
Ich glaube sie sind mit Ihrem Beitrag, sagen wir um nicht zu übertreiben, mindestens zwei, wenn nicht sogar drei Lichtjahre vom Thema entfernt.
Ich weiß nicht was Sie jetzt ausdrücken wollen, dass die CDU doof ist, vielleicht?
Dann haben Sie eine ähnliche Vorstellung wie die in Ihrem Beitrag genannten Schwarzkappen.
Die gehen auch zu einer Demonstration um sich mit den Sicherheitskräften zu kloppen - Sie schreiben einen Beitrag zum G8-Gipfel und kritisieren ohne irgendwelche Gründe die CDU?
Und ganz abgesehen davon, kennen Sie überhaupt den Mann über den Sie diese Ansichten vertreten und haben Sie einen blassen Schimmer davon welche Richtung er vertritt?

Dank der BLÖD-Zeitung, die gleich alle Demonstranten in eine Schublade steckt, ganz egal ob gewaltbereit oder friedlich. Hauptsache man ist irgendwie schwarz gekleidet!
Und dann wird noch so getan, als ob von ein paar vermummten die Sicherheit u. Zukunft eines Landes abhängen würde! Wenn dies so wäre, dann würde ich für die Zukunft dieses Landes keinen Cent mehr geben.
Übrigens wird vor jeder Bundestagswahl eine änliche Kampagne durchgeführt. Dann werden Ausländer-Horror-Geschichten kurzfristig aus der Schublade geholt (z.B. Asylmißbrauch, Drogenkriminalität, Ehrenmorde) um die Bevölkerung zur Wahlurne zu bringen, aber für die "richtige" Partei! Natürlich wählen dabei einige auch gleich das "Original" die NPD.
Die Richter im Nürnberger-Prozeß (1945) hätten sich nie vorstellen können, daß man in Deutschland, eine halbe Generation nach dem Krieg, auf Kosten von Minderheiten wieder Wahlen gewinnen kann!

Herr Bundesminister a. D. Dr. Heiner Geißler, wie lange wollen Sie eigentlich noch als CDU-Stimme daherkommen, die Sie nur noch auf dem Papier sind? Sie waren mal gut, aber das ist sehr lange her. Sie waren mal wichtig - jetzt nehmen Sie sich nur noch wichtig. Ihr Name, Ihre Gesicht, Ihre Antworten - und echte Konservative sehen rot. Aber das nehmen Sie wohl gerne und bewusst in Kauf? Was treiben Sie nur für ein falsches Spiel, seit Sie sich mit Bundeskanzler Helmut Kohl zerstritten haben. 2005 begrüßten Sie als Sprecher der taz-Jury auf der sogenannten Panter Gala (dem taz-Preis für HeldInnen des Alltags) das anwesende Publikum. Wann immer es sich einrichten lässt, dienen Sie einschlägigen TV-Medien bereitwillig als Quoten-Christdemokrat. 2007 treten Sie alsdann "Attac" bei. Was für eine politische Rolle rückwärts.

"Sie wollen Beschlüsse und fürchten also nicht, dass sich acht Staaten zur illegitimen Weltregierung aufschwingen?"
Wie soll man diese Frage verstehen? Was hat es mit Weltregierung zu tun, wenn Staatschefs versuchen, die gegenseitige Sicht der Probleme zu besprechen und gegebenenfalls zu verändern? Sind sie etwa nicht aus demokratischen Wahlen hervorgegangen?
Prüfen Sie doch bitte einmal wieviel Vertreter in der UNO-Vollversammlung aus diktatorischen Staaten kommen. Wie legitim ist also in diesem Sinne die UN?
Heiner Geißler macht es völlig richtig. Er hilft wichtige Fragen zu thematisieren und richtige Lösungen mehrheitsfähig zu machen. Er hilft damit, den öffentlichen Druck demokratisch aufzubauen, der das politische Führungspersonal zum entsprechenden handeln zwingt. Das nenne ich Verantwortung wahrnehmen - weiter so!

Ach Herr Schuetzenmeier, Sie tun ja gerade so als ob der Kapitalismus der Heils- und Wohlstandsbringer der Moderne sei.
Als Wirtschaftssinologiestudent kann ich behaupten, dass ich sehr wohl über positive sowie auch negative Erfolge des Kapitalismus in Dritt- und Schwellenländern informiert bin - speziell was China betrift.
Daher erscheint mir Ihre Aussage besonders naiv und euphemistisch Sie müssen doch auch zugestehen, dass der Kapitalismus die Gesellschaft spaltet - es gibt mehere Studien die belegen, dass die Kluft zwischen arm und reich größer wird. Der Kapitalismus hat Probleme wie die Wanderarbeiter in China (die mehr als die Bevölkerung Deutschlands betragen) geschaffen - Menschen die unter unmöglichen Bedingungen arbeiten im Namen des "Wohlstandes". Wieviel Prozent der Chinesen sind den reich?Es sind soziale Spannungen entstanden, die in ihrem Ausmaß noch gar nicht erfasst werden können.
Ich finde auch, dass Kapitalismus sich als Marktform deutlich durchgesetzt hat - eine Einführung des Kommunismus fordere ich, wohl viele Globalisierungskritiker und auch Heiner Geißler nicht, warum auch? Sie fragen nach einer Alternative: die alternative ist eine humane Globalisierung&das hat Heiner G. bemerkenswert erkannt.

