FDP

Ein Traum wird wahr

In Hessen hat sich eine Entwicklung bestätigt, die in Bayern begann: die Wanderung der bürgerlichen Stammwähler weg von der Union hin zur liberalen Klientelpartei. Die Union hat in der großen Koalition mit der SPD im Bund an bürgerlichem Profil verloren. Von Georg Paul Hefty

Lesermeinungen zum Beitrag

19. Januar 2009 13:29

Junge Leute haben die Schnauze voll.

egon soppe (egonsoppe)

Sie haben immer weniger Lust für das Sozialgesülze der SPD, der Grünen und nun auch schon der CDU zu zahlen. Mein Sohn ist bei Porsche und wenn Sie die Abrechnung seines guten Weihnachtsgeldes sehen, dann wird Ihnen schlecht. Die SPD-Wähler haben zwar die LINKE aber das ist ein Schmuddelkind mit SED-Vergangenheit. Die CDU-Wähler haben die FDP und die werden wir wählen bis entweder die CDU zur Vernunft kommt oder sich auch mit 20% zufrieden gibt. Die jungen Leute sind zum Teil sehr Leistungsorientiert und die denken sehr pragmatisch. Wenn Sie glauben, die rechten und linken Chaoten, die im Fersehen bei Demonstrationen zu sehen sind, das wäre die deutsche Jugend, dann sind Sie schief gewickelt. Das ist doch genau die Typen, die sich aushalten lassen und für die das Wort LEISTUNG

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19. Januar 2009 12:52

Wunder darf man nicht erwarten, aber träumen ist schon erlaubt.

Emanuel Schwabe (fray048x)

Besonders freut mich, daß viele 18 - 25 jährigen Wähler sich für die Liberalität entschieden haben. Ob der Einfluß der FDP schon stark genug ist, die überbordende Staatsverschuldung durch die Landesbanken und den Rettungswahn zu begrenzen? Ich wünsche mir einen starken Staat, der die Banken zur Offenlegung der faulen Kredite zwingt und dabei der unser Steuergeld zusammenhält. Entlaßt die Commerzbank in die Insolvenz. So funktioniert der Kapitalismus nun mal. Es besteht wahrlich kein Grund traurig zu sein, wenn die besseren den schlechteren Banken Markanteile abnehmen. Es gibt genügend gesunde Banken, die gerne deren Kunden übernehmen. Die Landesbanken gehören längst zusammengelegt. Hessen hat den Anfang gemacht und den Liberalen das stärkste Ergebnis aller Zeiten beschert. ___________Damit heißt es verantwortungsvoll umzugehen. Wunder darf man nicht erwarten, aber träumen ist schon erlaubt.

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19. Januar 2009 12:38

Merkel ist dabei, die Fehler von Schröder zu wiederholen

Ralf Kowollik (InterNETkobold)

Der Fehler von Schröder war, dass er damals mit seiner Reformpolitik die traditionellen Wähler der SPD ignoriert hat. Schröders Strategie, unter dem Schlagwort "Neue Mitte" die SPD für neue Wählerschichten zu öffnen, ging mächtig schief: Neue Wähler gewann die SPD kaum, stattdessen liefen ihr die linken Wähler davon, die in der WASG bzw. der Linkspartei eine neue politische Heimat fanden. Heute ist es Frau Merkel, die mit ihrem schonungslosen Modernisierungskurs den konservativen bzw. wirtschaftsliberalen Flügel der CDU ignoriert. Aus Schröders "Neuer Mitte" ist jetzt Merkels "Die Mitte" geworden, doch ebenso wie Schröder hat auch Frau Merkel bisher mehr Wähler verloren, als dass sie neue hinzugewonnen hätte. Frau Merkel kann froh sein, dass die von ihr verprellten Wähler bis jetzt vor allem zur FDP abgewandert sind, und dass der CDU noch keine Konkurrenz in Form einer neuen rechten Protestpartei erwachsen ist, denn sonst läge die Union heute dort, wo die SPD liegt, nämlich bei 25%.

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19. Januar 2009 12:20

"Stehaufmännchen"

Werner Schmidt (banker-schmidt)

Die FDP war in der Vergangenheit vor allem eines - ein "Stehaufmännchen". Höhenflüge folgten Tiefflüge und umgekehrt. So wird es auch in der Zukunft sein. Das ist m.E. die einzige Konstante an der F.D.P.

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