Stark vom Islam geprägt: Die Stadt Afyon in Anatolien

Nergis ist Fabrikchefin in der türkischen Provinz. Was sie sagt, ist Gesetz - innerhalb der Firma. Draußen hat sie Probleme, sich eine eigene Wohnung zu mieten; sie muss lügen, wenn sie Urlaub am Meer machen will. Sich mit Männern zu treffen ist sowieso tabu. Necla Kelek über eine türkische Karrierefrau.

Lesermeinungen zum Beitrag

14. Mai 2007 05:56
Bitte beim Thema bleiben, Herr Klier,  
Klaus Meyer (deutschlaender2)

und das Thema lautet Türkei, nicht irgendwelche "muslimischen Gesellschaften weltweit". Und die Türkei erlebt zur Zeit ein beispielloses Wirtschaftswachstum, weil sie sich unter der AKP konsequent geöffnet und von den etatistisch-nationalistischen Traditionen des Kemalismus abgewandt hat.

Des weiteren hat in dieser Diskussion niemand den großen oder kleinen Satan bemüht. Allerdings hört man von Türkei- Bashern öfters, die USA wollten Europa zwingen, die Türkei aufzunehmen, um die geopolitischen Interessen der USA zu bedienen. Ist es vielleicht das, was Sie mit "der große Satan ist an allem schuld" meinen?

Der Berliner Imam, der von stinkenden Deutschen (das "Schwein" ist glaube ich eine Zutat von Ihnen, damit es schlimmer klingt) gesprochen haben soll, wurde wie sich das gehört angezeigt. Zu einer Verurteilung bzw. Ausweisung ist es meines Wissens nicht gekommen. Bitte nur bewiesene Tatverhalte zitieren!

Kein Mensch will Ihnen irgendetwas aufzwingen, Herr Klier! Leben Sie Ihr Leben und lassen Sie sich beglücken von Ihren christlich-jüdisch abendländischen Werten!

Tip von mir: versuchen Sie nur, sich etwas weniger der Lächerlichkeit preiszugeben, indem Sie Fakten bringen statt Ressentiments und unpassender Behauptungen!

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13. Mai 2007 10:12
Wenn frau argumentativ nicht weiter kommt  
Torsten Klier (TorstenKlier)

empfiehlt sich der Vergleich von Äpfeln mit Birnen und eine Reise durch Raum und Zeit, so wie uns das Leserin Annette Lotz regelmäßig vorführt.
Mögen die 50er und 60er auch spießig gewesen sein, hatte doch gerade zu dieser Zeit Deutschland eine enorme wirtschaftliche Entwicklung genommen.
Und genau das, Frau Lotz, ist (neben anderen) ein wesentlicher Unterschied zu den muslimischen Gesellschaften weltweit. Von Ausnahmen abgesehen halten die wirtschaftlich das Niveau der 50er. Die Dauerbeleidigten halten sich wegen ihres überlegenen Glaubens für den Nabel der Welt, wissen dass sie alles besser machen (die Postings der muslimischen Leser in der FAZ kann jeder lesen) und außerdem immer die anderen (vorzugsweise der „große Satan“ und der „kleine Satan“) an allem Schuld sind.

Außerdem geht es mitnichten darum, über andere zu tratschen. Persönlich ist mir ziemlich egal, wie andere in ihren Ländern leben. Nicht egal ist mir jedoch, wenn die drangehen mir deren Wertmaßstäbe und Lebensweise aufzuzwingen. Mag sein dass es Ihnen egal ist, mir gefällt jedenfalls nicht, wenn der Imam mich und meinesgleichen als „stinkende Schweine“ einstuft.

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13. Mai 2007 04:31
In dankenswerter Offenheit  
Klaus Meyer (deutschlaender2)

zeigt Frau Kelek hier, wie negativ sie alles, aber auch alles, was mit dem Islam zu tun hat, anrührt. Das ist legitim - jeder hat die Freiheit, etwas zu mögen oder nicht zu mögen. Man sollte jemand wie Frau Kelek nur nicht als Vertreterin eines "säkularen Islam" hinstellen und gläubige Muslime zwingen, mit ihr und anderen eingeschworenen Feinden einen gemeinsamen Nenner zu finden, wenn sie denn in den Genuss der Segnungen des Schäuble'schen Wohlwollens kommen wollen. Auf ein solches Hase-und-Igel- Rennen sollten sich die Muslime nicht einlassen. Dabei können sie nur verlieren.

