Ein G-8-Tag mit der Polizei

Katz-und-Maus-Spiel um Heiligendamm

Über 13 Stunden im Einsatz. Versorgt mit Käsebrötchen und Würstchen. Mal kommt die Engelszunge zum Einsatz - dann der Schlagstock. Den Überblick zu wahren, fällt oft schwer. Peter Carstens begleitete einen Tag lang zwei Hundertschaften.

Lesermeinungen zum Beitrag

11. Juni 2007 03:11

Zum Thema "Zum Thema"

Werner Richter (Prof_Richter)

Lieber Herr Müller,

vielleicht im Gegensatz zu anderen geht es mir nicht um Brillen, sondern um Fakten. Und Sie werden nirgendwo jemanden finden, der Ihnen bestätigt, dass auf dieser Blockade irgend eine Form von Gewalt von den Demonstranten ausgegangen wäre (abgesehen von sitzen/stehen und Sprüche schreien, falls Sie das gerne als Gewalt verbuchen möchten). Selbst die vorweg lancierte Meldung, es würden dort Steine gesammelt, musste dementiert werden. Fragen Sie die Polizeipressestelle oder die Beamten und Journalisten vor Ort oder die Demonstranten. Die Aussagen sind übereinstimmend und eindeutig.
Es handelt sich im Übrigen um die selbe Blockade, auf der der Zivilbeamte enttarnt wurde, gegen den jetzt die Staatsanwaltschaft Rostock wegen Anstiftung zu Straftaten ermittelt.
Ich mache keineswegs Beamten den Vorwurf, sie seien blutrünstig. Ich werfe allerdings der Einsatzleitung vor, dass sie sich in der Abwägung der Verhältnismäßigkeit der Mittel außerhalb jedes vertretbaren Spielraums bewegt hat. Wenn Sie sich noch einige Monate gedulden können, bin ich überzeugt, dass das bis dahin auch gerichtlich festgestellt sein wird.

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10. Juni 2007 19:54

Danke Prof. Richter

Rolf Joachim Siegen (rolfS2)

dass Sie die Dinge beim Namen nennen, waehrend andere Leser sich verstockt hinter dem 'Legalitaetsprinzip' verstecken - als habe dieses absolute Geltung.
Es scheint, als haetten manche Zeitgenossen sehnlichst darauf gewartet, endlich einen formalen Anlass zu haben, um mit Andersdenkenden gehoerig abrechnen zu koennen.
Um das gefluegelte Wort ueber Hans Filbinger anzuwenden: Es gibt eine Menge 'furchbarer Juristen' in Deutschland. Soll es ruhig Schwerverletzte geben - Hauptsache, wir koennen den Triumph des Gesetzes feiern - oder das, was wir dafuer halten.
Peter Carstens und seine Kollegen haben es bei ihrer (Hof-)berichterstattung mit den Maechtigen gehalten. Die Anliegen und Leiden der Buerger waren ihnen keine Zeile wert - deutscher Journalismus. Ihnen allen fehlt buchstaeblich das Augenmass.

Wenn wir das naechste Mal die einschlaegigen Bilder aus Russland und anderen Halbdiktaturen sehen - wissen wir, dass deutsche Verhaeltnisse keineswegs besser sind. Schlagstock, Wasserwerfer und SPERRZONE - eine furchtbare Kombination.

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10. Juni 2007 16:37

Zum Thema "Gewalteinsatz gegen friedliche Protestanten"

Herrmann Mueller (Herbie_2005)

Na fein! Da hat jemand mal wieder die richtige Brille aufgesetzt: Die Demonstranten sind liebe, nette, sympatische und friedliche Gutmenschen, die für alle nur das Beste wollen und die selbstverständlich nur mit friedlichen Mitteln -- wieso erwähnen wir es überhaupt? -- auf ihre Sorgen und Nöte aufmerksam gemacht haben.

Auf der anderen Seite die gewaltbereiten, ja blutrünstigen Vertreter der Staatsmacht; Polizisten, die mit aller Härte gegen Unschuldige vorgehen ...

(Ich meine, es reicht bis hierher.)

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Aber im Ernst: Es sind mal wieder diejenigen, die aus den Medien erfahren, was passiert ist und die am besten wissen, was eigentlich zu tun gewesen wäre. Ich bin dafür, daß solche Leserkommentatoren wie Herr Richter in der ersten Reihe der Polizei ihren Kopf hinhalten müssen, damit sie erfahren, wie schwer es ist, mit aufgebrachten Menschen in großer Zahl vernünftig "auf du und du" zu kommunizieren.

