„Wir verstehen, dass die Komplexität und die Länge der Angelegenheit für alle Beteiligten anstrengend war”, sagt GM-Chef Henderson

Opel

GM will seine Tochter doch behalten

Überraschende Wende im Kampf um die Zukunft des Autobauers Opel. Der Mutterkonzern General Motors hat sich nun doch gegen einen Verkauf der Rüsselsheimer Marke entschieden. Die Übernahme durch den Zulieferer Magna ist damit vom Tisch. Wirtschaftsminister Brüderle bezeichnete das Verhalten von GM als „völlig inakzeptabel“.

 
Opel-Betriebsrat ruft zu Warnstreiks aufWortlaut: General Motors begründet die Opel-EntscheidungDas Ringen um Opel – Stationen einer langen Geschichte
Barack Obama und Angela Merkel (beim G8-Gipfel in L''Aquila): Noch kein so inniges Verhältnis wie zwischen der Kanzlerin und George W. Bush

Kanzlerin Merkel in Amerika

Große Aufgaben für Adenauers Erbin

20 Jahre nach dem Mauerfall spricht Angela Merkel an diesem Dienstag in Washington vor beiden Kammern des Kongresses - eine Einladung von größter Bedeutung. Beim ersten Besuch der wiedergewählten Kanzlerin bei Präsident Obama wird es freilich nur am Rande um Geschichtliches gehen. Von Matthias Rüb, Washington

 
Merkel und Obama: Politik ohne Schultermassage
Horst Seehofer: Einsame Entscheidungen und überraschende Fehler

CSU

Ade, Alleinherrschaft

Die CSU steht vor großen Herausforderungen: innerparteiliche Nörgeleien, keine absolute Mehrheit in Bayern mehr, die kleinste Partei in der schwarz-gelben Koalition. Da nützt es ihr wenig, dass sie fast dreimal so viele Mitglieder hat wie die FDP. Von Georg Paul Hefty

Bernhard Heitzer

Bernhard Heitzer

Oberster Wettbewerbshüter wird Staatssekretär

Der Präsident des Bundeskartellamtes, Bernhard Heitzer, wird Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium. Ressortchef Brüderle sagte der F.A.Z., er habe Bundeskanzlerin Angela Merkel über den Personalvorschlag informiert. Am Mittwoch soll das Kabinett Heitzers Ernennung offiziell bestätigen. Von Helmut Bünder

Kommentar

Bildstörungen

Offenkundig haben Union und FDP noch rechtzeitig erkannt, dass man die neue Regierung besser nicht auf Lug und Trug gründet. Doch während sich in einigen Bereichen die Einsicht durchzusetzen scheint, überkommene Privilegien abzuschaffen, wird an anderen Stellen Klientelpolitik betrieben. Von Heike Göbel

Die Soldaten sollen die eskalierende Lage unter Kontrolle bringen

Mexiko

Zwei Fronten im Drogenkrieg

Präsident Calderón hat zur Unterstützung tausende Soldaten in den Bundesstaat Michoacán geschickt. Dort war vor einer Woche die Situation in einer beispiellosen Brutalitätswelle eskaliert. Gegner sind aber nicht nur die Drogenkartelle selbst. Von Matthias Rüb, Washington

Gordon Brown denkt nicht an Rücktritt

Regierungsumbildung in Großbritannien

Brown will standhaft bleiben

Die Meldungen jagen einander: Nach Verteidigungsminister Hutton soll nun auch Verkehrsminister Hoon das Handtuch geworfen haben. Der britische Premier Brown versucht seine Regierung mit einer Kabinettsumbildung vor dem Scheitern zu bewahren und will selbst im Amt bleiben. Von Johannes Leithäuser, London

Obama in Dresden

„Deutschland ist ein enger Freund“

Vereinbarten eine noch engere Zusammenarbeit: Obama und Merkel bei einer Pressekonferenz nach ihren GesprächenWirkten nicht gerade ausgelassen: Barack Obama, Angela MerkelHohe Sicherheitsvorkehrungen: Polizisten schirmen Obama während seiner Besuchs in Dresden abIm Grünen Gewölbe trug sich Obama in das Goldene Buch der Stadt ein

Bildergalerie Beim Treffen in Dresden demonstrierten Bundeskanzlerin Merkel und der amerikanische Präsident Obama Einigkeit. Frau Merkel kündigte einen „engen Schulterschluss“ mit Amerika an, Obama würdigte Deutschland als „entscheidenden Partner“. Nach einem Gebet in der Frauenkirche verließen sie Dresden und flogen zur Gedenkstätte Buchenwald.

Obama-Besuch

Geburtshelfer Europas

Der Besuch Obamas in Dresden und Buchenwald scheint auf den ersten Blick ganz der Geschichte zu gelten. Aber im Kontrast zur unfriedlichen Welt des erweiterten Mittleren Ostens, ist es eine Erfolgsgeschichte, auf die Europa und Amerika gemeinsam stolz sein können. Von Günther Nonnenmacher

Polen in der EU

Der erste Dominostein

Polen, in dem vor zwanzig Jahren die europäische Wende begann und das vor fünf Jahren zum vollwertigen, wenn auch kapriziösen Mitglied der EU wurde, steht an der Schwelle zu einer neuen Rolle. In der Finanzkrise ist das Land zum Pfeiler der europäischen Stabilität geworden. Von Konrad Schuller

Video in voller Größe

Sonia Sotomayor

Das neue Gesicht Amerikas

Bei der Vorstellung der Kandidatin für das Oberste Gericht im Weißen Haus zeigt sich das neue Gesicht Amerikas. Ein Schwarzer – Präsident Obama – stellt eine Latina – Richterin Sonia Sotomayor – vor, Vizepräsident Biden bleibt Statist. Von Matthias Rüb, Washington

Die Bundeswehr im Kundus: Gefährlicher Einsatz

Afghanistan

Nichts schönreden

Der unangekündigte Besuch des deutschen Außenministers in Afghanistan wird von einem Anschlag überschattet. Die Sicherheitslage im Land verschlechtert sich weiter; und die Leute hinter diesen Anschlägen wissen, wie sie damit politische Wirkung erzielen. Von Horst Bacia

„Ich konnte die komplexen Finanzprodukte nicht mehr einordnen“

Köhlers „Berliner Rede“

Aus Schaden klüger werden

Schon vor fast neun Jahren hatte Horst Köhler versucht, die größten Wirtschaftsmächte dazu zu bringen, ihre Finanzsektoren und deren Produkte zu überprüfen. Doch er scheiterte am fehlenden Willen der Regierungen - eine Ironie der Geschichte. Von Georg Paul Hefty

Barack Obama:  Mehr Truppen, aber auch mehr Dialog, um die Taliban zu befrieden

Krieg in Afghanistan

Wie Obama wieder gewinnen will

Der amerikanische Präsident Obama verfolgt entschlossen eine neue Strategie, um Afghanistan zu befrieden. Neben einer massiven Truppenverstärkung setzt er auf die Zusammenarbeit mit „gemäßigten“ Taliban. Dafür wirbt auch Vizepräsident Biden bei der Nato in Brüssel. Von Matthias Rüb, Washington

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22.12.2009 | 17:45
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