Ebenfalls dankenswert ist die Unvoreingenommenheit, mit der manche Kommentatoren die abgrundtiefe Voreingenommenheit des Kelek'schen Textes erkannt und auf den Punkt gebracht haben. Damit sollen patriarchalisch-machohafte Misstände in der Provinz- Anatolischen Gesellschaft (und deren Ablegern in der Diaspora!) nicht schöngeredet werden. Aber ob es wirklich 200 Jahre dauen muss, bis sich da etwas ändert?

Auch da spricht wieder die schiere westliche Überheblichkeit. Als Therapie schaue man sich Texte über gesellschaftliche Verhältnisse in Süditalien, Spanien und Portugal an - in den dreissiger bis sechziger Jahren Jahren des vergangagenen Jahrhunderts.

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12. Mai 2007 13:04
Auf dem Weg zur EU!  
Gerd Früstück (gerdf)

Fünf Jahre habe ich in der Türkei gelebt und gearbeitet. Das war vor rund 40 Jahren. Seitdem hat sich in den Köpfen und im Verhalten der Türken weing geändert. Im Gegenteil: islamisches Denken und entsprechende Moralvorstellungen haben weiteren Platz gewonnen (nicht nur in Anatolien, sondern auch in Kreuzberg), ganz entgegengesetzt zu den Vorstellungen von Atatürk.
Ich mag die Türkei und die Türken!
Aber ich mich schaudert es bei dem Gedanken, dass ich meine Probleme in meinem Land und ergo in der EU unter Berücksichtigung islamischer Denkmodelle und Moralvorstellungen beurteilt sehen müsste.

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12. Mai 2007 11:43
Die Unwissenden  
Hasan Soyer (papagallo)

Es ist schon amüsant, das Menschen über die Türkei urteilen die gar nicht in der Türkei leben. Woher wisst Ihr denn soviel? Ich habe 22 Jahre in Deutschland gelebt, lebe jetzt seit 12 Jahren in der Türkei. Das einzige Problem der Türkei ist die Schulbildung. Ein Grossteil der Menschen ist einfach ungebildet. Das ist auch der Grund dafür, das viele den Unterschied zwischen Religion und Tradition nicht auseinanderhalten können. Die türkische Bevölkerung setzt sich aus 22 Nationen und über 130 Sipschaften zusammen. Deshalb gibt es auch immer wieder debatten über Glaubensfragen und Tradition. Der Islam sieht die Frau als gleichberechtigt mit dem Mann. Einige möchtegern Maenner versuchen unter dem Vorwand der Religion nur die ungebildeten Frauen zu unterdrücken. Da ich auch in Deutschland gelebt habe weiss ich, das es dort nicht mehr Menschenrechte gibt als in der Türkei. Die Türkei ist noch ein freies Land, indem einen nicht mit unsinnigen Gesetzen das Leben schwergemacht wird. Gerade Deutschland kann es sich meiner Meinung nach nicht herausnehmen eine Mustergesellschaft zu sein.

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12. Mai 2007 11:27
Im Gegenteil,  
Torsten Klier (TorstenKlier)


Herr Öztaskin, es ist sehr gut, dass die Brüder ihre Schwestern beschützen. Und noch besser ist, dass Schutz nicht so engstirnig aufgefasst wird nur als Schutz gegen äußere Gefahren. Nein, lobenswerterweise beschützt der türkische Mann die Frau/Schwester auch gegen Dekadenz und unmoralischen Lebenswandel.
Hatun Sürücü ist freut sich sehr über diesen weit gefassten Schutzbegriff. D.h. sie würde sich freuen, wenn sie denn noch lebte.

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12. Mai 2007 08:49
Allein unter Männern. In Anatolien.  
Maria Bohlscheid (Pauline-Till)

Warum sollten wir so eine intollerante Gesellschaft in die EU aufnehmen? Wir würden uns nur selbst schaden und zukünftig nicht mehr "Frau" im eigenen Land sein. NEIN DANKE!!!

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12. Mai 2007 08:15
überspitzt / schürt vorurteile / schlecht gemacht  
cani caniko (caniko)

Geschlechtloses Leben
Reich ist sie bisher nicht geworden, obwohl sie sehr gut verdient und das Leben hier billig ist. Aber SIE hat ELTERN, die KRANK sind und deren ARTZTRECHNUNGEN bezahlt sein wollen. Und sie hat eine SCHWESTER, die noch studiert und deren Studium SIE BEZAHLT.

Auch für Nergis gilt: Die Familie IST ALLES, was du hast und was du bist, selbst als Direktorin und erwachsene Frau. Selbstverantwortlich TUN und LASSEN können, was man will, ginge einher mit dem Preis der sozialen Ächtung.

