Terror in London

Blair kündigte härtere Gesetze an - Fatwa gegen Terroranschläge

Dieses Videobild zeigt alle vier mutmaßlichen Attentäter

Dieses Videobild zeigt alle vier mutmaßlichen Attentäter

17. Juli 2005 Mit harten neuen Gesetzen zur Verteidigung westlicher Werte reagierte die britische Regierung auf die Londoner Terroranschläge. Premierminister Tony Blair sagte, er werde es den Terroristen nicht länger erlauben, „unsere Toleranz und Gutmütigkeit auszunutzen“.

Justizminister Lord Charlie Falconer sagte am Sonntag, Leute, „die die Werte des Westens angreifen“ oder „die Taten von Selbstmordattentätern verherrlichen“, kämen künftig „für lange Zeit“ ins Gefängnis. „Wir müssen unsere Lektion lernen. Das ist der Grund, warum wir diese Gesetze einbringen“, sagte er.

Ein Tieflader transportiert den explodierten Bus vom Tavistock Square

Ein Tieflader transportiert den explodierten Bus vom Tavistock Square

Unterdessen sorgt die größte Organisation sunnitischer Muslime im Vereinigten Königreich für Aufsehen: Sie hat am Sonntag eine Fatwa gegen die Terroranschläge von London erlassen. Der Rat der Sunniten (Jama'at e Ahl e Sunnat) erklärte in seinem verbindlichen Religionsedikt, dass die Anschläge die Grundsätze des Islams verletzt hätten. Jede Art von Selbstmordanschlag sei ein Verstoß gegen den Koran, heißt es in der in Birmingham veröffentlichten Erklärung.

Polizei: Haben nie von „Selbstmordattentätern“ gesprochen

Die Regierung will künftig schon erste Vorbereitungen auf Anschläge wie das Lesen von Internetseiten, auf denen Anleitungen zum Bau von Bomben gegeben werden, unter Strafe stellen. An diesem Montag wird Innenminister Charles Clarke die Gesetze mit der Opposition besprechen. Sie signalisierte am Sonntag bereits Zustimmung.

Gut verpackt werden die Überreste des Busses auf den Weg gebracht

Gut verpackt werden die Überreste des Busses auf den Weg gebracht

Die britische Polizei teilte unterdessen mit, sie habe hat nach eigenen Angaben keine endgültigen Beweise dafür, daß die Londoner Attentäter bei den Anschlägen wirklich sterben wollten. „Wir haben nie das Wort 'Selbstmordattentäter' benutzt“, sagte ein Scotland-Yard-Sprecher am Samstag. Er sprach von möglichem „menschlichen Versagen“ und „Fehleinschätzungen“, die zum Tod der vier Männer geführt haben könnten.

Zeitung: Attentäter hatten Rückfahrscheine

Die Behörde kommentierte damit einen Bericht der Zeitung „Daily Mirror“, wonach die mutmaßlichen Täter möglicherweise nur die Bomben an ihr Ziel bringen und dann fliehen wollten. Die Zeitung zitierte Aussagen aus Sicherheitskreisen, daß die Männer eventuell gedacht hätten, sie könnten vor den Explosionen entkommen. Sie sollen sogar Rückfahrkarten gelöst haben.

Stilles Gedenken an der King´s Cross Station

Stilles Gedenken an der King´s Cross Station

Als weitere Belege gegen die Selbstmord-These führte die Zeitung unter anderem an, daß die Frauen von zwei der Verdächtigen zum Zeitpunkt des Attentats schwanger gewesen seien. Zudem hätten die Männer den Sprengstoff nicht um den Körper geschnallt, sondern in Rucksäcken getragen.

Ging dem Geheimdienst ein Attentäter durch die Lappen?

