
Ihre These ist falsch, da sie durch das Beispiel "Jugoslawien" deutlich widerlegt wird.

Falsches beispiel, @Herr Kaiser. Es stimmt, die Europäer haben wirklich versagt, als es darum ging, z. B. die irakische Bevölkerung vor einem völkerrechtswidrigen Angiffskrieg zu schützen.
Einem Angriffskrieg durch die USA und andere bei dem es vermutlich zu 100.000fachem Massenmord, Kriegsverbrechen, dem Einsatz von Uranmunition mit den entsprechenden Folgen für die Gesundheit der Bevölkerung Iraks u.v.a.m kam.
Wir sollten jetzt aber die Gelegeneheit nutzen und die vermutlich Haupt-Verantwortlichen für diese schrecklichen Greultaten (z.B. Herr Bush oder auch Herr T. Blair) festsetzen.
Dieser G-8-Gipfel bietet dazu eine gute Gelegenheit.

... so wie im jugoslawischen Bürgerkrieg?
Die Europäer haben als politisches Gebilde bislang bei großen sicherheitspolitischen Herausforderungen stets versagt.
Deshalb ist der obige Ausspruch nichts als ein frommer Wunsch. Europa kann und muss sich auch in Zukunft an die USA anlehnen.

Bush möchte wieder mal Zwietracht sähen. Man kann so jemandem der für schwere Verbrechen gegen die Menschlichkeit verantwortlich ist, nicht vertrauen.
Wenn es was zu schützen gibt, dann werden es die Europäer selbst tun.

Die Raketen sind nur der Aufhänger für Putins Störversuche. Nach der Ära Schröder verlor er seinen "Freund", der ihm den Weg nach Europa ebnen sollte. Es sollte eine deutsch-russische Freundschaft entstehen. Schon Gorbatschow hatte die Idee vom gemeinsamen "Haus bzw. Dach Europa".
Merkel jedoch rückte davon ab und strebt eine strategische Partnerschaft mit Russland an, sehr zum Mißfallen Putins. Dabei hatte sie noch die Stirn, sein "lupenreines" Verhalten zu kritisieren.
Jetzt steht er isoliert in der Ecke, ohne Freunde und Partner.
Sein Verhalten seit München und später ist aus dieser Situation durchaus erklärbar.

So sind Politiker.
Putin weiß, daß die Raketen nicht zu verhindern sind
- und das ist gut so, besonders im Hinblick auf die Gefahren, die aus dem nahen Osten drohen.
Also krakeelt er ein bisschen herum und hofft, dabei Eindruck zu machen - hier und dort gelingt es ja, wie man manchem Kommentar entnehmen kann.
Bush verfolgt - offenbar weiterhin unbeirrt - den Verteidigungskurs im Interesse seines Landes und seiner Verbündeten, zu denen er dankenswerterweise auch Europa noch zählt, trotz mach präkerer Äußerung im Lande.

Wenn Sie sich schon auf die Geschichte beziehen,dann aber bitte korrekt !
Japan hat erst nach dem Abwurf beider Atombomben in einer offiziellen Erklärung des Kaisers kapituliert.
Es ist allgemein anerkannt,daß Japan zumindest ohne den ABwurf der ersten Bombe nicht bereit gewesen wäre,zu kapitulieren.Noch Tage nach dem Abwurf der ersten Atombombe hat sich die maßgebende Spitze des japanischen Militärs gegen die von japanischen Politikern angesetzte Kapitulationserklärung verhement gewehrt und den Kampf "bis zum letzten Blutstropfen" popagiert.
Die Verantwortung für die Toten von Hiroshima und Amagasaki tragen allein die damaligen japanischen Generäle,die bereits Tage vorher zur Kapitulation aufgefordert und auf den Einsatz dieser schrecklichen Waffe hingewiesen wurden!