Diese unerträgliche Besser- oder Hinterherwisserei ist das, was mich in diesem Land am meisten stört. --

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10. Juni 2007 15:44

enttäuschende Polemik auf der Titelseite der FAZ

Katja Schaffer (chatterouge)

Als Frankfurterin (sicherlich politisch eher links) hatte ich immer schon den Eindruck, daß sich meine Meinung stärker in der FR widerspiegelt, dennoch schätze ich die FAZ sehr für ihr hohes Niveau und die gute, relativ unvoreingenommene Berichterstattung.

Der Artikel von Herrn Carstens hat mich jedoch sehr empört und enttäuscht. Er ist weit entfernt von wertfreier, neutraler Berichterstattung. Solch eine Polemik (Gewohnheitsdemonstanten, die politische Motive nur vorspiegeln; Clowns, die grimmig gucken, sich vor Autos werfen und an solch einem schönen Tag nichts besseres zu tun haben, als die Polizei lächerlich zu machen...) hat auf der Titelseite einer Zeitung mit hohem Niveau nichts zu suchen. Auch die "kleinen Gipfel von Käse- und Marmeladenbroten", die die Einheiten vor dem Einsatz "verschlungen" haben, gehören eher in eine Märchenstunde als in einen Artikel einer seriösen Zeitung.

Ich war selbst in Heiligendamm, wo ich die Gelegenheit genutzt habe, friedlich zu protestieren und inhaltlich über viele zentrale Punkte des G8 Gipfels und der Globalisierung zu sprechen und nachzudenken.

Nach einem solchen Artikel frage ich mich ernsthaft, ob ich die FAZ als Mittel zur Information für mich noch nutzen kann und will.

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10. Juni 2007 14:01

Der Gipfel der Lügen und Behauptungen

Lutz Ebers-Lehmann (tux2007)

Am Samstag sprach die Polizei davon, das es "40 und mehr" Schwerverletzte Polizisten gegeben habe. Wenig später gab man kleinlaut zu, das lediglich zwei Polizisten schwer verletzt wurden.
Es hies auch, aus den Demonstranten herraus sei mit Säure gespritzt worden, mit Wasserpistolen (Jeder, der sich halbwegs mit Chemie auskennt weiss, das diese plastepistolen der säure nie standhalten würden). Das war die zweite Lüge.
Bei http://g8-tv.org gibt es ein Video, auf dem zu sehen ist, wie ein Polizist einem unbewaffneten, friedlichen Demonstrtanten Pfefferspray direkt in die Augen sprüht.
Es gibt auch Videos darüber, wie Menschen in Guantanamo/Abu Ghraib-Manier eingesperrt, mit Masken auf dem Kopf behandelt wurden.
Wenig später wurde bekannt, das die Polizei so genannte "Agent Provocateurs" in den Reihen der Demonstration einsetzte. Das wurde bis Samstag dementiert.
Videos von Gegnern beweisen es, ebenso den wilkürlichen Zugriff auf vermeintliche Mitglieder des Schwarzen Blocks. Dafür reicht u.U. schon das Tragen einer Sonnenbrille.

Desweiteren: Was hatte die BW mit Panzern und Kampfhubschraubern da zu suchen? das war keine amtshilfe, sondern schon der erste Bundeswehreinsatz im inneren.

Viele fragen bleiben offen.............

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10. Juni 2007 13:12

Gewalteinsatz gegen friedlich Protestierende

Werner Richter (Prof_Richter)

Vielen übereinstimmenden Berichten zufolge wurden am Westtor des Zauns ohne Warnung Wasserwerfer mit hohem Druck eingesetzt, die schwere Verletzungen zahlreicher Sitzblockierer zur Folge hatten. Es geht sogar das Gerücht, eine junge Frau habe dadurch ein Auge verloren. Als gesichert kann gelten, dass mehrere Augenverletzungen durch Hochdruckwasserstrahlen zu beklagen sind.
Dieser Einsatz erfolgte gegen eine friedliche Sitzblockade, die durch Wegtragen der einzelnen Personen ebenso gut hätte aufgelöst werden können, bzw. ebenso wenig, denn dass Transport- und Gewahrsamskapazitäten nicht für eine solche Menschenmasse reichen war von vornherein klar.

So bleiben als Fazit zahlreiche Schwerverletzte unter den friedlich Protestierenden, die den Preis dafür darstellen, dass ein paar Minuten lang die Straße frei wurde und ein kleiner Fahrzeugkonvoi durchfahren konnte. Ein paar Minuten Zeitgewinn sind also die Gefährdung der Gesundheit hunderter Menschen Wert.

Ein solcher Einsatz spottet jeder Beschreibung und bewegt sich fernab der Gesetze. Er wäre der Eigentliche Skandal gewesen, wenn die Titelseiten der Tageszeitungen nicht schon mit den ungeprüft übernommenen Falschmeldungen der Polizeipressestelle gefüllt gewesen wären.

