Von Monika Zeller
19. März 2001 Teneriffa hat drei Gesichter: Da ist einmal die geschäftige, abgasgeschwängerte Inselhauptstadt Santa Cruz de Tenerife mit Industrienansiedlungen, verstopften Ausfallstraßen und mehrspurigen Highways.
Dann kommen die touristischen Ballungszentren an den Stränden mit Sun & Fun, Massenandrang und Remmidemmi rund um die Uhr. Um so überraschender zeigt sich die dritte Seite der Insel. Nur wenige Kilometer landeinwärts sind intakte und vielgestaltige Naturlandschaften erhalten geblieben.
Ein Muss ist der Ausflug zum Nationalpark "Parque Nacional Cañadas de Teide". Vom Besucherzentrum in über 2.000 Metern Höhe lassen sich auf markierten Wegen leichte Wanderungen unternehmen - bis hin zur Besteigung des Teide, mit 3.718 Metern höchster Berg auf spanischem Grund. Wem die Luft ausgeht, kann sich auch in der Gondel nach oben tragen lassen - sofern der Wind nicht zu mächtig um die Spitze des ebenmäßigen Vulkankegels bläst.
Text: @kre