Natürlich habe Sie im grunde Recht. Die Welt ist viel unsicherer geworden aufgrund der Handlungen der Bush Administration.
Aber bedenken sie bitte. Die US-Amerikaner haben ein riesiges s. g. Leistungsbilanzdefizit aufzuweisen.
Vereinfacht gesagt konsumieren die Bürger in den USA weitaus mehr, als daß sie innerhalb der USA erwirtschaften. Sie müssen dieses Leistungsbilanzdefizit ausgleichen durch z. B. Handel weltweit. Aber das reicht noch nicht.
Zusätzlich werden noch Ressourcen aus Ländern abgezogen, welche mit kriegerischen Mitteln erobert worden sind (hier ist der Irak und das neue Ölgesetz incl. des gesamten Wiederaufbaus des Landes ein gutes Beispiel).
Die Alternative dazu wäre eine Senkung des Lebenstandarts in den USA.
Ich möchte Sie bitten, etwas mehr Verständnis für die Bürger der USA aufzubringen.

was Sie da so als "Positivliste" Ihrer " Guten"
zusammenschreiben !
Vielleicht aber ist Ihr Beitrag ja auch als ironische Meinungsäußerung zum deutschen ANtiamerikanismus und der in diesem Land in der Zwischenzeit eingetretenen eindeutig beschränkten Weltsicht zu verstehen.
Ich würde Ihnen soviel Erkenntnisfähigkeit ja wünschen.
Putin und seine ehemaligen Kampfgenossen aus dem KGB,der Roten Armee und der KPDSU -die die gegenwärtige Regierung Rußlands darstellen- sind die wahren neuen Kalten Krieger!
Sie führen die Position der UDSSR nicht nur nach innen weiter,sondern auch wieder nach außen.
Putin dreht nicht nur unwilligen Ländern das Gas ab und
blockiert nicht nur das gemeinsame Vorgehen gegen solche Bedrohungsfaktoren wie den Iran oder Nordkorea;nein,er läßt diese Länder auch mit militärischer Hochtechnologie beliefern!
Die neue russische Superrakete,wer weiß,wann er diese in den Iran liefern läßt.
Dann,aber nur dann wäre der Schutzschild wirkungslos.
Gerechtfertigkeit ist er (auch wegen Herrn Putin) aber schon heute !

sind die Äußerungen von Bush. Meiner Meinung nach ist Herr Bush ein 'Menschenschinder'.

Wenn Sie jemanden beurteilen oder aber einen Dienst bewerten, können Sie das immer unter einem bestimmten Blickwinkel oder unter einem bestimmten Fokus realisieren.
Wenn wir nun die Abwehrraketen oder aber die amerikanische Aussenpolitik bewerten, so können wir dies aus dem Blickwinkel eines amerikanischen Bürgers oder aber eines europaeischen Bürgers tun. Dies können wir auch aus dem Blickwinkel eines Arabers, eines Juden oder eines Asiaten oder eines Afrikaners tun: es wird jedesmal eine andere Bewertung zustande kommen.
Wenn wir die Machenschaften oder Aussenpolitik der Supermaechte aus der Sicht deren Bürger auswerten, so müssen wir feststellen, dass es sich um einen ausgezeichneten Dienst handelt im Interesse der betroffenen Steuerzahler.
Wenn wir die gleiche Auswertung aus der Sicht der ordentlichen Laender durchführen, so müssen wir feststellen, dass es sich um eine sehr schlechte, erbarmungslose Politik handelt.
Um diese "schlechte bzw. erbarmungslose Politik" zu verhindern, müssten die entsprechenden Laender Europa's oder Asiens oder Afrika's eine genauso intensivere Arbeit im Interesse ihrer eigenen Steuerzahler durchführen.
Dr. H. Ergun

Ihr Zitat stammt nicht von mir, sondern von einem Co-Kommentator.
Aber da Sie schonh aus der Hüfte schiessen: Finden Sie denn den Überfallangriff der Japaner auf die amerikanische Pazifikflotte im Dezember 1941 ohne Kriegszustand der beiden Staaten o.K.?
Man sollte tunlichst Ursache und Wirkung nicht verwechseln.
Oder meinen Sie, dass die Amerikaner sich noch bei den Japanern bedanken sollten für einen Angriff ohne Anlass?
Außerdem war das ein markanter Wendepunkt im Verlauf des 2. Weltkrieges und danach.
Vorschlag: Erst informieren, dann loslegen.
mfg

