Ein Mann, ein Zug: Hartmut Mehdorn

Mehdorns Visionen

Doppelstöckige ICEs und Flugzeuge bei der Bahn

Bahnchef Mehdorn schließt einen Einstieg der Deutschen Bahn ins Fluggeschäft langfristig nicht aus. „Ich kann mir gut vorstellen, daß wir in 30 Jahren auch Flugzeuge betreiben“, sagte er im Gespräch mit Thiemo Heeg.

Lesermeinungen zum Beitrag

25. Dezember 2006 19:28

Energieverschwendung

Herrmann Mueller (Herbie_2005)

Ich habe mitnichten behauptet, daß es hier nur um die Mineralölsteuer geht, sondern es geht allgemein um Energiesteuern, auch für elektrische Energie. Die Strompreise sind ja auch nicht gerade im Keller.

Das Fliegen ist im Grunde eine Energieverschwendung sondersgleichen und sollte auch entsprechend besteuert werden. Ja, in diesem Fall geht es also um eine Kerosinsteuer.

Doch das Sonderrecht für die Flieger ist eine heilige Kuh, an deren Schlachtung sich bisher noch niemand herantraut.

Packen wir's an!

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25. Dezember 2006 11:31

Ist 2030 nur "Bahn" auf den Schienen?

Max Bankowski (maxanna)

Der Beitrag heist "Mehrdorns Visionen", was dieser auch genau abbildet. Da ist nicht vewunderlich, dass die unrealistische Vorstellungen des "super" Managers zum vorschein kommen.
Was aber in diesem Bertrag fellt, dass eine Frage nicht gestellt oder ein Aspekt nicht betrachtet wurde. Die Frage über der Machtstellung der Bahn auf dem Schienennetz. Denn zur Errinerung wurde von Rot-Grünen-Regierung "seit kurzem" der Schienenverkehr liberalisiert. Dass keine Konkurrenz auf den Schienen zu finden ist, ist u.a. auf die Blokade-Massnahmen der Bahn zurückzuführen. Geht aber die Bahn ohne Schienen auf die Börse, kann dies alles ändern (hoffe ich).
Fazit: Die Bahn im Jahr 2030 ist nicht alleine auf den Schienen. Die Bahn ist eine von vielen und die Weichen dafür müssen Heute gestellt werden.
Diesen Aspekt sieht Herr Mehrdorn nicht, verweigert die Akzept, oder weiß zu verhindern.

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24. Dezember 2006 20:13

Mehdorns Visionen - das Geschwaetz eines Groessenwahnsinnigen

Rolf Joachim Siegen (rolfS2)

Das Markenzeichen des Monopolunternehmens Bahn ist auffallend hoher materieller Aufwand bei gleichzeitigem Unvermoegen, einfachen betriebswirtschaftlichen Standards (z.B. Puenktlichkeit) zu entsprechen. Anders ausgedrueckt: Hartmut Mehdorn fabuliert von rosigen Zukunftstraeumen, aber sein Laden versagt im Alltag der Betriebswirklichkeit taeglich and klaeglich. Sein Laden ist ein Schlampladen weil es kompetente Fuehrung nicht zu geben scheint. Und dieser (Dauer-) Versager will Flugzeuge betreiben? Seine Bescheidenheit ist ruehrend!

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24. Dezember 2006 15:01

Mineralölsteuer der Bahn

Marvin Parsons (mapar)

Wie Ihnen vielleicht schon aufgefallen ist, Herr Mueller, fährt die Bahn größtenteils mit Strom, für den sie keine Mineralölsteuer bezahlt. Und das wenige, was die Bahn an Mineralölsteuer bezahlt, ist nichts im Vergleich zu den vielen Milliarden, die der Steuerzahler jährlich zur Subventionierung dieser Beschäftigungsgesellschaft abliefern darf.

Der Flugverkehr bezahlt ebenfalls Steuern und Gebühren, und zwar nicht zu knapp. Der Unterschied ist der zwischen einer Monopol-Behördenbahn und einem halbwegs funktionierenden Markt. Vor der Liberalisierung des Luftverkehrs waren Linienflüge wegen des faktischen Monopols der Lufthansa fast unerschwinglich, obwohl auch damals das Flugbenzin nicht mit Mineralölsteuer belegt war.

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24. Dezember 2006 10:42

Richtig, Herr Parsons, ...

Herrmann Mueller (Herbie_2005)

... und dann wollen wir auch nicht vergessen, das Flugbenzin so zu besteuern, wie es bei anderen Energieträgern schon lange üblich ist. Das bringt viel Geld in die Staatskasse und sorgt für einen FAIREN Wettbewerb zwischen Schienen - und Luftverkehr.

Wenn es dann steuerbedingt keine 20-EUR-Angebote für einen Flug nach London gibt, werden wir das alle überleben.

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24. Dezember 2006 00:06

Visionen oder Realitätsverlust?

Julian Jimenez (hachon)

Wenn der sehr geehrte Herr Mehdorn EINE WOCHE lang mit der Regionalbahn zwischen Köln und Bonn pendeln und die dortigen afrikanischen Verhältnisse (tägliche z.T. erheblichen Unpünktlichkeiten, häufger Ausfall von Zügen, überfüllte und verdreckte Wagen, etc etc) erleben würde, dann würde der Bahnchef von der Realität wachgerüttelt und -wäre er ein guter Manager- sich der Verbesserung der realen, aktuellen und akuten Problemen und nicht um Science-Fiction-Visionen widmen.
Gez. En entnervter Kunde des Herrn Mehdorn
Julian Jimenez-Krause
50672 Köln

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23. Dezember 2006 19:30

doppelstöckige ICEs et.

Egon Witt (egonwitt)

Visionen gut und schön, aber diese ganze geschichte erinnert mich an die zukunftsbilder und -entwürfe der 50er und 60er Jahre in der doch ach so beliebten Zeitschrift KOSMOS. Und gab es nicht auch so ähnliche bilder/visionen bei den so unbeliebten kommunistischen blättern im sog. "osten".

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23. Dezember 2006 17:53

Bahn und Flugzeuge

Marvin Parsons (mapar)

Wäre der Luftverkehr so organisiert wie der Bahnverkehr, dann besäße die Lufthansa alle Flughäfen und die Flugsicherung, und damit gäbe es so gut wie keine anderen Anbieter und keinen funktionierenden Wettbewerb.

Die DB sollte nicht das Schienennetz besitzen und betreiben, sondern sich auf einem von Dritten betriebenen Schienennetz mit anderen Anbietern im Wettbewerb tummeln. Dann könnte der Schienenverkehr einen ähnlichen Boom erleben wie der Flugverkehr seit seiner Liberalisierung, und niemand hätte etwas dagegen, wenn sich die Bahn auch dem Flugverkehr widmet.

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