Große Beachtung fand am Sonntag ein Zeitungsbericht, wonach einer der Londoner Attentäter im vergangenen Jahr vom britischen Geheimdienst überprüft wurde. Der Inlandsgeheimdienst MI5 sei dabei jedoch zu dem Schluß gekommen, daß von dem Hilfslehrer Mohammad Sidique Khan keine Bedrohung ausgehe, berichtete die „Sunday Times“ unter Berufung auf einen hohen Regierungsbeamten. Deshalb sei der 30 Jahre alte Mann nicht unter Beobachtung gestellt worden. Das Innenministerium lehnte eine Stellungnahme zu dem Bericht ab. Die britische Polizei hat bisher immer gesagt, die vier Terroristen seien den Behörden vorher nicht aufgefallen.

Demonstration auf dem Frankfurter Römerberg

Demonstration auf dem Frankfurter Römerberg

Doch auch nach einem Bericht des „Independent on Sunday“ war Khan kein unbeschriebenes Blatt. Demnach hat der Al-Qaida-Helfer Mohammed Junaid Babar in amerikanischer Haft ausgesagt, daß Khan ihm von einem Terroristentreffen in Pakistan bekannt sei.

Ägypten lehnt Auslieferung ab

Die britische Polizei veröffentlichte am Wochenende ein Bild von einer Sicherheitskamera, das die vier Attentäter mit ihren Rucksäcken beim Betreten des Vorstadtbahnhofs Luton zeigt. Weniger als 90 Minuten danach sollen sie in der Londoner U-Bahn die Bomben gezündet haben.

In dem Gebäude mit dem grünen Balkon wurde der mutmaßliche Komplize der Londoner Attentäter gefaßt

In dem Gebäude mit dem grünen Balkon wurde der mutmaßliche Komplize der Londoner Attentäter gefaßt

Die ägyptischen Behörden lehnten am Sonntag die Auslieferung eines mutmaßlichen Komplizen der Londoner Attentäter nach Großbritannien ab. Dies sei nach der ägyptischen Verfassung nicht möglich, sagte Generalstaatsanwalt Maher Abdel Wahed. Der 33 Jahre alte Biochemiker Magdi Al-Naschar war am Donnerstag in Ägypten festgenommen worden. In einigen britischen Medienberichten wurde er als Bombenbauer dargestellt.

Der pakistanische Innenminister Aftab Ahmed Sherpao sagte, Islamschulen mit einer extremistischen Ausrichtung sollten in seinem Land künftig sehr viel genauer unter die Lupe genommen werden. Einer der Attentäter von London hat nach Medienberichten eine islamische Religionsschule in der pakistanischen Stadt Lahore besucht. (Siehe auch: London-Terror: Spuren führen nach Pakistan)

Text: FAZ.NET mit Berichten von Reuters
Bildmaterial: AP, dpa, dpa/dpaweb, F.A.Z., FAZ.NET, Reuters

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Terrorbekämpfung

Schock in der Moschee

Freitagsgebet in einer Londoner Moschee

Die britische Polizei und die Muslime wissen, daß sie bei der Bekämpfung von islamistischem Extremismus aufeinander angewiesen sind. Doch viele Muslime sind sich unsicher, wie weit sie dabei gehen sollen.

Terror in London

Spuren führen nach Pakistan

Sprecher der Islam-Schule in Lahore: Tanweer war nie hier

Der Spur der Londoner Selbstmordattentäter führt zu pakistanischen Al-Qaida-Zellen. Dort gab es weitere Festnahmen. Der Verdacht gegen einen in Ägypten verhörten Biochemiker konnte bisher nicht bestätigt werden.

Terror in London

„Wir hätten alles getan, um ihn zu stoppen“

Moment des Gedenkens: ein Muslim an der Edgware Road

Die Familie eines der Selbstmordattentäter von London zeigt sich entsetzt über die Anschläge und spricht den trauernden Hinterbliebenen ihr Mitgefühl aus. Zuvor hat der bei Kairo festgenommene ägyptische Verdächtige alle Vorwürfe zurückgewiesen. Der Chemiker soll in Leeds am Bau der Bomben beteiligt gewesen sein.

