
Es gibt wohl keinen andere Berufsgruppe die mit solchen Einstiegsgehältern rechnen darf. Dennoch soll nicht verheimlicht werden, dass viele Volljuristen artfremd und unterbezahlt arbeiten müssen weil sie das magische Prädikatsexamen (je nach Bundesland befriedigend oder vollbefriedigend) nicht geschafft haben. Erfreulich ist aber dass sich in manchen der Großkanzleien mittlerweile herum gesprochen hat, dass die Anfoderungen in den einzelen Bundesländern höchst unterschiedlich sind und es auch gute Juristen mit nur einstelliger Examensnote gibt.
Unter den jungen Anwälten macht sich aber im Hinblick auf das hohe Gut "Freizeit" die Einstellung breit, lieber ein paar Euro weniger und dafür eine 40 Stunden Woche. Eine Herausforderung für die Branche aber auch eine Chance. Denn ehrlich, wer lässt sich gerne von einem Anwalt beraten, der seine eigenen (Arbeitszeit)rechte nicht kennt.