Fassungslosigkeit an der Börse in Tokio

Nikkei verliert 5,42 Prozent

Stärkster Kursrutsch seit 11. September

Spezial Die weltweiten Finanzmärkte kommen nicht zur Ruhe. Obwohl sich die Kurse an der New Yorker Börse am Vorabend beruhigten, verzeichnete die Börse in Tokio den höchsten Tagesverlust seit den Anschlägen vom 11. September 2001. Der Dax war davon am Freitag aber nur kurz betroffen. Ein FAZ.NET-Spezial zur Entwicklung der Weltbörsen.

Lesermeinungen zum Beitrag

17. August 2007 07:46

@Schwein

Marc Rieger (rieger74)

Sorry, aber schauen Sie eigentlich mal auf die Fakten?
Zum Beispiel Dow Jones Index:
Vor 10 Jahren bei 7500 Punkten, jetzt (NACH den Kursrutschen) auf knapp 13000 Punkten. Der Index liegt sogar immer noch 2000 Punkte über den Internet-Bubble-Hype-Tagen des Jahres 2000!
Altersvorsorge ist eine langfristige Anlage, bei der sich das Auf und Ab der Börse herausmittelt, im Schnitt kommt dann eine gute Rendite heraus. Wer da sein Geld auf dem Girokonto lässt, ist eben selbst schuld...
(Das heisst aber natuerlich nicht, dass man nicht NOCH besser fährt, wenn man zum richtigen Zeitpunkt ein- und aussteigt - nur diesen zu kennen, das ist dann wirklich Glückssache...)

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16. August 2007 22:56

Nur Umverteilung und Schneeballsystem?

Thomas Frieling (TFrieling)

Herr Schwein schreibt
"An der Börse wird kein Geld verdient, es wird nur umverteilt." Das trifft zu, wie für jeden anderen Marktplatz auch.

Er schreibt, der Handel mit Aktien wäre ein Schneeballsystem. Das trifft nicht zu, schließlich werden Gewinne erwirtschaftet. Und wer daran teilhaben will, erwirbt Anteile erfolgreicher Unternehmen.

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16. August 2007 20:30

Aktien kaufen ist keine Investition

otto schwein (Otto49)

Wer Aktien kauft, betreibt ein Glücksspiel, das auf dem Schneeballprinzip beruht.
Die Chance damit reich zu werden, ist gleich hoch wie beim Roulette.
Dagegen wäre nichts einzuwenden, so lange nicht Politiker und Banker hart arbeitenden Menschen einreden, so könnten sie ihre Altersvorsorge sichern.

An der Börse wird kein Geld verdient, es wird nur umverteilt.
Der Dumme ist meistens der Kleinanleger. Bis der reagieren kann, ist es meist schon zu spät. Das wissen die Super-Manager und deshalb werden die auch immer reicher, egal was an der Börse passiert.

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16. August 2007 14:53

US-Bankrott

Konstantin Schneider (bundesboy)

Bisher hat Geld immer noch die Welt regiert, doch platzt sogar dem Geld langsam der Kragen, weil die US-Regierung so schlecht ist und die Finanzakrobaten, die immer versprechen, besser zu sein, als die Poltiker sind es eben auch.

Staaten, die wie die USA eigentlich überhaupt kein Geld mehr haben, um die Welt regieren zu können, mit denen muss jetzt mal Deutsch geredet werden.

Von wegen, wir sitzen alle in einem Boot, das reicht jetzt nicht mehr.

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