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09. Juni 2007 09:55

zu: H. Kirchner >Gratwanderung...

wolf haupricht (emilgilels)

.....ihrem Beitrag kann ich gut zustimmen.
Bei anderen Quellen als der FAZ wird der Fokus der Berichtersattung überproportional auf die Randereignisse (hier: angebliche Sensationsgeschichten) gerichtet. Dies trifft leider für die öffentlich rechtlichen Sender ebenfalls zu, von N-TV und N 24 ganz zu schweigen.
Tiefergehende Sachdarstellungen bleiben dort aus und so ist es wohltuend, wie und was die FAZ berichtet.
Meinen Respekt.

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09. Juni 2007 01:08

Ohne Demonstranten wäre es kein wichtiger Zipfel

A. Malliki (a.malliki)


ATTAC, Grönemeier, Bono und Konsorten gaben dem G8-Gipfel erst den Rahmen der Wichtigkeit. Was hätten sonst die vielen Journalisten schon zu berichten gehabt?

Die Protest-Party war wundervoll geplant und wenn der Schwarze Block nicht die Vorlagen für reißerische Fotos liefern wollte, gabe es ja noch ein paar BND-Männer als Kravalos verkleidet, die nachhalfen. Brennende Autos wurde erst nach 45 gelöscht, damit es auch noch der letzte Fotograf im Kasten hatte.

Lächelnde Politiker mit unverbindlichem Gerede reichen einfach nicht für eine dreitägige Berichterstattung zu einem Treffen, das sich das Atribut "wichtigste" voranstellt.

Ein biertrinkender Bush und eine botoxlächelnde Kanzlerin machen noch keine Weltpolitik. Der einzig sinnvolle Beitrag kam mal wieder aus Rußland und Blair und Sarkosy sind sich einhellig amerikanischer Meinung.

Alles in allen eine gelungene Prostest-Party für den G8-Gipfel am Zipfel der Deutschen Welt.

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08. Juni 2007 21:33

Der Erfolg von Heiligendamm ist lediglich ein zivilgesellschaftlicher!

Lieselotte Meier (strickliesel)

Liebe Maja,

die nimmst mir die Worte aus dem Mund! Bei der FAZ erscheinen meiner Ansicht nach in letzter Zeit leider kaum noch neutrale Berichte, die bemüht scheinen ein realistisches Bild der aktuellen politischen Lage abzugeben.

Offenbar polarisieren die Ereignisse in und um Heiligendamm deutschlandweit zu stark. Bislang hatte ich die FAZ nicht als derart konservatives Blatt wahr genommen. Doch dies hat sich mit der einseitgen Berichterstattung vom Gipfel drastisch geändert.

Nirgends sonst ist eine solche einhellige Bewertung der Geschehnisse bezüglich des G-8 Gipfels zu finden und so aussergewöhnlich überhöhte Solidarität mit den Acht.

Kritiklos wird hier von einem "Erfolg von Heiligendamm" gesprochen, ohne die gegebenen Versprechen auf Nachhaltigkeit zu prüfen bzw. die eindeutig gebrochenen Versprechen hinzuweisen.

Für mich kann die FAZ daher in Zukunft nicht mehr die einzige Informationsquelle sein, schliesslich möchte ich schlichtweg kritischer über politische Ereignisse informiert werden.

MfG Meier

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08. Juni 2007 19:56

zweifel an neutralität dieses artikels 2

maja unzen (maja763)

..die meldung dass gruppen molotow-cocktails auf die blockade am osttor mitgenommen haben wurde nirgends bestätigt, weder wurden sie eingesetzt. darüberhinaus ergaben sich andere aussagen der kavala als quasi-falschaussagen (bspw. dementieren angeblich mit säuren angegriffene polizistEn/Innen die meldungen der kavala, dass die clownsarmy säuren benutzen würde). wertend ist auch, dass darauf hingewiesen wird, dass die polizei gegen alkoholismus unter den demonstrantEn/Innen steht, allerdings nicht, dass auch die organisierten demonstranten sich gegen alkohol aussprechen (z.B. 800m vor dem ost-tor stand bis eben noch ein schild wo drauf stand: "kein Alk, bitte"). die information, dass Puma-Hubschrauber so viel verbrauchen wie 110 VW-Golf fällt aus dem zusammenhang, oder sollte die erwähnung dieses unvehältnismäßig gigantischen verbrauchs an benzin für 20 polizistEn/Innen ein Apell für mehr Klimabewusstsein bei der Benutzung von Fahrzeugen an die G8 und ihre Exekutive sein? oder vllt. doch eher ein zielgruppen spezifischer insidertipp? fetter hubschrauber den die jungs fliegen, wah? (wozu diese info?!?!) tränengas tut tatsächlich weh und das weiß die polizei aus ihren trainings auch...

