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Luftfahrt

Fuchs soll Probleme mit A 380 lösen

Rüdiger Fuchs

Rüdiger Fuchs

24. Juli 2006 Die Probleme bei der Verkabelung und Elektronik des neuen Airbus-Großraumflugzeugs A380 soll Projektmanager Rüdiger Fuchs, 40 Jahre, in den deutschen Werken lösen. Fuchs habe die operative Aufgabe, alle A380-Arbeiten in Deutschland zusammenzuführen, sagte der Sprecher von Airbus Deutschland, Arndt Hellmann. Er sei bereits vor einigen Wochen mit dieser Aufgabe betraut worden, ergänzte er. In Medienberichten hieß es dagegen, der neue Airbus-Chef Christian Streiff habe Fuchs ernannt.

"Ärmel aufgekrempelt"

Der europäische Flugzeughersteller ist wegen der technischen Probleme ins Hintertreffen mit seinen Auslieferungen geraten. So sollen nach früheren Angaben 2007 statt 20 bis 25 A380-Maschinen maximal neun abgeliefert werden. Sorge bereitet beim weltgrößten Passagierflugzeug vor allem die Elektronik. Die Teams um Manager Fuchs hätten „extrem lange Arbeitszeiten“, sagte Hellmann zu Angaben, der 40-Jährige habe erst einmal längere Arbeitszeiten beschlossen. Besonders im Bereich Kabinenausstattung würden die „Ärmel aufgekrempelt“.Dagegen werde in den Werken die Produktionsverzögerungen beim A380 durch Abbau von Überstunden oder der Versetzung von Mitarbeitern in andere Fertigungsteams aufgefangen, bekräftigte der Sprecher frühere Angaben. Der Gesamtbetriebsrat von Airbus Deutschland hatte wegen der Lieferverzögerungen beim A380 die Einhaltung des 2003 geschlossenen Beschäftungspaktes angemahnt.


Produktion
Airbus
Verkehr

Text: F.A.Z
Bildmaterial: Airbus

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