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Kaldemorgen wird Chef der Deutsche-Bank-Fondstochter

Klaus Kaldemorgen

Klaus Kaldemorgen

17. Oktober 2006 Die größte deutsche Fondsgesellschaft, die Deutsche-Bank-Tochter DWS, wird künftig von Klaus Kaldemorgen geführt. Der Manager übernehme das Amt zum 1. Dezember, teilte die Deutsche Bank am Dienstag in Frankfurt mit. Die Entscheidung war bereits erwartet worden.

Kaldemorgen wird Nachfolger von Axel Benkner, der aus persönlichen Gründen seine Rolle als Sprecher der DWS-Geschäftsführung nicht mehr ausüben will. Spekuliert wurde hingegen, daß es Meinungsverschiedenheiten mit dem Leiter der Sparte Vermögensverwaltung bei der Deutschen Bank, Kevin Parker, gegeben habe.

Kaldemorgen war bisher bereits als Fondsmanager für die DWS tätig und leitet seit Juli auch das Aktiengeschäft in Parkers Sparte. Diese Funktion werde er auch künftig wahrnehmen, hieß es. Kaldemorgen begann seine Karriere bei der DWS 1982. Seit 1991 leitet er das internationale Aktienfondsmanagement, seit Juli 2002 das gesamte Aktienfondsmanagement. Seit Beginn des Jahres 2003 zeichnet Kaldemorgen in der Geschäftsführung der DWS für die Bereiche Aktienfondsmanagement verantwortlich. Im Juli dieses Jahres wurde er darüber hinaus zum Global Head of Equities der Deutschen Asset Management ernannt.


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Text: F.A.Z.
Bildmaterial: F.A.Z. - Frank Röth

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