
Wieviel Prozent der "Deutschen Bürger" können diese Fragen fehlerfrei beantworten?? Man lasse einen Bürger mal diesen Test bestehen, bevor er an die Wahlurne schreiten darf, um wählen zu dürfen; dann brauchen auch nicht mehr viele zur Wahl zu gehen! - Deutschland ist wieder auf dem Weg in eine seltsame Entwicklung. Immer mehr haben die Nase voll und die intelligenten Bürger wandern aus. Immer weniger kommen nach Deutschland rein, Kinder sind in Deutschland bald ein Fremdwort (niedrigste Geburtenzahl seit 1946)! - Eine Intergrationsfähigkeit lässt sich sicherlich nicht testen anhand von solchen Fragen.
Aber die hier noch "übrig bleibenden" knallen anscheinend immer mehr durch. Unser Innenminster denkt darüber nach Ehegattennachzug erst ab 21 Jahren - mit deutschem Sprachtest im Ausland - zuzulassen. Das vereinbart sich nicht mit dem Grundgesetz Artikel 6 (Schutz der Familie) und Artikel 3 wonach keiner aufgrund seiner Herkunft und Sprache benachteiligt werden darf. Aber wenn die Bundeswehr Polizeiaufgaben im Inland wahrnehmen soll (was auch dem Grundgesetz widerspricht), dann passt eigentlich alles zu einer Militärdiktatur. Viele Politiker mögen sich dort wohler fühlen!

Ich finde diese Fragen absolut sachlich und nicht auf spezifische Minderheiten abgezielt. Ich kann mich auch erinnern all diese Fragen in meinen ersten zehn Schuljahren (wenn auch in anderem Zusammenhang) behandelt zu haben. Deshalb kann ich einem solchen Einbürgerungstest - zum einen aufgrund des gleichzeitigen Sprach- als auch Werteverstaendnisses - absolut befürworten. Es stellt sich für mich nicht die Frage, ob man alle Fragen (auch als deutscher Staatsbürger) auf Anhieb richtig beantworten kann, aber ob man sich mit dem gesamten Spektrum dieses Wissens persoehnlich auseinandergesetzt hat. Das auch, um dahinterstehende Wertzusammenhaenge tolerieren und gemeinsam mitleben zu koennen und um sich in unsere (und damit meine ich auch die europaeische) Gesellschaft zu integrieren (nicht zu assiimilieren) und etwaige Zusammenhaenge zu verstehen.

Ich gratuliere dem Innenminister Bouffier zu seinem selbsterstellten Fragenkatalog, allerdings ist mir der Sinn und Zweck der Fragen noch schleierhaft. Wenn ein ausländer diese Fragen nicht beantworten kann, wird ihm die Einbürgerung verwehrt. D.h. die Antworten sollten jedem Bundesbürger bewusst sein. Der Großteil der Bild Leser müssten allerdings nach dieser Meßlatte entdeutscht werden!
Allerdings finde ich eine Frage anstößig, wie kann eine Abgeordneter tatsächlich eine Frage der Form stellen, eine Frau darf nicht ohne eine männliche Begleitung (und dazu muss die männliche Begleitung noch verwandt sein!) in der Öffentlichkeit, (d.h. unter den eigenen vier Wänden darf eine Nicht-Verwandter männlicher begleiter anwesend sein) gestellt werden. Ist das keine verallgmeinerte Diskriminierung? Dafür könnte man dem Innenminister zum Nobelpreis für den besten und größten Vorurteilauspruch den ein abgeordneter nur vertreten kann,nominieren,! Es ist doch wahrlich eine ebenso unkluge Verallgemeinerung Deutschland als Fremdenfeindlich darzustellen, nur weil einige wenige Halunken, ein Asylheim angezündet haben( man denke an Solingen1993).
Nein, deutschland ist ein Gastfreundliches und Innovatives Land, das den Menschen der sich integriert, hier arbeitet und sich wie ein gut erzogener Bundesbürger benimmt ein zu hause bietet, so soll es auch bleiben!
Oder habe ich den Sinn und Zweck des Entbürgerungskatalogs falsch verstanden?

mit den Abgeordneten anfangen und diese Fragen Ihnen vorlegen. Das Ergebnis wird einige zum Nachdenken anregen.