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08. Juni 2007 19:43

zweifel an neutralität dieses artikels

maja unzen (maja763)

ich finde dass dieser artikel nicht sehr neutral geschrieben ist, und sehr viele wertungen vornimmt anstatt fakten zu nennen. darüberhinaus sind einige angaben schlichtweg falsch und nicht überarbeitet. dies kann daran liegen, dass der faz nicht aufgefallen ist, dass einige angaben der dpa unüberprüft in umlaus gebracht wurden und keinerlei bestätigung von augenzeugen erfuhren. folgende punkte bringen mich zu dieser einschätzung: "gewohnheitsdemonstrant" u. "vorspielung politischer inhalte" ist wertend, verallgemeinernd und größtenteils falsch (gern dagegen sprechende begründungen an mich). Wer, wie seinen Tag vergeudet liegt im Auge des Betrachters - wieder eine Wertung. Darüberhinaus ist die sog. Clownsarmy nicht darauf aus lächerlich zu machen, sondern deeskalierend kunstvoll kritik zu betreiben.

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08. Juni 2007 11:47

disziplinierte Polizei

Markus Schneider (goldblau)

Die Ereignisse zeigen fuer mich das unser System
funktioniert gut bewaffnete Polizisten koennen sich stundenlang provozieren lassen
(und es fallen von den sogenannten "Autonomen"
nicht nur politische Beleidigungen)
ohne das ein Schuss faellt und naja das hin und wieder ein Steineschmeisser eins aufs **** bekommt bitte!
er wirds ueberleben und vielleicht ueber den Sinn und Unsinn von Gewalt nachdenken...

siehe im Vergleich G8 Gipfel in Genua

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08. Juni 2007 10:05

Gratwandern zwischen der Wahrheit

Henry Kirchner (potgnom)

Als eifriger Zeitungsverschlinger muss ich sagen, daß selten in einem Artikel soviel Wahrheit mittels des guten alten Mittels der neutralen Beschreibung erzeugt wurde. Es lebe die kreative Wortwahl (Bsp.: "Gewohnheitsdemonstrant")! Während alle teilnehmenden Seiten am 'Katz-und-Maus-Spiel' die Übertreibung, Falschmeldung, Ideologie, Polemik und weitere nicht gerade sinnstiftende Mittel zur verbalen Auseinandersetzung für sich (wieder-)entdeckt haben, beschreibt der Artikel mit einer romanesken Bildhaftigkeit die Farce dieses Steuerverpulverungsluxusabenteuers an der Ostsee ohne Voreingenommenheit gegen eine Seite - und doch wird klar: was hier geschildert wird ist exemplarisch; so exemplarisch, daß man sich den Artikel ausschneiden oder ausdrucken sollte, um ihn beim nächsten G8-Gipfel nochmals zu studieren...vielleicht wird man sich dann medial weniger am Katz-Maus-Spiel ergötzen und mehr den konkreten Verhandlungsthemen und -beschlüssen sowie dem, was leider nicht besprochen wurde, widmen.

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07. Juni 2007 21:56

Das Spektakel ist zu Ende....

wolf haupricht (emilgilels)

....die Akteure werden wie Helden aus der Schlacht zurück kehren, von Wundertaten berichten un sich die Wunden lecken.
Dass sie sich damit lächerlich machen, auf diesen Gedanken kommen nur wenige. Ausser Schaden nichts gewesen!

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07. Juni 2007 21:55

erbärmliche Demonstranten - lächerlicher Staat

Kai Klinge (kaaa)

Wo leben wir eigentlich?
So eine massive Verschwendung von Geld und menschlichen Ressourcen für rein gar nichts!
Wes Geistes Kind die Demonstranten sind, wird schon seit Wochen deutlich.
Eine Frage: Haben die Demonstranten nichts zu tun als tagelang zu campen und unsere Staatsmacht zu provozieren?
Ich für meinen Teil gehe jeden Tag arbeiten. Mir wäre es -selbst wenn ich es für sinnvoll halten würde- gar nicht möglich, dort aktiv zu werden, unter der Woche.
Diese Demonstrationen sind abscheulich verlogen.
Wenn es ihnen wirklich wichtig wäre, etwas zu erreichen, würde sich der Protest in anderer Form darstellen.
Ich bin mir sicher, dass ein großer Teil der Berufsdemonstranten seinen Lebensunterhalt in diesem ach so "ungerechten Land" ohne Zutun aus meinen Lohnsteueranteilen bestreitet und dann die nächsten Wochenenden auf den einschlägigen Open-Air Festivals weiter campen und saufen wird und sich rühmen wird, was für "authentische Weltretter" sie doch sind.
Unser Staat lässt sich von Idioten lächerlich machen und alle politisch Korrekten wollen das offenbar so. Erbärmlich.

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