Selbstmordterroristen

„Die Attentäter waren nur die Fußsoldaten“

Wer steht hinter den Attentätern?

Der „Bus-Bomber“, der „Edgware-Road-Bomber“, der „Aldgate-Bomber“ und wohl auch der Jamaikaner „Dschamal“ sind identifiziert, doch die Londoner Polizei sucht nach den großen Fischen im Hintergrund.

Terror in London

BBC: Attentäter benutzten selbstgebastelte Bomben

“Wir haben keine Angst“

Die Selbstmordattentäter von London haben nach Informationen des Senders BBC selbstgebastelte Bomben benutzt, wie sie bei Al-Qaida-Anschlägen verwendet wurden. Die bestätigte Zahl der Todesopfer hat sich inzwischen auf 54 erhöht.

Bildergalerie

„Ihr werdet uns nicht brechen“

Trauern wie die ganze Nation: Charles und Camilla in der Nähe von Cardiff

Eine Woche nach den Terroranschlägen von London hat Großbritannien mit zwei bewegenden Schweigeminuten der Opfer gedacht. In der hektischen Innenstadt von London wurde es vollkommen still - und nicht nur dort: FAZ.NET-Bildergalerie.

Nach den Bombenanschlägen

„Noch andere Menschen sind bereit, solche Dinge zu tun“

Polizisten durchsuchen Wohnungen der Attentäter in Leeds

Die britische Polizei fahndet im islamistischen Umfeld nach den Drahtziehern der Anschläge in London. Nach dem ersten Selbstmordanschlag in Westeuropa wächst die Sorge vor weiteren Gewalttaten.

Terrorfahndung

Wie Spurensucher auf Hasib Hussain stießen

Entscheidende Hinweise in den Trümmern

Ein Versprecher des Londoner Polizeichefs hatte der Öffentlichkeit den ersten Hinweis gegeben, daß die Fahndung vorankomme. Ein vermißter Sohn, Fetzen eines Führerscheins und warum Scotland Yard Rucksäcke mehr elektrisieren als Gesichter: Protokoll der kriminalistischen Kleinarbeit.

Terrorfahndung

Britische Polizei sucht die Hintermänner

Wachposten in Leeds am Tag nach den Razzien

Nach dem Durchbruch der britischen Terrorfahnder mahnt Inneminister Clarke, Großbritannien müsse die Wurzeln des gewaltsamen Fundamentalismus bekämpfen. Inzwischen seien elf Tote der Anschläge identifiziert.

Pakistaner in Großbritannien

Im Gefängnis sozialer Armut

“Pakistan“ im britischen Leeds

Fassade einer traditionalistischen Kultur: Während pakistanische Patriarchen ihr Leben in den Ghettos akzeptieren, versuchen die Jugendlichen auszubrechen. Sie suchen Verständnis und Akzeptanz - im Zweifel auch bei Extremisten

Terrorbekämpfung

Flächendeckende Videoüberwachung?

Beckstein fordert eine stärkere Überwachung

Als Reaktion auf die Londoner Anschläge fordern Unions-Politiker eine Ausweitung der Videoüberwachung in Deutschland. Dabei gehe es vor allem um öffentliche Plätze. Grünen-Politiker Beck hält dies für einen „sinn- und planlosen“ Eingriff.

Großbritannien

Bestürzung über die „Bomben-Jungs“

Razzia in Leeds - der Heimat der Attentäter?

Die Polizei hat ihre Identität nicht bestätigt, britische Medien aber berichten ausführlich, wer die Anschläge in London begangen haben soll: vier junge, in England geborene Männer aus pakistanischen Familien, die sich für Fußball begeisterten, nicht für Politik.

