersten einen semistaatlichen Invest-Fond aufgelegt mit 200 - 400 $ ausgestattet, mit dem man nun im Ausland auf Einkaufstour gehen will.
Vielleicht wird ja Chrysler, GM oder ?? einfach aus der Portokasse bezahlt. So unter freunden wird kolpotiert, dass die naechsten 1 - 2Generationen die Amerikaner fuer China arbeiten muss, um die Schulden zu begleichen. Das waere dann verspaetet ein Ausgleich fuer die Pluenderungen im 19. und 20 Jhrdt.
im uebrigen scheint die Zeit fuer Luxuswohnungen vorbei, nachdem ueberall in den enge zu sehen sind aushaenge zu sehen sind: erschwingliche Wohnungen fuer die
Laobaixing durch Renovierung des Altbestandes. ich wohne in einer schon renovierten Wohnung und die ist 80% westlicher Standard.
Ja, es sind zwei Blasen: Immobilienmarkt und Boerse.
Zur Boerse; es sind nur 40% der jeweiligen Aktien handelbar an der Boerse, ca. 60% sind in mehr oder weniger staatlichen Haenden. Woher kommt das Geld ? Aus den Kopfkissen und von zinslosen Sparkonten bei den Banken. Die Sparquote lag in den vergangen Jahrzehnten bei nahezu 60%, weil man vorsorgen musste fuer Krankheit und andere Wechselfaelle. Seit 2004 hat die Finanzaufsicht mehrere Fonds zugelassen, die seitdem das Geld der Laobaoxing ( Haenschen mueller) einsammeln und an der Boerse anlegen. Wenn man so will, ist nur vorhandenes Geld, das nicht im Wirtschaftskreislauf vorhanden war, in diesen eingespeist worden, soll aber weiterhin den o.g. Zwecken dienen: viele Fonds haben denn auch entsprechende Namen. Aehnliches gilt fuer die Immobilienblase, die verstaerkt wurde durch niedrige Zinsen und 0 Eigenkapital; dies wurde 2006 geaendert und zeigt nun Wirkung, zumal man Immobilien jetzt 5 Jahre behalten muss. Eine Aufwertung des Yuan haette nur zurfolge, dass auslaendische Erzeugnisse billiger werden, die z.Z. etwas mehr als in den U-laender kosten.
Ich denke man liegt nicht ganz falsch mit der Vermutung, wenn man ein Platzen der Blase mit einer längst überfälligen Aufwertung des Yuan zusammenlegt. Irgendwann muß China auwerten. Bereits heute sind die Währungsreserven in Dollar bei mehr als 1000 Dollar pro Einwohner. Verteuert sich der Yuan, dann kommt es zu einem Einbruch der Gewinne der chinesischen Unternehmen. Spätestens dann dürfte die Blase platzen.
Ich bin recht oft in China und bemerke, dass sich einige neue Immobilienprojekte zu Bauruinen und kleinen Geisterstädten zu verwandeln scheinen:
Beispielsweise ist ein Grossteil der neuen Appartmentkomplexe in Shanghai (in der Nähe des Pearl-Tower) grösstenteil unbewohnt - dies obwohl sie schon seit mehr als einem Jahr fertiggestellt wurden.
Andere - z.B. der letzte Baukomplex im Shimao Riverside Garden - scheinen die Arbeiten im Rohbau eingestellt zu haben. Besagte Gebäude haben eigendlich rund 50 Stockwerke, der letzte Baukomplex scheint nun aber nach nur rund 5 Stockwerken im Rohbau gestoppt.
Auch bei dem "höchsten" Gebäude Chinas - das steht in Shanghai gegenüber dem Hyatt-Hotel - ist von aussen gesehen seit einiger Zeit kein Fortschritt mehr zu erkennen.
Da scheinen schon ne Menge faule Kredite im Keller einiger Banken zu liegen...
Chinainvestoren sollten sich warm anziehen oder besser verkaufen.
Übrigens: Der Typ in meinem Fittnesstudio in China, dessen Aufgabe lediglich darin besteht die Handtücher zu verteilen, studiert nun jeden Tag die Aktienkurse ....
Da gab es mal einen Ausspruch vom alten Kennedy über einen Schuhputzer kurz vor dem Börsencrash an der Wallstreet ..
Die Wirtschaft wächst aber mit 15% nominal. Nehmen wir an dass die Gewinne mit einer doppelt so schnellen Rate wachsen (30%) ist das KGV für 2010 nur noch knapp über 20. Das wäre vielleicht vertretbar, da China wohl bis Mitte des Jahrhunderts noch Wachstumsraten über 10% nominal aufweisen wird, wenn nicht die Umweltzerstörung allzu schlimm wird. Also auf 50 Jahre abdiskontiert könnten die Anleger rationaler sein als der Artikel annimmt.
Die Frage, wann es so weit ist, kann ich auch nicht beantworten.
Aber bald.
Es ist so wie mit der Hypothekenkrise, Dollarkrise, Finanzkrise
alle wissen Bescheid,
und keiner hört hin und reagiert.
Mit alle, meine ich die, die sich mit dem Thema Finanzen, Finanzierungen und Refinanzierungen beschäftigen, und nicht die die den anderen nur folgen.
Das KGV von 50 scheint hoch, im Vergleich zu den Industrieländern 8-16,
niedrig, im Vergleich zur damaligen japanischen Situation 60-80.
Ist diese jedoch mit der jetzigen vergleichbar.
Nein. Japan, war und ist demokratischer, alle Bevölkerungsbereiche nahmen am Aufschwung teil. Die Arbeitslosenquote ging gegen null.
China, muss noch grosse Bevölkerungsbereiche(AL quote >20%)mitnehmen und Probleme lösen.
Nicht nur die politischen.Das Wachstum ist teuer erkauft.Der Benzinpreis wird subventioniert und die Umwelt missachtet.
Fazit, die Gewinne werden fallen,die KGVs ohne Korrektur nach oben schießen,
und die Probleme werden zunehmen.
Ich würde die Chinesen mit den Brasilianern und Indern vergleichen.
Vergleichbares Wachstum, vergleichbare Probleme und ein KGV von 15-35.
Das würde bedeuten,das einige Aktion fallen,30-70% und andere bleiben wo sie sind.
Fair und gerecht bei 8-35