
Der muslimische Boykott aller westlichen Ideen geht leider sehr viel weiter zurueck als Coca-Cola. Religion ist Opium fuer das Volk, sagte schon der alte Lenin, und der musste es ja wissen. Die Unwissenheit der Massen ist und bleibt das Kanonenfutter aller Ideologien und Religionen. Gerade die Muslims waren besonders erfolgreich, ihren Voelkern moeglichst wenig Erziehung und Weltkenntnis zukommen zu lassen. Weniger als ein Prozent aller jemals gedruckten Buecher wurden ins Arabische uebersetzt.
So verharren heute noch die meisten Muslims als Quasi-Analphabeten in ihrer mittelalterlichen Geisteshaltung isoliert inmitten der hypertechnisierten Welt des 21. Jahrhunderts. Ob es seitens der fanatischeren Islamisten ein kluger Schachzug war, diesen Kontrast gerade jetzt zu einem "Kampf der Kulturen" aufzuheizen, wird die Zukunft erweisen. Doch so oder so war der letztendliche Zusammenprall dieser zwei Welten unvermeidlich.

Nur einen Hinweis möchte ich mir erlauben, zum ach so rückständigen Europa bis zum 17. Jahrhundert.
Dieser Mythos wird nur zu gerne von politisch-korrekten Zirkeln und Sympahtisanten der dritten Welt in Umlauf gebracht, hat aber mit der Wirktlichkeit herzlich wenig zu tun.
Dazu empfielt sich die Faktensammlung bei David Landes "The wealth and poverty of nations".
Europa begann schon um 1000 ein ordentliches Entwicklungstempo hinzulegen. Die Verwendung des Stahlpfluges erlaubte die Kultivierung der schweren nordeuropäischen Böden, was bei günstiger Regenverteilung und der Übernahme der Dreifelderwirtschaft zu konstanteren Ernten führte als in den Flußkulturen des Orients. Die Erfindung der mechanischen Uhr schuf die Grundlage für Zeitbewusstsein und damit den Produktivitätsgedanken, während im Orient der Tagesablauf immer noch vom Muezin bestimmt wurde und in Tagwerken eingeteilt war. (Im Orient wurde mechansiche Uhren als Spielzeug der Europäer angesehen)!. Die Verbesserung des Schießpulvers durch Körnung schuf einen waffentechnischen Vorteil, während die Chinesen vor allem beim feuerwerkstechnischen Budenzauber blieben (auch die Türken ließen ihre Kanonen immer von europäischen Meistern gießen!).
Die Sonderolle der europäischen Städte als Katalysator für Handel und als Gegengewicht zu Kirche und Adel spielte eine immanent wichtige Rolle (Stadtluft macht frei), während die orientalischen Despoten alles fest in der Hand hielten und Privatinitiative erstickten usw. usf.