Terrorfahndung

Schwierige Ermittlungen gegen „Sauerland Gruppe“

Vier Monate nach der Festnahme der terrorverdächtigen „Sauerland Gruppe“ haben Sicherheitsbehörden die Zusammenarbeit von Bund und Ländern gelobt. Doch es gab auch Schwierigkeiten: Etwa wenn beim Abhören nicht mehr zwischen Gebet und Anschlagsplanung unterschieden werden konnte. Von Peter Carstens, Berlin

Lesermeinungen zum Beitrag

13. Dezember 2007 23:51

Gar viel ist abzustellen in dem Staate

Harry LeRoy (Cimon)

Wenn man das so liest, kann man nur hoffen, dass die Sicherheitsbehörden immer so viel Glück haben: Bei der Überwachung von religiösen Terroristen die Überwachungsmaßnahmen einstellen, wenn diese Beten? Ich möchte nicht zu jenen Politikern gehören, die, nach einem verheerenden Anschlag, der entsetzten Öffentlichkeit erklären müssen, dass man diesen hätte verhindern können, wenn man die Delinquenten beim Beten hätte belauschen gedurft. Die öffentliche Meinung irrt, wenn sie meint Schäuble bedrohe mit seinen Überwachungsphantasien den Rechtsstaat oder die Verfassung: In Wahrheit sind es solche Richter, die vollkommen wirklichkeitsfremde Beschränkungen und Gebote aufstellen und sich dann bitter beklagen, wenn sämtliche rechtsstaatliche Grundsätze vom Staat fallen gelassen werden, weil er durch Serien von Anschlägen dazu gezwungen wird.

Noch reichen seine Kräfte aus, derartigen religiösen Extremisten rechtzeitig das Handwerk zu legen, bedenkt man aber den Personalaufwand, so darf sich die Zahl solcher terroristischen Zirkel nicht wesentlich erhöhen...

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13. Dezember 2007 16:44

Wer's glaubt, bleibt dumm

Heinz Mann (Hmann0815)

Verbreitet ruhig weiter euren Schwachsinn über die "Gefährlichkeit" der Sauerlandgruppe.
Wenn ich lese, die Gruppe war aus Usbekistan gesteuert, dann kann ich nur müde lächeln, das gehört doch zum Standard aller Geheimdienste, schließlich kann man nicht die eigenen Leute ans Messer liefern. In Usbekistan pflegen Bomben auch hoch zu gehen, während diese Wasserstoffperoxyd-Panscherei von Anfang an zum Scheitern verurteilt war, da können Sie jeden Chemiker fragen.
Meine These: Ein paar dumme Jungs haben sich in die Vorbereitung eines "Terroranschlages" hineinquatschen lassen. Von wem? Cui bono!

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12. Dezember 2007 22:30

Befreundete Dienste

Rolf-Peter Lacher (Ganbat)

Es ist sehr beruhigend zu wissen, dass die unbeholfenen Handwerker von den deutschen Sicherheitsdiensten im Ernstfall von den echten Könnern der US-Geheimdienste unterstützt werden, ja, erst eigentlich auf das Problem aufmerksam gemacht werden. Es ist doch gut, dass sich der CIA nicht an die deutschen Gesetze halten muss und die deutschen Dienste darauf aufmerksam machen kann, was in ihrem Land vorgeht.

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