Nach den Terroranschlägen

London erwartet keinen schnellen Fahndungserfolg

Kondolenz-Bekundung in London

Die britische Regierung dämpft Hoffnungen auf rasche Fahndungserfolge. Premierminister Blair hat die europäischen Regierungen aufgefordert, beim Kampf gegen den Terrorismus enger zusammenzuarbeiten.

Terror in London

Polizei bestätigt mehr als fünfzig Tote

Blumen und Kerzen auf dem Russell Square

Spezial Von Privataufnahmen mit Kameras und Fotohandys erhoffen sich die Ermittler Hinweise auf die Attentäter von London. Nach jüngsten Angaben der Polizei wurden 52 Menschen getötet. Im Untergrund werden in den zerstörten Zügen weitere Leichen vermutet.

Terror in London

Suche nach weiteren Toten: „Gefährlich“ und „schrecklich“

Eine Demonstration des Willens zum Widerstand bei einer Sportveranstaltung

Spezial Durch die Anschläge in London sind nach jüngsten Angaben mehr als 50 Menschen getötet und etwa 700 verletzt worden, mehr als zwanzig unter ihnen schweben in Lebensgefahr. In dem zerfetzten Zug der Piccadilly Linie werden weitere Tote erwartet, die Bergung ist lebensgefährlich.

Irak

Von der Organisation zur Ideologie

Sind die Anschläge von London von einer Zelle ausgeführt worden, die ihre Instruktionen direkt von Bin Ladin erhält? Antworten darauf finden sich womöglich im Irak - einem „Schmelztiegel für Dschihadisten aus aller Welt“.

Ken Livingstone

Ken und Tony

Tränen während seiner Rede: Ken Livingstone

Mit seinem Parteifreund Tony Blair lag Londons Bürgermeister Ken Livingstone, genannt „roter Ken“, meist über Kreuz. Die Anschläge haben die beiden Labour-Politiker einander nun nähergerückt.

Nach den Anschlägen

Fetzen in Tunneln

In diesem Zug der Circle Line explodierte eine der Bomben

Es wird Tage, voraussichtlich sogar Wochen dauern, bis Scotland Yard und die Terrorexperten Londons ein klares Bild haben, was bei den Anschlägen wirklich geschah. Gewiß ist: Im Untergrund müssen sich Szenen des Grauens abgespielt haben.

A.L. Kennedy

Für viele sind wir die Terroristen

Begegnung zwischen Polizei und Demonstrantin, Glasgow

Live-8-Konzerte, G8-Gipfel und Anschläge in London: Die schottische Schriftstellerin A.L. Kennedy über ihre Reise mit den Demonstranten nach Gleneagles und eine lange Woche, die viele nicht vergessen werden.

Portrait: Tony Blair

Der Wandlungskünstler

Politisches Gespür sichert das Überleben: Tony Blair

Er hat einen Instinkt für publikumswirksame Gesten. In Erfolg und Krise zeigt der britische Premier Tony Blair, oft schon abgeschrieben, daß er Statur hat.

Terror

Die Londoner tragen die Anschläge mit Fassung

Die Anschläge zeigten Folgen an allen europäischen Börsen

Londons Wirtschaft hat auf die Anschläge gelassen reagiert. Der Börsenhandel geht ohne Unterbrechung weiter, befürchtet werden allerdings Absatzeinbußen im Einzelhandel und Tourismus.

Kampf gegen Terror

Nato: Awacs-Aufklärer zur Fahndung

Awacs-Einsatz beim Kampf gegen Terror?

Im Kampf gegen den Terror haben die Nato-Staaten der britischen Regierung angeboten, bei der Fahndung nach den Drahtziehern der Anschläge in London etwa mit Awacs-Aufklärungsflugzeugen zu helfen.