Interessant zu sehen, daß nach dem Geschmack des hessisschen Innenministers in Zukunft einbürgerungswilligen Ausländern mehr Wissen abverlangt wird, als dem deutschen Michel allgemein. Es wird zwar nichts darüber gesagt, welche Wertigkeit den einzelnen Fragen zugemessen wird, bzw. wann die Einbürgerung verwehrt wird, ich befürchte aber, daß ein umgekehrter "Ausbürgerungstest" mit selbigen Fragen ein höchstinteressantes Ergebnis liefern würde. Ein Großteil der deutschen Bevölkerung hätte mit einigen Wissensfragen sicherlich so seine Schwierigkeiten.
Auf dem Weg noch amerikanische Vorbild darf jedoch ein Sinn dieser Aktion bezweifelt werden. Dem Großteil der hier lebenden Ausländer mit deutschem Pass und abweichender Meinung, z.b. zum Thema freie Partnersuche / Religionsfreiheit, ist die Rechtslage in Deutschland sehr wohl bewußt (wofür einige ja auch bekanntermaßen Deutschland verachten), ob sie sich auf einmal an diese Spielregeln halten, darf jedoch angezweifet werden.
Auswendiglernen und Vergessen ist hier die Devise.

Jahrezehntelange grobe Fahrlässigkeit der großen Politik-Parteien bei der Einwanderungspolitik überwiegend bildungsferner ausländischer Menschen, zu sehr großen teilen aus völlig anderen Kulturkreisen mit geringster Integrationsbereitschaft, hat dem Land massivste & vielfältigste Probleme beschert die bis heute - durch die Politker mit ihrer Unaufrichtigkeit, Inkompetenz und Realitästsferne - nicht angegangen werden und mit z.B. viel Toleranzgeschwafel kaschiert unter den Teppich gekehrt werden. Unter anderem wird der Islamisierung des Landes damit der rote Teppich ausgelegt. So kann es nicht weitergehen. Der Fragebogen ist ein kleiner, zaghafter Versuch der wohl bald politisch zerrissen sein wird.

Ich frage mich, ob die Mehrheit der deutschen Staatsbürger diese Fragen beantworten könnte. FAZ-Leser sind dabei sicherlich im Vorteil, aber unter dem Druck des Bestehen-Müssens könnten selbst für Otto Normalverbraucher die Fragen bzw. die Antworten darauf peinlich werden!

Der Integrationstest ist eine hervorragende Idee. Ein ähnlicher Test sollte in regelmäßigen Abständen (alle 5 bis 10 Jahre) auch für Wahlberechtigte deutsche Staatsbürger obligatorisch sein. Nur wer die Koordinaten unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung nachweisbar verinnerlicht hat, sollte das Recht haben, diese Grundordnung durch sein Wahlrecht weiterzuentwickeln. Die Folge einer solchen Regelung wäre ein weitgehender Selbstausschluss träger und eigentlich auch desinteressierter Gesellschaftskreise vom Meinungsbildungsprozess und eine sprunghaft steigende Qualität politischer Entscheidungen und des politischen Personals - mit (im übertragenen Sinn) "Freibier für Alle" ließen sich fortan keine Wahlen mehr gewinnen. Der Einwand, dies sei undemokratisch, gilt nicht, denn jeder hat die Chance, sich zu jeder Zeit durch erfolgreiches Absolvieren eines Tests, der intellektuell nicht anspruchsvoller als etwa eine Führrerscheinprüfung sein darf, für die nächsten Wahlen zu qualifizieren.

also, abgesehen davon, dass dieser Fragenkatalog eine "Frechheit" ist, können " Panikmacher bzgl. Untergang des deutschen Volkes wg. katastrophalem Geburtenrückgang" ja mehr als froh sein, dass nicht auch alle Bundesbürger diese Fragen richtig beantworten müssen, sonst wären wir m. E. nicht 80 mio sondern gerade mal eine Handvoll Mio (wenn das nicht schon zu optimistisch ist) "Deutscher" ;-))))

Diesen Fragebogen meinen unsere teuer bezahlten Bürokraten wirklich ernst. Da kann man einmal wieder sehen, wie unsäglich doch Nationalismus ist.
Um ihre Frage zu beantworten: Ja, ich hätte ales gewußt - und wenn nicht, dann hätte ich es eben auswendig gelernt. Das also ist wichtig, um in Deutschland zu leben? Wohl kaum. Wichtig sind Ehrlichkeit des Bewerbers und seine Fähigkeit sich selbst zu nähren. Das sollte man testen. Loyalitätsbezeugungen (...) nutzen gar nichts.