<-- In diesem Falle wäre es fragwürdig ob die beschriebene Situation (eltern krank/finanz. studium schwester) nicht auch in Deutschland zutreffen könnte , und ob die Auslassung der Unterstützung nicht auch gesellschaftlich verächtet wäre.

Andere Frage :
Ist es nicht erstrebenswert ein solch inniges und verantwortungsvolles Verhältnis zu seinen Eltern zuhaben?

Die Frau ist die Ehre des Mannes
Wir sind die Attraktion dieses Nachmittags in den Straßen der Altstadt und werden aus Türen und Fenstern beobachtet.

<-- Wie gesagt Attraktion bzw. Unbekannt / Intressant / Angst einflößend / BÖSE

In wie fern wird ein Feinbild geschaffen?

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12. Mai 2007 08:05
Selten schlechter Artikel  
cani caniko (caniko)

Die Intention des Beitrages mag wohlmöglich eine gute sein jedoch ist der rhetorische Aufbau eher ideologisch geleitet und verführt den Leser dazu ein falsches bzw überspitzes Bild der Situation zusehen.FRAGE: Wozu soll Berichterstattung dienen? Soll es dem Leser helfen sich eine ansatzweise objektive Meinung zu bilden oder soll es dem Leser durch rhetorische Mittel ( schwarzmalerei / überspitzung ) eine Meinung vorgeben ???

Die Kopftücher, die die Gesichter einschnüren, und die schlechtgeschnittenen farblosen Mäntel, die die Köper verbergen sollen, sind modisch das Unvorteilhafteste, was Schneider je zusammengenäht haben, nur noch übertroffen von dem schwarzen Zelt, dem Tschador, der die Frauen total verhüllt und zu einem entpersönlichten Nichts macht.

<-- In wie fern ist es erlaubt westliche Werte auf andere Kulturen zu übertragen?

Beitrag ist seltenschlecht und vermittelt ein verfälschtes bzw übertriebenes Bild der Lage.

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12. Mai 2007 04:41
Die Unfaire.  
Robert Bellmann (Robert-B)

Den Artikel hat wohl jemand geschrieben, der zum ersten mal aus Deutschland in die weite Welt rauszog und dabei gleich seinen ersten Kulturschock erleben musste. Und diesen nun mit recht voreingenommener Schreibe abarbeitet. Einige Passagen sind ja ziemlich gehässig gegenüber einer traditionellen Gesellschaft geschrieben, ob sie nun islamisch geprägt ist oder nicht. Ernstnehmen möchte man solche Kritiker lieber nicht. Auch wenn sich beim genaueren Hinsehen herausstellt, dass die Autorin wohl aus dieser Gesellschaft kommt und stark von ihr geprägt wurde. Das ist aber noch keine Garantie dafür, dass sie mit ihrer Kritik richtig liegt.
Polemik, aber keine gute, ich meine: unter FAZ-Standard.

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12. Mai 2007 00:34
Kommentar oder Bericht?  
Jörn Gründler (DasSystem)

Ich kann den Unmut von Herrn Öztasin nachvollziehen. Der Artikel ist voll von Wertungen und müsste daher als Kommentar erscheinen und nicht als Bericht. Gerade der Abschnitt über die modischen Aspekte der Bekleidung ist mit Worten wie eingeschnürt, schlechtgeschnitten sowie entpersönlichtem Nichts ein Musterexemplar von Kommentar.

Denn das in der islamischen Kultur Personen nicht gleich Individuen sind, heißt nicht, dass Nicht-Individuen keine Personen sind. Die muslimische Persönlichkeit definiert sich eher durch die Anpassung und Dazugehörigkeit an eine Gemeinschaft und ob man das wiederum gut findet oder nicht, ist dann eine andere Frage.

Wir sollten aufpassen, dass die Selbstbeschreibung der Dialogfähigkeit der westlichen Welt nicht nur zur Beruhigung ihres Gewissens dient. Der Dialog sollte nicht die gleiche Funktion wie bei Papst Benedikt dem XVI. besitzen. Herr Ratzinger benutzt einerseits Worte wie Dialog und Vernunft und sagt andererseits, dass es nur einen Glauben geben kann. Und am Ende gibt es dann nur einen der dialogfähig und vernünftig ist und das ist dann die katholische Kirche oder analog dazu die westliche Welt mit ihren guten Werten.

Wenn wir diesen Beitrag als Kommentar werten, sind wir dialogfähig.