Reaktionen

„Barbarische Angriffe“

Bush und Blair: Sind entschlossen, uns zu verteidigen

Bestürzt haben Politiker in aller Welt sowie Papst Benedikt auf die Anschläge in London reagiert. Die Teilnehmer des G-8-Gipfels verurteilten sie als „absolut barbarische Angriffe“. Der „Krieg gegen Terror geht weiter“, sagte der amerikanische Präsident Bush.

Medien

Sie haben es „Tube“ genannt

Die Abendzeitung am Donnerstag

Kochsendung statt Nachrichten, Berichte von der Autobahn statt aus der City, voreilige „Experten“ statt kompetenter Reporter: Wie deutsche Fernsehsender über die Terroranschläge in London berichten - Sehnsucht nach einem Simultandolmetscher.

Großbritannien

Pokerspiel mit den Mächten der Finsternis

Hier gibt es nichts zu sehen: Nach den Anschlägen

Großbritannien als Basis der Logistik des Terrors? Vermutlich ist die Bedrohung seit Jahren akuter und realer gewesen, als in der Öffentlichkeit sichtbar wurde.

Großbritannien

Londons traurige Erfahrung mit dem Terror

London: Leben mit der Drohung des Terrors

Vielleicht ist es noch Glück im Unglück. Aber die Londoner Sicherheitsbehörden, Polizei und Nothilfe haben wegen des IRA-Terrors vielleicht die beste Erfahrung mit Anschlägen und Bomben, die Sicherheitskräfte in einer Großstadt haben können. Von Bettina Schulz, London

Ruhe im Chaos

Bleiben Sie, wo Sie sind!

Der Polizeichef versucht die Bevölkerung zu beruhigen

Einen Tag nach der Freude über die Olympischen Spiele wurde London Opfer von Bombenanschlägen. Aber in der Stadt, die schon früher Terror erlebt hat, wurde Trotz gezeigt: sich nicht beirren lassen und kühl die Situation meistern.

Reaktionen in Deutschland

Schily verschärft Sicherheitsmaßnahmen

Schily gibt Anweisungen für verschärfte Kontrollen

Der Innenminister sieht Deutschland als „Teil des Gefahrenraums“ und hat die Polizei angewiesen, Bahnverkehr und Flughäfen stärker zu überwachen. Kommende Großereignisse seien jedoch nicht gefährdet.

Augenzeugen berichten

„Alles ist voller Blut“

Erste Hilfe für die Opfer

Orientierungslos schauen sich die Menschen um, versuchen zu begreifen. Sie sind verwirrt und verstört. Nichts geht mehr. Und niemand weiß zunächst, was passiert ist. Die Millionenstadt London steht unter Schock.

Kommentar

Besonnen und standfest

Panik ist kein guter Ratgeber

Es mag zynisch klingen, aber die Anleger haben gelernt, mit Terror umzugehen, ja sie haben sich daran gewöhnt. Panik wollten die Terroristen auslösen, Standfestigkeit und Besonnenheit war die Antwort der Marktteilnehmer.

Terrorismus

Chronik: Anschläge in Großbritannien

Großbritannien ist schon häufig Ziel von Terroranschlägen gewesen, die meisten standen im Zusammenhang mit dem Konflikt um Nordirland. Eine Chronik.

Anschläge in London

Olympia spürt die Nähe des Terrors

Bürgermeister Livingstone in Singapur: “Das ist Massenmord“

Das IOC reagierte geschockt auf die Anschläge in der frisch gekürten Olympia-Stadt, es sei aber derzeit kein Zusammenhang mit der gestrigen Wahl erkennbar. „Nun beten wir für die Toten“, sagte ein Vertreter Londons.

Londons U-Bahn

Erfahrungen mit der Hölle

London 1940: Zuflucht in den U-Bahn-Schächten vor den Bomben der Deutschen

Zuflucht und Falle zugleich: Von Anfang an verbinden sich mit der Londoner U-Bahn auch Bilder des Todes. Seit dem 11. September 2001 ist in London mit einem Anschlag auf die Züge gerechnet worden.