Ein Glück, das es diesen Heiner Geißler gibt. Die Christlichen Demokraten könnten sich wirklich mit diesem Christen schmücken. Tipp: Mal die Bibel lesen.
Daß Geißler Merkel nützt, indem er "Attac" unterstützt, mag er pointiert formuliert haben, könnte jedoch die positive Pointe dieses G 8-Gipfels sein.
Im übrigen hat er mit keinem Wort die Gewalttäter unterstützt: bitte das Interview nochmal studieren!

Na das ist mal eine Meldung!
Herr Geißler Hut ab für diese Entscheidung. Hätte nie gedacht das ich mal jemanden von der CDU sympatisch finde. Schön zu sehen das auch ranghohe Politiker ein Einsehen haben und sich für die menschliche Seite der Politik entscheiden. Es wird Zeit das mehr Menschen auf die Straße gehen und sich dazu bekennen, das es nicht rechtens ist, das Kapitalgesellschaften die Welt regieren. Ein Streben nach einer Machtverteilung kann ich voll und ganz unterstützen.

Herr Geißler,
Hut ab möchte man sagen, dass nicht nur die Anonymität, welche in diesem Rechtsstaat Souverän ist, sich an diesem Protest beteiligt. Ich stimme voll und ganz überein - das Problem ist, dass trotz der allgemeinen öffentlichen Meinung nicht genug demonstriert wird um es nicht nur Frau Merkel spüren zu lassen, sondern auch die anderen sieben Regierungschefs.
Um es mit den Worten von Friederich Dürrenmatt auszudrücken:
"Ich gehe auf keine Demonstration, ich bin selber eine."
Auch der Vorstoß von Herrn Bush gibt noch Grund zum Protest. Der Altbundeskanzler Brandt sagte dies so schön:
"Den Interessen unseres Volkes wird nicht gerecht, wer schon "Amen" sagt, wenn in Washington noch gebetet wird."
Und mehr als eine leere Versprechung ist der Vorstoß der Amerikaner (und Chinesen) noch nicht im Hinblick auf die Klimaproblematik.

Leider ist dieses Interview sehr ungenau und oberflächlich. Allein die Äußerung zur Gewalt ist genauso "Wischiwaschi" wie sie von allen Vertretern der "Attac" vorgeleiert wird. Schuld sind immer die anderen. Wenn man so gewaltfrei sein will warum gibt man sich dann einen Namen der schon Gewalt und militantes Verhalten assoziiert?
Leider eine Frage über die es nie eine Antwort geben wird.
Ich finde bei „Attac“ auch mehr offene Fragen als machbare Antworten und sinnvolle Ansätze.
Zuviel Polemik und Pseudolinke Romantik. Die dann genau dort hin führt wo wir jetzt sind.
Sinnlose Gewalt und NULL Fortschritt.
In diesem Sinne "Attac" führt sich selbst als Absurdum

Sie halten also die Maßnahmen der Polizei für unrechtmäßig und bestärken den Irrglauben der gewaltätigen Demonstranten,daß sie in das Recht haben,zuzuschlagen?!
Hatten Sie dieses Verständnis auch schon zu Ihrer aktiven Zeit und vor allem bei Entscheidungen,die Sie in Ihren Ämtern mitgetragen hatten ?
Sie gebären sich allmählich wie ein zweiter Lafontaine,der ein ähnlich krudes Staats- und Gesellschaftsverständnis hat und sich hinter nebulösen Wirtschaftsverschörungstheorien versteckt.

Schön, daß jemand wie Heiner Geißler bei Attac mitmacht. Hoffentlich schließen sich andere seines Schlages an, gerne aus allen anderen demokratischen Parteien.
Attac kann es nur gut tun, wenn es auf diese Weise erwachsen wird. Altlinke Schreihälse, reanimierte Lila-Halstuch-Träger und jugendliche Kommunismusträumer hat es schließlich schon genug.
Wenn auch öffentlich deutlich wird, daß die protestierenden Organisationen nicht gegen die Globalisierung an sich, sondern gegen ihre neoliberale Gegenwart, vorangetrieben durch frühkapitalistisch geprägte Großkonzerne, stehen, kann sich eine breite, solide gesellschaftliche Grundlage bilden, auf der die Globalisierung in sozialer bzw. sozial gerechter Weise gedeihen kann.
Die Globalisierung hat begonnen, als im einen Steinzeitdorf bessere Äxte hergestellt wurden als im anderen. Davon hat die Menschheit jahrtausendelang profitiert. Dabei soll es bleiben; es lohnt sich, dafür zu kämpfen, daß nicht nur ein paar Großkonzerne Gewinne erzielen, sondern möglichst viele Menschen Vorteile erhalten.