
die faz scheint mit aller kraft daran zu arbeiten, ihren informationsgehalt zu verringern: erst ein layout mit vielen(oft recht mediokren) bunten bildchen und viel weißem durchschuss zwischen den kolumnen – und heute ein feuilleton, das die beiden hauptartikel gleich doppelt abdruckt. glauben sie wirklich, auf diese weise englischsprachige leser anzuwerben? mir scheint eher, dass sie ihre leser, die nun einmal des deutschen mächtig sind (sonst würden sie keine faz kaufen), vollends frustrieren wollen, indem sie die relation von umfang zu inhalt weiter verschlechtern…

Gleich drei [recte: vier] Biographien versuchen in diesem Bücherherbst das Phänomen Kleist zu erhellen. Knapp und solide tut [tun] dies Herbert Kraft („Kleist“. Leben und Werk, Aschendorff Verlag) [erg.: und Peter Staengle, "Heinrich von Kleist. Sein Leben". Kleist-Archiv Sembdner, Heilbronn], während [usw.]