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KfW-Chef Reich wird "Non Executive Vize Chairman"

Hans Reich

Hans Reich

14. September 2006 Hans Reich, der scheidende Vorstandssprecher der staatseigenen KfW-Bankengruppe, wird künftig vermutlich für die Citigroup tätig sein. Reich bestätigte auf Anfrage Verhandlungen mit der weltgrößten Bank, sagte aber: „Es ist noch nichts unterschrieben.“ Wie die Position genau definiert sein wird, ist offenbar noch nicht ganz klar. Sie soll an der Spitze des Europageschäfts angesiedelt sein, allerdings nicht das Tagesgeschäft umfassen. Auf englisch hieße der Titel wohl „Non Executive Vice Chairman“. Reich, der 65 Jahre alt ist, wird die Spitzenposition der KfW zum 1. Oktober an Ingrid Matthäus-Maier abgeben. Zur Citigroup unterhält er seit Jahren enge Kontakte. Er gehört dem International Advisory Board der Bank an, einem aus rund zwei Dutzend internationalen Spitzenmanagern bestehenden Beratergremium. Bundesfinanzminister Peer Steinbrück hatte Reich kurz nach dessen Amtsantritt einen Besuch bei der Citigroup empfohlen und vermittelt, was der Minister in bester Erinnerung behalten hat, wie er auf der Verabschiedung von Reich Anfang dieser Woche betonte. Solcherlei Kontakte – von denen Reich viele rund um die Welt unterhält – sind es, die ihn für die Citigroup wertvoll machen. Offen ist noch, wie sich mit der Position bei der Citigroup Reichs Vorliebe für Asien verbinden läßt. Vor allem China und Thailand liegen ihm am Herzen. Auch von dort hat er Angebote zu Beratertätigkeiten. Von Ruhestand kann also keine Rede sein.


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Text: hap./F.A.Z.
Bildmaterial: AP

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