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12. Mai 2007 00:11
Verwirrung  
Mehmet Ceylan (memoc)

Wenn man die vorherigen Bücher von Frau keleg gelesen hat stellt man fest das sie die türkische Tradition mit der Religion verwechselt.
Diese Trennung ist zu machen, weil keinesfalls die Tradition die Werte des Islams darstellt.
Auch wird besonders in ihrem Werk "Die fremde Braut" sichtbar das sie in Ihre Kindheit bzw. Familie diese tradionellen Probleme durchgemacht hat.
Aber sie hat nicht das Recht diese auf den Islam zu schieben, welche sie gerne in Ihrten Büchern betont.
Dieser feiner Unterschied sollte beachtet werden.

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11. Mai 2007 23:58
Grenzweriger "Roman"  
Meut Hässler (Haesller)

Finde diesen Roman-Auszug eigentlich nur Traurig und auf das Schlechte und Rückständige in der Türkei fixiert. Der Roman ist keineswegs eine Lüge, aber der Roman ist auch nicht repräsentativ für die ganze Türkei und auch nicht für die Mehrheit. In der Türkei gibt es nebenbei nicht DIE Mehrheit, die wir kennen. Es gibt mehrere, aber trotzdem ist es falsch, wenn man nun mit solch einem Roman hier in Deutschland und Europa den Eindruck hinterlässt, alle Muslime, besonders in der Türkei seien rückständig und nur auf Heirat (und Essen) fixiert, sprich Türkei disqualifiziert sich für modernes Leben, für Demokratie, für die EU. Für mich ist das viel zu gestrickt und nicht im Sinne der Annäherung der Türkei, weder aus unserer Sicht, noch aus türkischer muslimischer Sicht. Ich will nicht über die Probleme der türkischen Gesellschaft hinwegschweigen, aber sie ganz groß überall, besonders in Europa zu präsentieren nährt doch nur den Boden für Islam- und Türkei-Gegner.

Also mir gefällt nicht, dass man diesen Roman-Auszug hier präsentiert. Wenig taktvoll und politisch unkorrekt.

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11. Mai 2007 23:29
Ist diese Lage typisch für alle türkischen Frauen  
Serkan Sapmaz (SerkanSapmaz)

Also, ich kenne da ganz andere türkische Frauen. Bin auch ein unverheirateter Mann u kenne nicht wenige unverheiratete Frauen in der Türkei. Teilweise sogar in der Provinz. Natürlich gibt es solche Frauen wie die Nergis, die sich selbst in ihrer Freiheit einschränken oder sich einschränken lassen. Habe das Gefühl, daß sie wohl auch selbst aus einer eher konservativen, wenn nicht gar aus einer religiösen Familie kommt.
Da fehlt es einfach an Selbstbewusstsein, Charakterstärke und Durchsetzungsvermögen. Aber natürlich fehlt es ebenso in konservativen u religiösen Gesellschaftsteilen an Einsicht und Bildung, um die Frauenrechte zu begreifen und zu respektieren.

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11. Mai 2007 22:57
Am richtigen Ort  
Julius Franzot (JFranzot)

Ich finde nichts Schlimmes dabei, wenn eine Frau, die im eigenen Lande nach ausländischen Sitten lebt, auch misstraulich behandelt wird. Die Türkei kann auf eine eigene, nicht zu verachtende, Zivilisation moslemischen Einschlags zurückblicken. Irgendwann kam ein Herr Atatürk und versuchte, mit Gewalt seinem Volk die Identität zu entwenden. Die Folgen waren Plattenbauten, verwüstete Städte, Massenauswanderung.
Hätte man den Türken ihre althergebrachte Lebensweise gelassen, dann würde das Leben in der heutigen Türkei lebenswerter sein, die Familien würden noch so zusammenhalten, wie es die Geographie und die Zivilisation des Landes verlangen, die Bürger würden nicht im heutigen zerreißenden Zwiespalt zwischen verordnetem Laizismus und Tradition verzweifeln. Die Massenauswanderung nach Deutschland war nur die Folge einer Reform, welche die betuchten Schichten am Bosporus bereits vollzogen hatten.
Wenn sich jemand entschliesst, das Land zu verlassen, dann sollte es ihm klar sein, dass er einen totalen Bruch mit seiner alten Heimat vollzieht, dass er in eine Gemeinschaft auswandert, die ihre eigenen Werte besitzt, worauf er keinen Anspruch erheben darf, sie zu verändern.
Auswanderung bedeutet für mich bedingungslose Integration.

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