FAZ.NET-Spezial

Jazz in Frankfurt

01. Oktober 2003 Der Jazz in Frankfurt hat eine ruhmreiche Tradition, aber wie aktuell ist die Szene heute, und wo spielen die Hoffnungsträger von morgen? Eine Spurensuche vom Main bis nach Woodstock

Jazz galt einmal als Jugendmusik, mit der man vor allem in der Nachkriegszeit alternative Lebensvorstellungen verband. Frankfurts Künstler bildeten dabei die Avantgarde. Dem Jazz am Main und seiner führenden Rolle in der Republik widmen sich Artikel, die in loser Folge an dieser Stelle erscheinen.

Text: WWS.
Bildmaterial: AP

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Deutsches Jazzfestival

Von der Zuckerpuppe zum härtesten Punkjazz

Die Formation “Cubanismo“ beim 29. Deutschen Jazzfestival 1998

Max Greger war der erste und Pharoah Sanders noch lange nicht der letzte Tenorsaxophonist: Fünfzig Jahre "Deutsches Jazzfestival Frankfurt".

Brüder Mangelsdorff

"Nächtelang diese Musik gehört"

Die Brüder Albert und Emil Mangelsdorff auf ihren verschlungenen Wegen zum Jazz in Frankfurt, der deutschen Hauptstadt des synkopierten Viervierteltaktes.

Nationalsozialismus

Wie aus dem "Tiger Rag" die "Tigerjagd im Taunus" wurde

Jazzmusik unterm Hakenkreuz: Camouflage als Überlebensstrategie für die von den Nazis bis in die Frankfurter "Rokoko-Diele" verfolgte "Swing Jugend".

Rundfunk und Jazz

Nur ein Viertelstündchen und nicht allzu heftig

Aber täglich neue Nachfrage: Der Rundfunk als Entwicklungshelfer für den Jazz, das unbekannte Wesen, in Deutschland nach 1945.

Jazz-Orte

Neunzehn Stufen zum tiefsten unterirdischen Parnaß

Ben Sidran und Bob Rockwell im legendären Jazzkeller

Wo die Lanzen gebrochen werden: Der Frankfurter Jazzkeller - Vereinsheim, Stammkneipe, Trainingslager und Bühne für zahllose einheimische und andere Musiker.

Botschafter des Jazz

Herr Adorno hat leider keine intellektuelle Hilfe geleistet

Aber auch ohne ihn waren Frankfurts Musiker als Botschafter des Jazz erfolgreich unterwegs: Für dreihundert Mark mit einem klapprigen Kleinbus von Offenbach über Hamburg bis nach Zopot.

Jazz im Krieg

Die einfachen Soldaten wollten Swing, die Offiziere Schmalz

Jazz in den "barracks": In den GI-Clubs der Besatzungstruppen fand nach dem Krieg die musikalische Verbrüderung zwischen amerikanischen und deutschen Musikern statt.

Jazz-Avantgarde

Von Fingerschnalzern, Fußwippern und Asketen

Jazz im Südbahnhof

Jazz galt einmal als Jugendmusik, mit der man vor allem in der Nachkriegszeit alternative Lebensvorstellungen verband. Frankfurts Künstler bildeten dabei die Avantgarde.

Spurensuche in Frankfurt

Fein gesponnene Netze für das harmonische Spiel ohne Grenzen

Johannes Bartelmes beim Jazz im Palmengarten im August 1997

Der Jazz in Frankfurt hat eine ruhmreiche Tradition, aber wie aktuell ist die Szene heute, und wo spielen die Hoffnungsträger von morgen? Eine Spurensuche vom Main bis nach Woodstock.

Herausgegeben von Werner D'Inka, Berthold Kohler, Günther Nonnenmacher, Frank Schirrmacher, Holger Steltzner

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