29. August 2008 Die Italiener und die Frauen. Oh, oh. Da drängeln sich die Klischees. Tatsache ist: Fiat, die große, stolze Automarke der Italiener, hat sich in den Köpfen der Deutschen als Frauenauto festgesetzt. Am Steuer eines Fiat sitzt demnach die eher junge Frau mit eher geringem Gehalt. Arbeiterin oder einfache Angestellte, ohne Hochschulabschluss.
Mittelmäßig sportlich, durchschnittlich attraktiv und keinesfalls arrogant. Nicht übermäßig bieder stellen wir sie uns vor, weltoffen und eher schüchtern – kein Vergleich jedenfalls mit der Zielgruppe der Macho-Autos, die ebenfalls aus Italien kommen, der Ferrari oder der Lamborghini etwa, der von sich behauptet, das Tier im Mann zu kitzeln. Nach diesen Herstellern haben die Marktforscher mangels Verbreitung auf deutschen Straßen nicht gefragt.
Text: F.A.Z.
Bildmaterial: Illustration: Christoph Blumrich