Der mainstream in den Medien geht heute gegen den Präsidenten. Auch nach 1933 gab es fast nur Schlechtes über die Juden zu lesen. Der Zeitgeist muß also nicht immer richtig liegen.
Aus dem Libanon geflüchtete Libanesen berichten, dass alle Friedensangebote gegenüber islamischen Organisationen fruchtlos sind. Bush sei der einzige, der wirklich etwas gegen Verbrecher wie Saddam tut. Mordkommandos werden von Hamas und Fatah und aus Syrien und anderen Staaten organisiert. Es ist Bush zu danken, dass er nach dem 11.9. nicht tatenlos zugesehen hat. Seine Aussagen zum Schutz des menschlichen Lebens sind glaubwürdig. Bei uns dagegen werden Millionen Kinder im Mutterleib getötet und Millionen Steuergelder zur Finanzierung von Abtreibungen ausgegeben. Und die öffentliche Werbung für Kondome ist eine Fehlinvestition, weil sie die Promiskuität/Partnerwechsel nicht bekämpft, sondern fördert. Damit kann man AIDS nur verbreiten, nicht stoppen. Kondome sind äußerst unsicher, Versagensquote gegen Schwangerschaft 20 %, gegen AIDS 60 %.

Denn damit hätte die USA ein ebenbürdigen Gegner.Und davor haben die USA und natürlich die ganze Welt Angst.Bush hat nicht mal eine kleine Wiederstandskämpfer in Irak besiegen können....Gegen Russland würde die USA einen ausweglosen Krieg beginnen.Bushs Waffen sind nur gegen die arme Bevölkerung in Iran, Irak,Afghanistan usw. gerichtet, mehr nicht.Wie einige Ihn hier noch verteidigen ist sehr krankhaft.Was hat z.B. 11 September mit der unrechtmäßigen Angriff auf Irak zu tun?Bush war vorher auch ein Trinker, wie einige hier es vergessen haben.Als Trinker wäre er für die Welt besser als ein infamer Politiker der nur Tod über die Menscheit bringt wie einst AH.

Das sollten wir nie vergessen, wenn wir über Bush's Handeln urteilen.

nur bedingt gerechtfertigt.
Wer sich hier mit Populissmus gegen Georg W. Bush ausspricht hat genau diese Eigenschaft, die Bush so auszeichnet nicht entwickelt, denn dieser Jemand denkt vo heute auf morgen und schon garnicht global.
Natürlich erscheinen Bushs Methoden sehr radikal und wenn man nur das heute betrachtet unangemessen - lenkt man sein Blickfeld dann weiter in die Zukunft und schaut sich an welche Bedrohungen aus Nah- und auch Fernost auf uns zu kommen - ausgelöst durch die wirtschaftliche Potenz Fernosts und das wachsende Selbstvertrauen der islamischen Welt wird hoffentlich erkennen, dass Bushs Aktionen absolut im Verhältnis zu dem stehen, was auf uns zu kommen wird. Ich möchte sogar behaupten, dass Bush im Irak nicht rigeros genug vorgegangen ist.
Allen Menschen die sich jetzt an den Kopf greifen und anfangen wollen zu schimpfen empfehle ich "The Clash of Civilizations and the Remaking of World Order." von Samuel P. Huntignton zu lesen.

Sie werden auf Ihrer Europareise erstmals mit Papst Benedikt XVI. zusammentreffen. Welche Werte verbinden Sie mit der katholischen Kirche?
"...Der Respekt für das menschliche Leben und die Menschenwürde. Ich denke, der Heilige Vater wird sich freuen zu erfahren, dass viel von unserer Außenpolitik auf der biblischen Mahnung beruht: „Wem viel gegeben wurde, von dem wird viel zurückgefordert werden.“
Mein Gott, was für eine Heuchelei.

den Bush als Freund hat braucht bestimmt keine Feinde mehr.

doch noch jemand findet, der die Stirn hat, sich hinter G.W. Bush zu stellen.
Es sollte doch mittlerweile jeder lesende oder sich zumindest für denkend haltende Mitbürger aus der erdrückenden Masse der gemachten und mundgerecht bereitgestellten Informationen verstanden haben, dass
1. alles schlechte aus (US-)Amerika kommt
2. der Hüter alles Guten (z.B. der "lupenreinen Demokratie") Russland ist und
3. vorbildliche Gesellschaften in puncto Menschenrechte natürlich auch u.a. China und südamerikanische Staaten, wie z.B. Brasilien und Venezuela sind.
Wie kann man denn wohl hierüber anderer Meinung sein?
Ich danke Ihnen jedenfalls!!

