Nachdem im Südosten der Türkei bei Hausgeflügel ein Vogelgrippe-Virus nachgewiesen wurde, mussten zwei Kinder in eine Klinik eingewiesen werden. Es besteht der Verdacht, dass sie sich angesteckt haben.
Eine Tote in Ägypten, befallene Geflügelbestände in Russland, Ungarn und Großbritannien: die Vogelgrippe ist zurück. Nach Ansicht des Bundslandwirtschaftsministeriums ist Deutschland ausreichend auf neuen Ausbruch der Tierseuche vorbereitet.
Das unter Umständen auch für den Menschen gefährliche Vogelgrippe-Virus H5N1 ist nach Angaben der EU-Kommission auf einer Putenfarm im Osten Englands nachgewiesen worden. Dies teilte die Kommission am Samstag in Brüssel mit.
Erstmals in diesem Jahr ist in einem Mitgliedsstaat der EU die Vogelgrippe aufgetaucht. Betroffen ist ein Gänse-Bestand im Südosten Ungarns. Als erste Maßnahme gegen eine Ausbreitung der Tierseuche wurden 3000 Tiere aus dem Bestand getötet.
Bisher gibt es keinen Hinweis auf die Vogelgrippe in Hessen. Doch das Umweltministerium schätzt die Vogelgrippegefahr weiterhin hoch ein: Natürlich wird die Vogelgrippe wiederkommen.
Die Weltgesundheitsorganisation fordert den Aufbau von Notkapazitäten für Grippeimpfstoffe. Damit soll sichergestellt werden, daß auch Entwicklungsländer schnell Zugang zu Impfstoffen erhalten. Die Industrie stellt unterdessen Ultimaten.
Eine mögliche Pandemie mit dem unter Umständen auch für Menschen gefährlichen Vogelgrippe-Virus H5N1 hoffen Forscher nun doch mit Hilfe von Medikamenten aufhalten zu können.
Erstmals ist der gefährliche Vogelgrippe-Erreger H5N1 in Spanien festgestellt worden. Das Virus wurde in einem verendeten Haubentaucher nahe Vitoria im Norden des Landes entdeckt.
In Indonesien ist der 37. Todesfall durch die Vogelgrippe zu beklagen. Die Weltbank beklagt unterdessen, das von den Staaten versprochene Gelder für den Kampf gegen die Seuche bisher nicht bereitgestellt wurden.
Hoffnung im Kampf gegen die Tierseuche: Forscher des Friedrich-Löffler-Instituts haben einen Impfstoff entwickelt, der erstmals nicht nur bei Hühnern, sondern auch bei anderen Geflügelarten eingesetzt werden kann.
Binnen weniger Tage starben auf Sumatra sieben Mitglieder einer Familie an der Vogelgrippe. Die WHO schließt eine Übertragung von Mensch zu Mensch nicht aus, sieht jedoch bislang auch keine Anzeichen für eine gefährliche Mutation des Virus.
Experten der Weltgesundheitsorganisation sind besorgt. Innerhalb einer indonesischen Familie scheint die Vogelgrippe von Mensch zu Mensch übertragen worden zu sein. Der Erreger sei aber nicht mutiert, die Gefahr einer Pandemie daher weiter gering.
Um eine Vogelgrippe-Pandemie zu stoppen, müßte man den Flugverkehr drastisch einschränken. Das klingt zwar logisch, doch in Wahrheit würde es kaum helfen, die Flughäfen zu schließen. Das H5N1-Virus ist schneller.
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