ganz überwiegend "Filialen" der großen Vier. Die angeblich so billigen Alternativen sollen Wettbewerb vortäuschen, den es in Wirklichkeit nicht gibt.
Das ist vergleichbar dem Label "Congstar" das die Telekom für die eingeführt hat, die sonst zu einem ECHTEN alternativen Anbieter gehen würden. Auf dem Gebiet der Telekommunikation gibt es wenigstens tatsächlich Wettbwerb - auf dem der Energieversorgung nicht. Im Vergleich zu den Pseudowettbewerbern der Strom-und Gasversorger gibt die Telekom wenigstens zu, daß "Congstar" ihre 100% Tochterfirma ist.
Bei den paar "Billiganbietern" des Strom- und Gaskartells ist der Unterschied zu den Hauptanbietern in dem jeweiligen Gebiet lächerlich gering. Da werden dann die Unterschiede in 100-200 Euro pro Jahr genannt. Auf den Monat gerechnet 8-15 EUR Ersparnis. Das ist ein Fliegendreck im Verhältnis zu den wahnwitzig überhöhten Energiepreisen im Durchschnitt und in absoluten Zahlen. Jetzt kommen dann wieder die Pfennigfuchser und labern: "15 Euro sind auch Geld". Dabei wird das Problem der generell zu hohen Preise ignoriert.
Das gleiche bei den Mineralöl-Monopolisten. Man bekommt den Rat zur "billigeren" Tankstelle zu wechseln. Wegen 2 Cent 50km fahren bei 1,40 Grundpreis. Nur Theater.
"Die Unternehmen begründen die höheren Tarife unter anderem mit höheren Beschaffungskosten. Große Konzerne wie Eon haben zudem den Staat als den eigentlichen Preistreiber ausgemacht. Von jedem Euro auf der Stromrechnung kassiere dieser über Steuern und Abgaben etwa 40 Cent. Bei Politikern und Verbraucherschützern zieht dieser Vorwurf jedoch nicht. Sie werfen den großen Konzernen einen Missbrauch ihrer Marktmacht und Preisabsprachen vor, was die Unternehmen vehement zurückweisen. "
Diese gegenseitigen Schuldvorwürfe von Politik u. Wirtschaft haben an Scheinheiligkeit nichts mehr zu überbieten. In Wirklichkeit pickt doch die eine Krähe der anderen kein Auge aus.
Finanzminister Steinbrück wird sicher nicht unerfreut über die Mehreinnahmen aus Strom- sowie Mehrwertsteuer sein. So mancher Politiker sitzt in den Aufsichtsräten der vier einflussreichsten Stromkonzerne u. scheint sich eher der horenden Nebeneinkünfte zu erfreuen als das Wohl der Allgemeinheit im Auge zu haben. Von Kontrolle der Konzerne kann offensichtlich keine Rede mehr sein.
Als "Dank" für die Erhöhung der Steuereinnahmen flattern der fünften Gewalt im Staate - EON, EnBW, RWE u. Vattenfall - durch die Unternehmenssteuer(reform?) satte Steuergeschenke ins Haus.
Als im Oktober letzten Jahres bekannt wurde, dass EON und Konsorten ab 1. Januar 2008 die Preise um 10 % erhöhen würden, habe ich sofort gekündigt. Beinahe wäre ich bei der Auffangtochter von EON namens E wie einfach gelandet, die jetzt die Grundpreise massiv erhöhen will, habe mir aber dann gesagt, dass ein solcher Wechsel nichts bringt, weil so weiterhin die Strommonopolisten in diesem Land unterstützt werden und letztlich die gleiche Preispolitik die Strompreise hier diktiert. Mit Teldafax habe ich hingegen die besten Erfahrungen gemacht. Auch wenn die Kommunikation am Anfnag etwas spärlich ist, hat der Wechsel zum 1. Januar 2008 bestens geklappt. Jetzt beziehe ich sehr preisgünstigen Strom - und was Eon und sonstige Firmen, die dem Verbraucher das Fell über die Ohren ziehen wollen, machen, interessiert mich herzlich wenig. Informationen gibt´s beim Portal Verivox. Sehr zu empfehlen!
"Das Bundeskartellamt hat angekündigt, die abermaligen Strompreiserhöhungen zu überprüfen."
Dieses Kartellamt hat noch nie zugunsten der Verbraucher eingegriffen sei es bei den Stromerzeugern oder bei den Mineralöl-Konzernen.
Dabei kann jeder Idiot nachvollziehen, daß es sich seit Jahren bei jeder Preiserhöhung um glasklare, eindeutige Absprachen handelt. Dafür braucht es nicht ein Kartellamt, mit einem riesigen aufgeblähten Beamten und Angestellten-Apparat. Was machen die Leute eigentlich? Wofür werden die bezahlt?
Die verbrennen unser Geld um als eine Potjemkinsche Alibi Behörde jeweils während Preiserhöhungen die Verbraucher mit immer den selben Floskeln ruhigzustellen, auf daß der Finanzminister unbehelligt die exponentiell steigenden Steuermehreinnahmen ungestört abzocken kann.
Dieser Staat ruiniert seine Bürger und Volkswirtschaft
und kein Mensch weiß, wohin die Wahnsinns-Steuer Einnahmen fließen. Der Moloch Staat nimmt den Honig und gibt dem Volk Zuckerwasser zurück.
Die Energie-Monopol Konzerne wissen, daß sie vom Fiskus gedeckt werden und erhöhen in immer unverschämteren Sprüngen ihre Preise. Wenn diese Kumpanei nicht bestünde, und wir eine echte Kartellbehörde hätten dann würden wir nur einen Bruchteil bezahlen.
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