Kadir T. soll den gewaltsamen Dschihad unterstützen und für die Terrorgruppe Islamische Dschihad-Union Material in Deutschland besorgt haben. Seit August sitzt der Deutsch-Türke in Untersuchungshaft.
Bei Bombenanschlägen im Regierungsviertel der irakischen Hauptstadt sind mehr als 100 Personen getötet worden. Der Präsidentschaftsrat gab inzwischen einen Termin für die anstehenden Parlamentswahlen bekannt.
Mit den angekündigten Entschädigungen an zivile Opfer des Nato-Luftangriffs in Afghanistan trifft die Regierung keine Aussage über die Rechtmäßigkeit einer militärischen Aktion. Sie macht deutlich, dass man um der Menschen willen im Lande ist und kämpft. Von Reinhard Müller
Die Bundesregierung hat drei Monate nach dem umstrittenen Luftangriff bei Kundus angekündigt, die Angehörigen der Opfer zu entschädigen. Das Verteidigungsministerium prüft eine außergerichtliche Lösung, um einen langen Rechtsstreit zu vermeiden.
Das Bundesverteidigungsministerium schweigt zu einem Bericht, wonach es vor dem Luftangriff im afghanischen Kundus Anfang September Differenzen zwischen dem deutschen Fliegerleitoffizier Klein und den amerikanischen Jagdfliegern gegeben habe.
Die Seite Wikileaks hat Mitschriften von mehr als 573.000 elektronischen Mitteilungen von Privatleuten, Unternehmen und Behörden, die am 11. September 2001 übermittelt wurden, ins Internet gestellt. Von Matthias Rüb
Der amerikanische Präsident hat eingestanden, dass das Gefangenenlager Guantánamo später geschlossen wird als versprochen. Er habe einsehen müssen, dass die Dinge in Washington langsamer laufen als vorgesehen, sagte Obama.
Deutsche Soldaten bleiben vorerst in Afghanistan, vor dem Horn von Afrika und der libanesischen Küste. Die Bundesregierung hat auf ihrer Klausurtagung in Meseberg die jeweiligen Mandate verlängert. Der Bundestag muss noch zustimmen.
In Kundus kämpft die Bundeswehr auf vorgeschobenem Posten. Die Soldaten sind dankbar für jede Unterstützung. Sie meinen damit nicht nur dem Einsatz angemessene Panzer oder Kampfhubschrauber. Von Berthold Kohler, Kundus
Gerade hat das amerikanische Justizministerium entschieden, die Drahtzieher des Anschlags vom 11. September vor ein Zivilgericht zu stellen. Nun scheint auch die Frage ihrer Unterbringung gelöst: Ein Hochsicherheitsgefängnis in Illinois.
Der Gruppe um Chalid Scheich Mohammed soll der Prozess in New York gemacht werden - nicht weit von dem Ort entfernt, an dem einst das World Trade Center stand. Das Verfahren wird der bislang größte Terror-Prozess auf amerikanischem Boden. Von Matthias Rüb, Washington
Verteidigungsminister Guttenberg ist nach Kundus weitergereist. Dort soll im Januar eine zusätzliche Einsatzkompanie mit 120 Soldaten ankommen. Hier ist nicht alles Friede, Freude, Eierkuchen, sagte Guttenberg. In Kabul verletzte ein Attentäter mehrere Menschen.
Verteidigungsminister Guttenberg (CSU) ist zu einem Besuch in Afghanistan eingetroffen. Dort verlangt er von der Regierung klare Zielmarken für die weitere Entwicklung des Landes. Der SPD-Verteidigungsfachmann Arnold fordert Klarheit über Guttenbergs Afghanistan-Strategie.
Der Prozess wegen der Verschleppung eines ägyptischen Geistlichen in Italien hat mit einen Schuldspruch für fast alle Angeklagten geendet. Das Urteil ist das weltweit erste im Zusammenhang mit dem geheimen CIA-Programm zur außerordentlichen Überstellung von Terrorverdächtigen.
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