Ausflug zur Messestadt

Der Reihentitel spielt auf die legendären Kunstführer des Verlags an, so bewährte wie zuverlässige Reisebegleiter, verfasst von renommierten Wissenschaftlern. Geblieben ist davon das praktische Westentaschenformat. Schon die Aufmachung bietet dagegen eine herbe Enttäuschung: Man blättert durch eine mager gegliederte, unübersichtliche Bleiwüste.

Lesermeinungen zum Beitrag

29. Juni 2009 08:33

Trostlose Messestadt?

Werner Moser (wm2000)

Der Autor dieses Artikels moniert hier auch die Messestadt und bezeichnet diese als „trostlos“. Da taucht die Frage auf war dieser schon mal dort? Ich wohne dort! Die Wohnstatt mag durch teils dichte Bebauung und den schnurgeraden Straßenzüge für den einen oder anderen etwas erdrückend wirken. Doch ein Blick auf die Rückseite der Häuser zeigt das bunte Leben in der Messestadt in der mehr als 100 Nationen friedlich zusammenleben. Nur ein paar Schritte nach den zwei, drei bis vierstöckigen Häusern mit „hunderten“ Spielplätzen und den großzügigen Grünstreifen und Innenhöfen erstreckt sich ein Park für die Anwohner und Besucher der in Deutschland seines gleichen sucht! Großzügige Blumengärten laden zu stundenlangen Spaziergängen ein, während die Kinder sich auf vielen Großspielplätzen und dutzenden Sportplätzen begegnen. Im Sommer ist der Badesee für jeden Bewohner zu Fuß zu erreichen, der im Winter wie der große Rodelhügel die Wintersportbegeisterten befriedigt. Die vielen Einrichtungen für groß und klein, hier nur am Rande erwähnt, runden wie kulturelle Einrichtungen die Messestadt ab.
Ich empfehle dem Autor die Seite messestadt.wordpress.de zum kennenlernen dieser Kleinstadt am Rande von München.

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