Sie bringen eine sehr interessante Frage zu Tage: was waere, wenn es den 11. September nicht gegeben haette? Erinnern wir uns: Bush galt bis zum 11. September als Praesident, der nie zur Arbeit kam. Er lebte die meiste Zeit in seinem Haus in Texas, beobachtete, wie die Wirtschaft um ihn herum absackte, und wurde dann wie alle Menschen am 11. September boese ueberrascht - sehr boese ueberrascht. Und nun galt es zu handeln. Ich meinerseits erwartete ein Erwachen der USA wie nach dem Angriff auf Pearl Harbor, als ein Volk vereint aufstand und festen Willens nicht aufgeben wollte und eine historische Leistung vollbrachte, die es noch nicht gegeben hatte. Eine aehnliche Reakion gab es in 2001, aber sie war nur ein Bruchteil von dem was Pearl Harbor verursachte. Amerika wird sich nie wieder isolieren, nicht nach dem ersten Weltkrieg, nicht nach Adolf Hitler, nicht nach Vietnam, als die Franzosen ihre Kolonie mit flatternden Hosen verliessen, und nicht nach dem 11. September. Wie sie merken, gab es fuer jede dieser Beispiele externe Ausloeser. ICh glaube ohne den 11. September haetten wir weiter Jahre wie mit Clinton verbracht: seichte Wellen, aber keine Brandung.

was dieser Bush zu sagen hat.
Irgendwie funktioniert Demokratie in den USA nicht mehr.

Wie wäre wohl Bushs Amtszeit verlaufen, wenn es den Angriff von Terroristen im September 2001 auf das Herz Amerikas -von langer Hand vorbereitet- nicht gegeben hätte?
Er steht nach wie vor zu seinen Zielen, vielleicht etwas altbacken, aber eben auch typisch amerikanisch.
Er denkt und handelt global, also weltumspannend vorausschauend nach festen Prinzipien und fast generalstabsmässig. Oft heiligt der Zweck die Mittel.
Bei ihm kommt hinzu, dass er die Bösen beim Namen nennt und auch so handelt.
Gerade der Angriff auf das schier unverletzlich erscheinende Land hat ihn in seinem Handeln bestärkt, die Stärkung demokratischer Grundregeln voran zu treiben.
Wer dankt es ihm?
Selbst die Demokraten in USA wenden sich aus vordergründigen Absichten von der beschworenen Unterstützung ab. Das hätten sie nach den Ereignissen von 2001 nicht prognostiziert.
Bush ist und bleibt eine feste und wichtige Größe, der eine Weltmacht auch positiv repräsentiert und für intelligente Ratschläge aufgeschlossen ist. Aber diese Ratschläge von außen waren in der Vergangenheit nicht immer intelligent.
wolf amadeus

Dieser Satz ist auf Bush Junior zugeschnitten und trifft ins Schwarze.
Dieser Mann stiftet mit seinem unsinnigen Raketensystem Unfrieden in Europa und ist vermutlich für einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg in Irak verantwortlich (Massenmord, Kriegsverbrechen).
Bush gehört vor ein internationales Gericht und nicht in die internationale Politik.

Wir erinnern uns. Er ist ein Mann, der durch permanente
Lügen einen völkerrechtswidrigen Krieg gegen den Irak
begonnen hat. Bush ist u. a. deshalb völlig unglaubwürdig. Die Raketen sind nicht gegen Putin gerichtet - aber gegen seine Nachfolger.
Europa sollte sich diese Provokation nicht gefallen lassen.

Diese Artikel ist sehr interessant und beantwortet viele Fragen und zeigt die Perspektive des gegenwaertigen Praesidenten auf. Leider ist der Artikel an einigen Stellen etwas ungluecklich uebersetzt - nicht nach Bedeutung aber wortwoertlich, aber sonst sehr gut.